Security Infothek

Publikationen rund ums Thema Sicherheit in der Wirtschaft

Die ASWN bietet eine Vielzahl an Publikationen an. Schauen Sie selbst und informieren Sie sich in unserer Security Infothek. Außerdem erhalten Mitglieder einen kostenlosen Zugang zum Informations- und Sicherheitsportal SecuPedia.

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Unsere Fachmagazine für Ihre Sicherheit...

BKA veröffentlicht das Bundeslagebild Cybercrime 2020

Cybercrime ist in den letzten Jahren zu einem komplexen kriminellen Wirtschaftszweig mit eigenen Wertschöpfungsketten avanciert und bedroht Privatpersonen, Unternehmen und Behörden gleichermaßen.

Mit dem Bundeslagebild Cybercrime 2020 (PDF, 2MB) informiert das Bundeskriminalamt über die wichtigsten polizeilichen Erkenntnisse und Entwicklungen im Bereich der Cybercrime. Der Bericht enthält zudem Informationen zu ausgewählten Ermittlungsverfahren deutscher Strafverfolgungsbehörden.
Im vergangenen Jahr haben die Bedrohungen durch Cyberangriffe in Deutschland weiter zugenommen, sowohl in quantitativer wie auch in qualitativer Hinsicht Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung zusätzlich beschleunigt und eröffnet so weitere Tatgelegenheiten für Cyberkriminelle.
Besonders häufig wurden 2020 Ransomware- und DDoS-Angriffe sowie der Diebstahlt digitaler Identitäten registriert. Neue Trends der Cybercrime richten sich insbesondere gegen Wirtschaftsunternehmen und stellen für diese zunehmend eine existenzielle Bedrohung dar.
Umfassende Informationen zu diesen Phänomenen und weiteren Entwicklungen der Cybercrime sind dem Bundeslagebild Cybercrime 2020 zu entnehmen.

 

Corona: Systemrelevanz in der Sicherheitsbranche - ein Vortrag von FORSI Hamburg

Aufgabe des FORSI ist die rechtswissenschaftliche, praxisorientierte Erforschung der Unternehmenssicherheit und der Sicherheitswirtschaft.

Dabei liegt der Akzent der Forschung auf der Kooperation zwischen Polizei und Sicherheitsdienstleistern auf dem Gebiet der Sicherheit. Damit wird die gesamte Bandbreite der Sicherheitsarchitektur in Deutschland – Staat und Privat – an der Hochschule der Akademie der Polizei Hamburg abgebildet.
Prof. Dr. Eisenmenger hat auf dem 6. Forum Sicherheit an der NBS Northern Business School einen Vortrag gehalten zu dem Thema „Die Systemrelevanz des Sicherheitsgewerbes aus rechtlicher Perspektive“. Die Folien des interessanten Vortrags finden Sie hier.

Die ASW Norddeutschland hatte gemeinsam mit dem BDSW (nordd. LV) in den 5 Bundesländern die Eintragung der Sicherheitsberufe in die Corona-VO als systemrelevant erreicht.

 

Neuer Ratgeber: "Bedroht zu werden, gehört nicht zum Mandat"

Mediale und Web-Hilfe für kommunalpolitisch Engagierte Bürger*innen

Der Bundesverband für mobile Beratung e.V. (BMB) hat gemeinsam mit dem Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) den Ratgeber "Bedroht zu werden, gehört nicht zum Mandat" veröffentlicht. Er enthält Tipps, wie kommunalpolitisch Engagierte mit rechten Bedrohungen und Angriffen umgehen können.
Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte am 29.4.2021 im Berliner Congress Center die Freischaltung des Portals „Stark im Amt“ verkündet
Hier steht der Ratgeber zum Download für Sie bereit, eine Pressemitteilung finden Sie hier.

Eine FORSA-Umfrage unter.Bürgermeistern finden Sie hier.

 

BSI: IT-Sicherheit im Home-Office im Jahr 2020

Umfrage des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): 58 Prozent der Unternehmen wollen das Home-Office, auch nach Corona, beibehalten.

Das BSI führt regelmäßig Umfragen zur Lage der IT-Sicherheit in der deutschen Wirtschaft durch. Die Jahre 2020 und 2021 haben aufgrund der COVID-19 Pandemie und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen Unternehmen und Organisationen vor komplexe und vielfältige Herausforderungen gestellt. Die Pandemie hat nochmals deutlich vor Augen geführt, welche Bedeutung funktionierende und sichere IT-Infrastrukturen haben. Das Home-Office oder Remote Work kann in diesem Kontext eine spezielle Angriffsfläche bieten. Insbesondere wenn viele Mitarbeitenden kurzfristig als Eindämmungsmaßnahme der Pandemie von zu Hause arbeiten.

Aufgrund dieser besonderen Entwicklungen führte das BSI in diesem Jahr eine Studie durch, die diese besonderen Umstände und Herausforderungen beleuchtet. In einer bundesweiten repräsentativen Umfrage wurden 1000 Unternehmen zur ihrer Home-Office Situation befragt. Befragt wurden explizit nur diejenigen Unternehmen, welche mindestens drei Mitarbeitende beschäftigen und aktuell Mitarbeitende im Home-Office haben. Diese Unternehmen wurden auf der Grundlage eines repräsentativen Screenings aus allen Unternehmen ab drei Beschäftigten identifiziert. Diese Untersuchung gibt keinen Überblick auf den allgemeinen Stand der IT-Sicherheit in deutschen Unternehmen.
Die Umfrage können Sie hier nachlesen.

Premiere für das PROTECTOR E-Magazin

Das Special Videoüberwachung 2021 des PROTECTOR erscheint in diesem Jahr erstmals als E-Magazin und bietet damit einige neue Funktionen und Formate.

Diese Ausgabe des PROTECTOR Specials Videoüberwachung erscheint in einem ganz neuen Gewand – nämlich als rein digitales E-Magazin. Das bietet Lesern einen deutlichen Mehrwert, sei es in Form von direkten Verlinkungen zu weiterführenden Informationen oder eingebetteten Videos oder auch einfach, weil sie so das Magazin bei Bedarf stets überall zur Hand haben.
Das Magazin könnne Sie nachlesen unter dem Link: https://www.sicherheit.info/premiere-fuer-das-protector-e-magazin

 

 

JUVE Handbuch Steuern 2021: Das sind die Top-Steuerexperten

Die vierte Ausgabe des JUVE Handbuch Steuern ist erschienen.

Für Wirtschaftsunternehmen ist es eine große Hilfe. Steuerrechtexperten aus ganz Deutschland werden in dem neuen Werk aufgelistet. Spitzenreiterin in den Rankings ist Ernst & Young, dicht gefolgt von einer weiteren Big-Four-Einheit und einer deutschen Spezialkanzei. Aber auch in anderen Firmen lief das Beratungsgeschäft richtig rund. Zum 340 Seiten umfassenden Handbuch gelangen Sie über den Link:

https://webreader.mediacologne.de/juverechtsmarkt#/reader/106296/

 

 

Fraunhofer-Gesellschaft legt Positionspapier zu Normen und Standards vor

Im Wettbewerb um Technologien und Zukunftsmärkte spielen Normen und Standards eine entscheidende Rolle. Für Unternehmen sind sie ein Instrument, um Forschungsergebnisse und Know-how in erfolgreiche Produkte zu verwandeln. Doch viele Unternehmen lassen das enorme Potenzial bisher ungenutzt. Die politischen Entscheider sind sich der Tragweite des Themas teilweise noch nicht vollends bewusst. Jetzt präsentiert die Fraunhofer-Gesellschaft ein Positionspapier, um Politik und Wirtschaft für dieses Thema zu sensibilisieren. Es soll auch das Bewusstsein für die strategische Bedeutung von Standards schärfen – und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik. Im Papier werden 12 Handlungsfelder für Wirtschaft und Politik aufgezeigt.
Das Positionspapier finden Sie hier.

 

Quo vadis, Rechenzentrum? Standortsuche und Facility Services in einem dynamischen Markt

Standortsuche im Spannungsfeld von Latenz, Nachhaltigkeit und Strompreisen - Neue Anwendungen benötigen zusätzliche Rechenzentren in der Peripherie.

Fa. Lünendonk, Mindelheim: Der anhaltende Boom bei Rechenzentren und deren inzwischen hohe Relevanz für die Weltwirtschaft erschweren die Standortsuche. Neben der Nähe zu Internetknoten und den dort knapper werdenden Flächen sind die Verfügbarkeit von Strom sowie die räumliche Nähe zu Abnehmern der Abwärme inzwischen ebenso wichtige Faktoren bei der Standortsuche wie die Kapazitätsgrenzen bei den Backbone-Glasfaserleitungen.

Lünendonk hat in Kooperation mit dem Immobilien-Dienstleister CBRE die wesentlichen Herausforderungen bei der Standortsuche und den Beitrag von Facility-Service-Unternehmen zur effizienten Bewirtschaftung erstmals in einem Whitepaper zusammengestellt. Das Dokument erscheint auf Deutsch und Englisch unter dem Titel „Quo vadis, Rechenzentrum? Zwischen Wachstum und Regulierung“ und geht dabei sowohl auf die Veränderungen der Rahmenbedingungen als auch deren Auswirkungen auf die Standortwahl ein und steht unter www.luenendonk.de und www.cbre.de zum kostenfreien Download bereit.

 

Deutsche Unternehmen brauchen mehr Flexibilität

Alle fünf Jahre listet die VDI/GMA die wesentlichen Trends der Automatisierung in der Wirtschaft mit einer Studie auf.

Die Corona-Pandemie übt derzeit hohen Druck auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen aus. Sie zwingt sie, in digitale Innovationen zu investieren, wenn sie am Weltmarkt mithalten wollen. Dies erfordert ein funktionierendes Resilienz-Management, was letztlich über die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen entscheidet. Das zeigt die neue Publikation Automation 2030 der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA).
Die Studie finden Sie hier.

 

BVerfG zur Beleidigung der Polizei mit dem Kürzel FCK BFE

Die Webplattform PUBLICUS weist auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hin.

Schon des Öfteren hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) die Entscheidung eines Strafgerichts wegen Verstoß gegen die Meinungsfreiheit aufgehoben, so etwa im Fall eines Fußballfans, der wegen Abbildung des Slogans „ACAB“ („all cops are bastards“) verurteilt worden war. In einem aktuellen Fall billigte jetzt aber das BVerfG die Verurteilung eines Demonstranten aus der linken Szene, der bei der Demonstration einen Pullover mit der Aufschrift „FCK BFE“ getragen hatte, ohne Wenn und Aber.
„FCK CPS“ – „fuck cops“
BFE ist die Abkürzung für „Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit“. Damit sind spezialisierte Polizeikräfte der Bereitschaftspolizeien gemeint, die u.a. Polizeikräfte beim Vorgehen gegen gewalttätige Störer unterstützen. Der Demonstrant im entschiedenen Fall hatte den Pullover bei einer Demonstration in Göttingen anlässlich eines Prozesses gegen einen bekannten Rechtsextremisten getragen. Der Schriftzug auf dem Pullover ist angelehnt an die in gewissen Kreisen häufig benutzte Äußerung „FCK CPS“ – „fuck cops“.
Das BVerfG hatte nun in früheren Entscheidungen klar gemacht, dass die Verwendung des Wortes „cops“ in den Kürzeln ACAB oder CPS nicht strafbar sei, weil es an einer „personalisierenden Zuordnung“ dieser Äußerungen fehlt, sodass solche Botschaften „auch als allgemeine politische Stellungnahmen zum Kollektiv Polizei“ verstanden werden könnten; dies ist laut BVerfG von der Meinungsfreiheit gedeckt.
Spöttische Kommentare
Im entschiedenen Fall kam das BVerfG allerdings zu einem anderen Schluss. Das Amtsgericht hatte die Verurteilung des Mannes mit dessen Vorgeschichte begründet. So war der Mann mit der örtlichen BFE bereits mehrmals in Konflikt geraten und wusste, dass Mitglieder der BFE auch bei der Demonstration in Göttingen anwesend sein würde. Und nach der Beschlagnahme des Pullovers zeigte sich, dass der Mann darunter ein T-Shirt mit identischer Aufschrift trug, was dieser dann spöttisch kommentierte. Dass das Amtsgericht daraus den Schluss gezogen hatte, dass sich der Mann auf die Beamten der BFE vor Ort bezogen hatte, billigte das BVerfG, zumal das Kollektiv der BFE „erheblich spezifischer“ sei als der Begriff „cops“ (Az. 1 BvR 842/19).

 

Handlungsempfehlungen für die Wirtschaft in Fällen von Cybercrime

Präventive Broschüre des BKA für Wirtschaftsunternehmen

Mit dieser Broschüre möchte das Bundeskriminalamt Ihnen konkrete Empfehlungen zum Schutz vor Cybercrime geben und aufzeigen, wie Sie bei Betroffenheit durch eine solche Straftat vorgehen können. Zudem wollen wir Sie dazu ermutigen, strafrechtlich relevante Vorfälle bei der Polizei anzuzeigen und Sie darüber informieren, was Sie in solchen Fällen von uns erwarten können. Denn nur durch einen Schulterschluss von Polizei und Wirtschaft können Täter ermittelt, verurteilt und so Cybercrime nachhaltig bekämpft werden. Davon profitieren auch Ihr Unternehmen und Ihre Geschäftspartner. Die Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

 

ERP-Systeme von morgen: Auf der Blockchain oder mit KI?

Elf Technologie-Trends auf ihre Bedeutung für Enterprise Ressource Planning untersucht. Bitkom veröffentlicht Whitepaper „ERP Trend-Check 2021“

In vielen Unternehmen sind Systeme für Enterprise Ressource Planning (ERP) die zentrale Datendrehscheibe und verbinden die unterschiedlichsten Anwendungen miteinander. Damit kommt ihnen eine Schlüsselposition bei der Digitalisierung zu. In einem heute veröffentlichten Whitepaper „ERP Trend-Check 2021” wirft der Digitalverband Bitkom einen Blick darauf, wie elf Technologie-Trends von Blockhain über KI und Internet of Things bis zu No- bzw. Low-Code und Process Mining künftig die Möglichkeiten von ERP-Systemen verändern und erweitern werden und welchen konkreten Nutzen Anwender davon haben werden. „Unternehmen, die Zukunftstechnologien nutzen oder Anwendungen, die auf ihnen basieren, können sich damit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Dabei gilt es abzuwägen, welchen Reifegrad eine Technologie im ERP-Bereich schon erreicht hat und wie hoch des betriebswirtschaftliche Nutzenpotenzial eingeschätzt wird.“, sagt Bitkom-Experte Patrick Hansen.

 

Einfach naiv oder wirklich sicher?

Studie von PwC veröffentlicht: Mehr als zwei Drittel der deutschen Unternehmen sieht kein Risiko für Cyberangriffe.

Wenn es um Cyberangriffe geht, schauen deutsche Unternehmen eher gelassen in die Zukunft. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) schätzen das Risiko, Opfer eines ungezielten Cyberangriffs zu werden, als gering ein. Gezielte Attacken auf ihr Unternehmen halten sogar 93 Prozent der Befragten für unwahrscheinlich. Dabei hat fast jedes zweite dieser Unternehmen (41 Prozent) innerhalb eines Jahres auf mindestens einen Cyberangriff reagieren müssen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Befragung, die vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) im Rahmen der Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) durchgeführt und von PwC gefördert wurde.
Um der Komplexität eines Unternehmens gerecht zu werden, sich eigener Risikofaktoren bewusst zu werden und um zu wissen welche Daten, Systeme oder Prozesse gegen welche Angriffe geschützt werden müssen, ist ein aktives Management von Informationssicherheit nötig. Dabei reicht nicht nur der Blick auf das eigene Unternehmen.
Die Kurzfassung der Studie hier. Die Langfassung hier.

 

Brandschutz: Wie schützt man Rechenzentren vor Feuer

Interview mit dem IT-Manager Joachim Faulhaber nach dem Brand eines Rechenzentrum in Straßburg/Rhein aus der Pressebox.

Brände sind nach wie vor eine der Ursachen für Ausfälle von Rechenzentren. Besonders die hohe Dichte an elektrischer Leistung von mitunter mehreren Megawatt erhöht die potenzielle Brandgefahr. Lichtbögen, Kurzschlüsse, Schwelbrände oder defekte Komponenten können schwere Folgen nach sich ziehen. Die TÜV Informationstechnik GmbH (TÜV Nord Group) hat mit Joachim Faulhaber, Produktmanager & Fachbereichsleiter Data Center bei TÜViT, über den jüngsten Fall eines Cloud-Rechenzentrum-Großbrandes und Brandschutz als zentrales Element der Risikovorsorge gesprochen.

Das Interview können Sie hier nachlesen.

Kleiner Koffer – große Wirkung

Mobiler Drohnenjäger mit Rundum-Blick. Securiton Deutschland ortet Fluggeräte schon vor dem Start.

Eine halbe Million Drohnen gibt es hierzulande. Seit Jahresbeginn gelten für ihren Einsatz schärfere Verordnungen. Doch nach wie vor schmuggeln Kriminelle mit Drohnen unerlaubte Gegenstände ins Gefängnis, legen den Flugverkehr lahm und spionieren Industriewerke oder Personen aus. Bei der Erkennung der unbemannten Flugobjekte unterstützen erprobte Systeme: Das kleinste passt in einen unscheinbaren Koffer und meldet Drohnen im Umkreis von zwei Kilometern innerhalb kürzester Zeit. Und das auf der ganzen Welt.

Handlich, leistungsstark und autark ist der mobile Drohnenjäger „SecuriLocate Drone WINGMAN Pro“ von Securiton Deutschland. Er entdeckt Flugobjekte oder Fernbedienungen bereits, wenn der Pilot sie einschaltet. Weil Drohnen über Funk mit der Fernsteuerung verbunden sind, können Peilantennen die Sendesignale abfangen und beide Positionen orten. „Im Gegensatz zum Radar hat das Drohnendetektionssystem keinen blinden Bereich und deckt die Umgebung komplett ab“, sagt Jochen Geiser, Produktmanager Mobiler Objektschutz bei Securiton Deutschland. Eine dazugehörige App visualisiert Standorte, Entfernungen, Alarmzonen und Bedrohungslevel auf mobilen Endgeräten. Ihre intuitive Oberfläche gewährleistet die sichere Bedienung – auch in stressigen Situationen. So können etwa die Standorte an Kontaktpersonen weitergeleitet werden, um Sicherheitsverantwortliche zu informieren und Interventionen einzuleiten.
Weitere Informationen unter dem Link: https://www.securiton.de/aktuelles/newsroom/blog/mobil-und-smart-wirkungsvolle-drohnenortung-fuer-jedermann.html

 

 

Verantwortungsvolle Nutzung digitaler Daten ist Grundvoraussetzung für Freiheit und Wohlstand

Expertenbündnis übergibt Weißbuch an den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit.

150 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt DiDaT einen Wegweiser für die verantwortungsvolle Nutzung digitaler Daten erarbeitet. Die Empfehlungen wurden in einem Weißbuch festgehalten, das gestern von den Projektverantwortlichen an Herrn Professor Ulrich Kelber, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), übergeben wurde.
Die Digitalisierung führt zu einem grundlegenden Wandel aller Lebensbereiche. Das hat Vorteile, aber auch unerwünschte Nebenwirkungen. Mit unbeabsichtigten Nebenwirkungen oder „Unseens“ der digitalen Transformation beschäftigt sich das Projekt „DiDaT – Digitale Daten als Gegenstand eines transdisziplinären Prozesses“. In diesem transdisziplinären Prozess haben über 150 Fachleute aus Wissenschaft und Praxis exemplarisch für die Bereiche Mobilität, Gesundheit, Landwirtschaft, Zukunft kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie Nutzung Sozialer Medien relevante unerwünschte Folgen der Nutzung digitaler Daten identifiziert und sozial robuste Orientierungen für den Umgang damit entwickelt. Die Ergebnisse von DiDaT sind in diesem Weißbuch zusammengefasst.
Weitere Informationen des Bundesforschungsministeriums hier.

Volkswagen-Stiftung: Zeitschrift Impulse Ausgabe 2020: "Künstliche Intelligenz"

Schwerpunktthema: Künstliche Intelligenz und die Gesellschaft von morgen

Dank KI werden Maschinen den Menschen immer ähnlicher. Toll oder Tollhaus? Welche normativen Grenzen braucht die KI-Entwicklung? Angesichts der tiefgreifenden Auswirkungen von Anwendungen Künstlicher Intelligenz suchen viele Menschen nach Orientierung, Erklärung, Einordnung. Welche Chancen bietet KI?
Nur wenn die KI-Entwicklung sich auch mit den ethischen, moralischen und normativen Folgen ihres Handelns befasst, wird Vertrauen in der Gesellschaft wachsen. Diesen Prozess unterstützt die VolkswagenStiftung mit einem aktualisierten Themenschwerpunkt in der Zeitschrift „Impulse“.

 

BKA: Handbuch Extremismusprävention - Gesamtgesellschaftlich und Phänomenübergreifend

Das vorliegende Handbuch des Bundeskriminalamts soll einen Beitrag zu einer verbesserten gesamt-gesellschaftlich-kooperativ verstandenen Extremismusprävention leisten. Es spiegelt die Überzeugung des BKA, dass die Extremismusprävention stets am aktuellen Wissen ausgerichtet und gesamtgesellschaftlich gestaltet werden muss. Zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Sicherheitsbehörden beleuchten darin vielfältige Facetten von Extremismus und Terrorismus als komplexes und herausforderndes gesellschaftliches Phä-nomen und beschreiben unterschiedliche Ansätze für Prävention.
Das Buch können Sie hier nachlesen.

 

Digital Efficiency – Digitale Technologien als Instrument für Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen

Neue Studie Lünendonk-Studie liegt vor.

Digitale Technologien helfen Unternehmen sowohl bei der Erschließung neuer Märkte und Absatzkanäle als auch bei der Steigerung der Effizienz und der Senkung von Kosten. Gerade letzteres hat in den letzten Monaten aufgrund der Corona-Pandemie deutlich an Bedeutung gewonnen. Denn in Zeiten geringerer Nachfrage und wegbrechender Umsätze suchen Unternehmen Mittel, Kosten zu sparen. 74 Prozent der Unternehmen, welche digitale Technologien zur Effizienzsteigerung in den vergangenen zwei Jahren bereits einsetzten, verzeichneten positive Effekte auf die Durchlaufzeiten von Prozessen. Bei 61 Prozent der Unternehmen wurde bereits eine Erhöhung der Kundenzufriedenheit realisiert. Technologien rund um Cloud, Process Mining und Künstliche Intelligenz (KI) bieten jedoch noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten. Diese und weitere Analysen finden Sie in der neuen Lünendonk®-Studie.
Um den veränderten Herausforderungen bei der Digitalisierung zu begegnen, erhöhen die Unternehmen ihre Anstrengungen in der Innovationsentwicklung. Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen legt bei der Entwicklung von Innovationen den Fokus auf Kostensenkung/Effizienzsteigerung (51 %) sowie auf die Erhöhung der Flexibilität (49 %).
Die Studie können Sie hier nachlesen.

 

Leitfaden zur Vertragsgestaltung bei IT-Projekten

Broschüre Vertragsgestaltung bei umfangreichen IT-Projekten vom Digital-Verband Bitkom herausgegeben.

Wie lassen sich Verträge für umfangreiche IT-Projekte angemessen formulieren? Antwort auf diese und weitere Fragen zur Vertragsgestaltung gibt der Leitfaden zu Ausgewogenen Vertragskonzepten, den der Digitalverband Bitkom in einer erweiterten Neuauflage veröffentlicht hat. Die Praxishilfe soll dazu beitragen, Streitigkeiten bei der Verhandlung von IT-Verträgen zwischen den Vertragspartnern zu entschärfen und den Vertragsparteien Auswege aus festgefahrenen Vertragsverhandlungen aufzeigen. „Das Konzept unserer Empfehlungen sieht vor, dass die typischen Interessen beider Parteien eines IT-Projektvertrages angemessen zum Ausgleich gebracht werden und sich keine Partei benachteiligt fühlen muss“, sagt Thomas Kriesel, Bereichsleiter Unternehmensrecht.
Den Leitfaden finden Sie hier.

ESET-Studie: So investieren KMU aktuell in IT-Sicherheit

Die Corona-Pandemie beflügelt die Digitalisirung. Die Wirtschaftsunternehmen investieren verstärkt.

Die Digitalisierung der Wirtschaft läuft auf Hochtouren, es wird so stark investiert wie nie zuvor. Aber welche Rolle spielt dabei die IT-Security: Verharren Unternehmen im Status quo oder nehmen sie die Herausforderung der sich verändernden Marktsituation durch Corona nachhaltig an? Der IT-Sicherheitshersteller ESET ging dieser Frage in einer repräsentativen Umfrage in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach. Und die Ergebnisse zeigen, dass Firmenlenker den Ernst der Lage erkannt haben. 62 Prozent der Unternehmen werden 2021 mehr für ihre IT-Sicherheit ausgeben. Hersteller und Anbieter von IT-Security-Lösungen und Services werden somit von einem massiven Investitionszuwachs profitieren.

Weitere Informationen unter dem Link: https://www.eset.com/de/about/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen/eset-studie-so-investieren-kmu-aktuell-in-it-sicherheit/

 

 

Deutschlands Cybersicherheitsstrategie im nächsten Jahrzehnt

Die sicherheitspolitische Selbstbehauptung von Deutschland in der amerikanisch-chinesischen Digitalweltordnung wird im einem BAKS-Arbeitspapier gefordert.

Die Vereinigten Staaten und China geben in der digitalen Weltordnung den Ton an. Im aktuellen Arbeitspapier der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) empfiehlt Jakob Kullik Deutschland eine digitale Selbstbehauptung im Verbund mit der EU. So könne die Bundesrepublik eigene Handlungsspielräume bewahren und neue dazugewinnen. Sie finden das Papier hier zum Nachlesen/Download.

 

 

Gefahr: Internationalisierung im Rechtsextremismus

Studie des Counter Extremism Project (CEP) herausgegeben

Die Studie „Gewaltorientierter Rechtsextremismus und Terrorismus. Transnationale Konnektivität, Definitionen, Vorfälle, Strukturen und Gegenmaßnahmen“ des Counter Extremism Project (CEP) untersucht transnationale Verbindungen von gewaltorientierten rechtsextremen Szenen in Deutschland, Frankreich, Schweden, Finnland, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Studie wurde vom Auswärtigen Amt in Auftrag gegeben. Der Berichtszeitraum umfasst die Jahre 2015 bis 2020, zudem wertete das Forscherteam die Einschätzungen von Sicherheitsbehörden und Forschungsinstituten seit den 1990er Jahren aus. Prof. Dr. Dorothee Dienstbühl von der Hochschule HSPV/NRW sagt auf Publicus.de: "Das Ergebnis der Untersuchung ist eine Gefährdungseinschätzung, die wachrütteln muss."

Die Studie können Sie hier nachlesen.

 

Urteil: Krawall beim Kulturfestival - Keine Polizeiverfügung gegen den Veranstalter

Wenn es bei Kulturveranstaltungen zu Krawallen kommt, müssen Ortspolizeibehörden einschreiten, gegebenenfalls auch, indem sie die weitere Durchführung der Veranstaltung verbieten. In einem aktuellen Urteil erklärte jetzt aber das VG Stuttgart.

Bei dem für drei Tage anberaumten äthiopischen Kulturfestival in Ludwigsburg im Sommer 2018 hatte es gleich am ersten Abend Tumult gegeben. Ein angekündigter DJ war nicht erschienen, außerdem fiel eine Live-Band aus. Als der Veranstalter, ein äthiopischer Sport- und Kulturverein, die Veranstaltung an diesem Abend vorzeitig beenden wollte und das Hallenlicht anschaltete, sorgte das für Unmut bei den Besuchern, manche davon betrunken. Es kam zu einem Handgemenge mit Security-Mitarbeitern und Sachbeschädigungen.
Die Behörde hatte damals die Durchführung des Kulturfestivals an den kommenden Tagen untersagt und sich auf das Polizeigesetz gestützt. Dem äthiopischen Verein warf die Behörde „massive Organisationsmängel“ vor, etwa falsch bedruckte Eintrittskarten, volle Eintrittspreise trotz reduziertem Programm oder Mängel beim Catering. Es werde bei einer Fortsetzung der Veranstaltung „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ zu erneuten Ausschreitungen kommen, so die damalige Begründung für die Polizeiverfügung.
Jetzt stellte das Verwaltungsgericht (VG)  aber klar: Gegen den Veranstalter, den äthiopischen Verein hätten die polizeilichen Maßnahmen gar nicht gerichtet werden dürfen. Wenn kein polizeilicher Notstand vorliegt, erlaubt das Polizeirecht Gefahrenabwehrmaßnehmen nur gegen den sogenannten „Störer“, der die Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung „unmittelbar verursacht“ hat. Letzteres verneinte das VG im entschiedenen Fall.
Weitere Informationen unter dem Link: https://publicus.boorberg.de/krawall-beim-kulturfestival/

 

 

Aktuell: Sicherungskonzepte bei Anschlägen, Amokläufen und Geiselnahmen

Neue Richtlinie VDI 4062 Blatt 2 bietet bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Minimierung der Auswirkungen von Gewalttaten. Thema ist: Evakuierung von Personen im Gefahrenfall-Vorbeugende Gefahrenabwehr bei Gewalttaten.

Die Richtlinie hat das Thema: Evakuierung von Personen im Gefahrenfall - Vorbeugende Gefahrenabwehr von lebensbedrohlichen Gewalttaten bis zum Eintreffen von Polizei zum Inhalt.
Bei Gefahren durch lebensbedrohliche Gewalttaten ist grundsätzlich eine andere Verhaltensweise als bei Evakuierungen notwendig. Die neue Richtlinie VDI 4062 Blatt 2 befasst sich mit Maßnahmen bis zum Eintreffen der polizeilichen Einsatzkräfte. Sie behandelt bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Minderung der Auswirkungen von Gewalttaten, gibt Übersichten zu Verantwortlichkeiten und erläutert Planungen unter Beteiligung der Polizei. Besondere Schwerpunkte liegen auf Flucht- und Rettungswegen, Meldeanlagen und Kommunikationsschnittstellen.
Die Richtlinie hilft allen Einrichtungen und Stätten, in denen mehrere Menschen zusammenkommen, wie beispielsweise Kirchen, Kindergärten, Veranstaltungsorte, aber auch Unternehmen und Organisationen. Die Richtlinie benennt dazu Vorkehrungen und Maßnahmen, die zur Schadensminimierung im Fall von lebensbedrohlichen Gewalttaten (wie Amokläufe, Anschläge, Geiselnahmen, Terrorangriffe u.a.) beitragen können. Sie bietet die nötigen Informationen zur Erstellung eines betrieblichen Sicherungskonzepts, in dem die Gegenmaßnahmen bei lebensbedrohlichen Gewalttaten verankert sind.

Die Pressemeldung hier.

Weitere Informationen unter dem Link: https://www.vdi.de/fileadmin/pages/vdi_de/redakteure/richtlinien/inhaltsverzeichnisse/3215614.pdf

 

 

Elements of Crime – Videoreihe zu kriminologischen Kurzinterviews

Bei der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westpfalen entsteht derzeit unter dem Titel Elements of Crime eine Videoreihe mit kurzen Interviews zu aktuellen kriminologischen Themen.

Das Anliegen von Prof.´in Dr. Gina Rosa Wollinger ist es dabei, Wissenschaftler*innen sowie Experten*innen zu ihren Themenschwerpunkten zu Wort kommen zu lassen und so kriminologische Befunde auch außerhalb von Fachaufsätzen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Themen sind Hasskriminalität, Cyberkriminalität, Wirksamkeit von Body-Cams, illegale Polizeigewalt u.a.
Die Videos können beispielsweise für die Lehre und Weiterbildung eingesetzt werden und sind unter: https://www.video.hspv.nrw.de/channel/Elements-of-Crime/6 frei abrufbar.
Rückmeldungen, Anregungen sowie Nachfragen gern an Prof. Dr. Gina Rosa Wollinger: ginarosa.wollinger@hspv.nrw.de

 

Digitale Kompetenz der Polizei rundum beleuchtet 

Aktuelle Studie vom PwC stellt die zukünftigen Anforderungern an Polizeiarbeit vor.

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hat einen umfassenden Debattenbeitrag zu den technologischen Fähigkeiten und Ausrüstungen der Polizei veröffentlicht. Sein Titel: „Öffentliche Akzeptanz digitaler Technologien für die deutsche Polizei. Repräsentative Bevölkerungsbefragung und Diskurs über Akzeptanz, öffentliche Sicherheit, technologische Notwendigkeiten, bürokratische Selbstbeschränkungen und erfolgversprechende Lösungsansätze“.
Die der Publikation zugrunde liegende repräsentative Bevölkerungsumfrage wurde im Auftrag von PwC/Strategy& unter dem Titel „Akzeptanz von Technologie für die Polizei“ durchgeführt. Die Ergebnisse basieren auf Antworten von 3.000 Bürgerinnen und Bürgern (ab 18 Jahre) aus ganz Deutschland. Die Fragen thematisierten ihre Wahrnehmung der öffentlichen Sicherheit, ihre Einstellung zur Polizei, deren digitale Kompetenz und Ausrüstung sowie die Akzeptanz und geschätzte Ef?zienz der Technologien in Bezug auf die Prävention und Aufklärung von Straftaten.
Die Studie finden Sie hier.

 

SiBa Werkzeugkasten der Kriminalprävention

Die aus dem Forschungsprojekt Sicherheit an Bahnhöfen (SiBa) entwickelten Methoden und Konzepte dürften für die Sicherheitswirtschaft als „Werkzeugkasten“ die Planungen im Vertrieb und operativ unterstützen.

Im Dezember 2020 wurde durch die Stiftungsprofessur Kriminalprävention an der Universität Tübingen zum Abschluss des Forschungsprojektes Sicherheit in Bahnhofsvierteln (SiBa) der SiBa-Werkzeugkasten veröffentlicht. Der "SiBa Werkzeugkasten der (Kriminal-)Prävention" entstand auf Grundlage qualitativer und quantitativer Methodenzugänge und beinhaltet neben Hinweisen zur Konzeption und Implementation von kommunaler Kriminalprävention über 230 Präventionsmaßnahmen aus verschiedenen Handlungsfeldern.
Den Forschungsbericht können Sie hier nachlesen.

 

IT-Sicherheit: Kleinere produzierende Unternehmen überschätzen ihre Abwehrkräfte

Die mittelständische produzierende Wirtschaft ist ein bevorzugtes Ziel von Cyberkriminellen. Die Firmen sind auf diese Angriffe aber nicht ausreichend vorbereitet.

Das zeigen mehrere vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beauftragte Studien zur IT-Sicherheit im Maschinenbau und in der Elektro-, Chemischen, Kunststoffverarbeitenden und Lebensmittelindustrie.
In einer repräsentativen Forsa-Umfrage unter 500 Unternehmen gab ein Viertel (26 Prozent) der befragten Mittelständler an, bereits Opfer von Cyberattacken gewesen zu sein. Infolge der Angriffe stand jeder zweite Betrieb zeitweise still und musste Zeit und Geld in die Wiederherstellung seiner Systeme investieren; teilweise zahlten die Unternehmen für ihre gesperrten Daten und IT-Systeme auch Lösegelder.
„Angesichts der vielen erfolgreichen Angriffe sollte IT-Sicherheit in den produzierenden Unternehmen die höchste Priorität haben. Die Verantwortlichen müssten mehr und bessere Schutzvorkehrungen treffen, die Mitarbeiter sensibilisieren und Notfallpläne schmieden. Stattdessen flüchtet man sich vielerorts darin, das Problem mehr oder weniger bewusst zu ignorieren“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.
Die Studie mit Grafiken finden Sie hier.

 

Öffentliche Akzeptanz digitaler Technologien für die deutsche Polizei

PricewaterhouseCoopers GmbH veröffentlicht eine Studie als Debattenbeitrag zu den technologischen Fähigkeiten und Ausrüstungen der Polizei

Repräsentative Bevölkerungsumfrage und darauf basierende Interviews mit hochkarätigen Polizei-Experten aus Politik, Praxis und Wissenschaft / Kritische Betrachtung des aktuellen Digitalisierungslevels der Polizei.
Die der Publikation zugrunde liegende repräsentative Bevölkerungsumfrage wurde im Auftrag von PwC/Strategy& unter dem Titel „Akzeptanz von Technologie für die Polizei“ durchgeführt. Die Ergebnisse basieren auf Antworten von 3.000 Bürgerinnen und Bürgern (ab 18 Jahre) aus ganz Deutschland. Die Fragen thematisierten ihre Wahrnehmung der öffentlichen Sicherheit, ihre Einstellung zur Polizei, deren digitale Kompetenz und Ausrüstung sowie die Akzeptanz und geschätzte Ef?zienz der Technologien in Bezug auf die Prävention und Aufklärung von Straftaten.
Ursprünglich waren die Befragungsergebnisse nicht für eine Veröffentlichung gedacht. Kerstin Zimmermann, ebenfalls aus dem Öffentlicher Sektor-Team von PwC/Strategy& und Co-Autorin der Publikation, erinnert sich: „Erst Diskussionen über die Befragungsergebnisse mit Politik- und Polizeivertretern zeigten uns, wie wichtig es ist, die Bevölkerungsmeinungen allen Interessierten zugänglich zu machen. Zudem haben wir die Befragungsergebnisse in Form von Interviews mit hochkarätigen Gesprächspartnern aus Politik, Praxis und Wissenschaft vertieft und eingeordnet.“ Die Studie finden Sie hier.

 

GRÜNBUCH 2020 zur Öffentlichen Sicherheit erschienen

Der deutsche Bundestag gibt das Standardwerk in aktueller Version über den Stand der Sicherheit in Deutschland heraus.

Das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit und die Freie Universität Berlin beteiligten sich intensiv an der Neuauflage des Grünbuchs 2020 zur Öffentlichen Sicherheit und förderten hierdurch einen Austausch zwischen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zu Fragen der Öffentlichen Sicherheit. Das Grünbuch wird von Mitgliedern des Deutschen Bundestages herausgegeben. Roman Peperhove, Prof. Dr. Lars Gehold und Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiller sind als Autoren beteiligt.
Die Neuauflage des Grünbuch 2020 betont in seiner aktuellen Ausgabe Themenfelder, die aus Sicht der Autorinnen und Autoren zentrale Aspekte zukünftiger Sicherheit sind: Prävention von Pandemien, Anpassung an den Klimawandel, Schutz vor Risiken im digitalen Raum und der Organisierten Kriminalität.

Das Grünbuch können Sie hier nachlesen/downloaden.

Sicherer Umgang mit Multikoptern (Drohnen)

Die Berufsgenossenschaft Verkehr veröffentlicht die DGUV Information 208-058

Durch die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten werden Multikopter (Drohnen) zunehmend für die unterschiedlichsten gewerblichen Zwecke genutzt. Insbesondere die einfache Handhabung, unterschiedlichste Bauformen, Verfügbarkeit, moderne Navigationstechnik sowie relativ niedrige Anschaffungs- und Betriebskosten machen ihre Anwendung so attraktiv. Multikopter können herkömmliche Arbeitsmittel ersetzen und erschließen vollkommen neue Anwendungsmethoden bzw. Verfahren.
Diese DGUV Information 208-058 stellt die neue Technik vor, gibt Hinweise zu deren Anwendungsmöglichkeiten sowie gesetzlichen Grundlagen und soll dazu beitragen, Risiken beim Betrieb von Multikoptern zu minimieren. Die Informationsbroschüre finden Sie hier.

Fraunhofer Studie: Beschäftigung 2030

Die Volkswagen AG hat an dieser Studie mitgewirkt, welche mit ihren Erkenntnissen eine Breitenwirkung in andere Branchen und Akteure auslösen kann.

Die vorliegende Studie liefert unter Anwendung wissenschaftlich gesicherter Methoden wesentliche Forschungsergebnisse zur Entwicklung zukünftiger Beschäftigungs- und Qualifikationsbedarfe bei Volkswagen im Zuge des automobilen Wandels. Zudem beinhaltet die Studie Erkenntnisse, die auf andere Akteure der Branche übertragbar sind, um eine entsprechende Breitenwirkung im Sinne einer proaktiven Beschäftigungstransformation auszulösen. Das Projekt wurde durch den Nachhaltigkeitsbeirat des Volkswagen Konzerns ermöglicht.


Die Kurzfassung der Studie hier. Die Landfassung der Studie hier.

Hamburg muss innovativer, dynamischer und nachhaltiger werden 

Handelskammer stellt Leitlinien der Standortstrategie „Hamburg 2040“ vor. Impulse auch für andere Metropolstädte und Regionen.

„Wie wollen wir künftig leben - und wovon?“, stellt Handelskammer-Präses Norbert Aust als Leitfrage für Hamburg in den Raum. Denn Corona hat in der Hamburger Wirtschaft schwere Spuren hinterlassen und strukturelle Herausforderungen offengelegt oder verschärft, etwa in der Luftfahrtindustrie, im Hafen oder im Einzelhandel. „Natürlich braucht die Hamburger Wirtschaft dringend die akute Unterstützung. Gleichzeitig müssen wir aber auch den Blick nach vorne richten und nicht mit gesenktem Kopf auf das Ende der Krise warten.“ Eine Standortumfrage der Handelskammer bestätigt das Bild: Von knapp 3.200 Teilnehmenden finden fast zwei Drittel, dass der Wirtschaftsstandort Hamburg auf die zukünftigen Herausforderungen nicht gut vorbereitet ist, obwohl fast drei Viertel mit der aktuellen Situation Hamburgs zufrieden sind. „Das ‚Wovon‘ hat in der Krisenzeit noch mehr an Bedeutung gewonnen. Denn nur mit einer starken Wirtschaft haben wir die Chance, die Folgen der Pandemie zu überwinden“, so Präses Norbert Aust.

Das Papier finden Sie hier.

 

SmartResilience – Neue Wege, die Resilienz kritischer Infrastrukturen in Europa zu bewerten

Das SmartResilience-Projekt der EU gibt einen Zwischenbericht im aktuellen Informationsbrief zur zivilen Sicherheitsforschung..

Der Schutz kritischer Infrastrukturen ist für staatliche wie privatwirtschaftliche Akteure immer wieder mit neuen Herausforderungen und Risiken verbunden. Daher müssen die Widerstands- und Anpassungsfähigkeiten bzw. die Resilienz kritischer Infrastrukturen kontinuierlich weiterentwickelt und evaluiert werden.
Infrastrukturen werden zunehmend „intelligent“ –ganze Städte werden in Zukunft mit der voranschreitenden digitalen Vernetzung von Abläufen zu sogenannten „smart cities“. Dies hat klare Vorteile im normalen Betrieb, da beispielsweise Strom- oder Verkehrsnetze in Echtzeit und zentral überwacht werden können. Dennoch muss sichergestellt werden, dass solche intelligenten Infrastrukturen auch in kritischen Situationen sicher und störungsfrei arbeiten. Eine zentrale Forschungsfrage ist hierbei: Wird die er-höhte Komplexität, z.B. infolge der Einführung von zusätzlichen intelligenten Systemen, zu neuer Verletzbarkeit führen?
Den Informationsbrief können Sie hier nachlesen.

Online-Kompendium Cybersicherheit in Deutschland

Nationaler Pakt Cybersicherheit leistet Beitrag zur Stärkung der deutschen Cybersicherheitslandschaft.

Das Kompendium stellt alle wesentlichen in Deutschland tätigen Akteure im Bereich der Cyber- und Informationssicherheit aus den Gesellschaftsgruppen Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft umfassend zusammen und macht deren Engagement einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Der Pakt ist ein Auftrag aus dem Koalitionsvertrag der 19. Legislaturperiode und soll alle gesellschaftlich relevanten Gruppen von Herstellern, Anbietern und Anwendern sowie der öffentlichen Verwaltung in gemeinsamer Verantwortung für digitale Sicherheit einbinden. Die weitere Arbeit im Nationalen Pakt wird durch die hochrangige Quadriga des Pakts vorangetrieben, die stellvertretend für Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gebildet wurde.

Das Kompendium finden Sie hier.

 

Aufklärung: Rechtsextremistische Symbole, Kennzeichen und Organisationen

Das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen (LfV) hat in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Sachsen (LKA) eine Broschüre veröffentlicht.

Die Informationen dieser Publikation sollen dazu beitragen, die Unsicherheit gegenüber rechtsextremistischen Kennzeichen zu beseitigen. Besonders für operative Sicherheitskräfte im Veranstaltungsschutz, öffentliche Veranstaltungen sowie der kommunalen Sicherheit sind diese hilfreich.

Aus dem Inhalt:
* Verbotene rechtsextremistische Symbole, Grußformen, Parolen und Sprüche
* Verbotene rechtsextremistische Gruppierungen
* Rechtsextremistische oder von Rechtsextremisten – nicht strafbare – verwendete Zeichen, Erkennungsmerkmale und Logos
* Rechtsextremistische oder von Rechtsextremisten bevorzugte Modemarken
* Wichtige gesetzliche Grundlagen und ihre Erläuterungen
* Präventionsmöglichkeiten im Umgang mit Rechtsextremismus in Sachsen
* Ansprechpartner in Fragen des Rechtsextremismus

Die Broschüre finden Sie hier.

Cybersicherheit : Homeoffice gefährdet die IT-Sicherheit vieler Unternehmen

Mit Ausbruch von Corona schickten viele Firmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice. Dabei blieben manche Sicherheitsroutinen nachvollziehbar auf der Strecke. Eine Umfrage im Auftrag des GDV erklärt.

Ob E-Mails, Messenger-Dienste, Laptop oder Smartphone: Im Homeoffice verschwimmen die Grenzen zwischen beruflicher und privater Nutzung.
Das Homeoffice ist Monate nach Beginn der Corona-Pandemie noch immer ein großes Einfallstor für Betrüger oder Cyberkriminelle. So erledigen aktuell knapp 60 Prozent der Angestellten im Homeoffice berufliche Aufgaben auch mit privaten Laptops, Tablets oder Smartphones. Zehn Prozent verschicken geschäftliche E-Mails von ihrer privaten Adresse, und 22 Prozent nutzen WhatsApp für die berufliche Kommunikation. Das ist das Ergebnis einer YouGov-Umfrage unter rund 2000 Arbeitnehmern im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).
„Private Geräte und E-Mail-Accounts sind in aller Regel schlechter geschützt als die firmeneigene IT. Dadurch verlieren Unternehmen die Kontrolle über ihre IT-Sicherheit und damit über die Sicherheit ihrer Daten“, sagt Peter Graß, GDV-Experte für Cybersicherheit. Auch Betrügern werde damit das Handwerk erleichtert. Defizite gibt es nicht nur bei kleineren Firmen. „Selbst viele Angestellte mittlerer und großer Unternehmen greifen auf ihren privaten Mail-Account oder Messenger-Dienste zurück.“
Nur wenige Unternehmen passen Compliance-Regeln an
Auch ihre Regeln zu IT-Sicherheit, Datenschutz und Compliance haben bislang wenige Unternehmen auf das Arbeiten im Homeoffice angepasst. Nur jeder fünfte Befragte berichtete von zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen. Manche Unternehmen scheinen die Sicherheit sogar bewusst zu vernachlässigen: Für fünf Prozent der befragten Angestellten sind im Homeoffice Sicherheitsmaßnahmen weggefallen, in weiteren Unternehmen werden sie ignoriert – immerhin 14 Prozent sagen, dass sie Compliance- und Sicherheitsregeln im Homeoffice nicht vollständig befolgen könnten und sie daher „flexibel“ handhaben.
„Es ist völlig normal, dass mit dem plötzlichen Umzug ins Homeoffice im Frühjahr viele Sicherheitsroutinen erst einmal verlorengegangen sind. Wer aber bis heute seine Prozesse noch nicht an die neue Situation angepasst hat, handelt fahrlässig“, so Graß.

Grafik 1 hier.  Grafik 2 hier. Grafik 3 hier. Grafik 4 hier.

 

Sicherheit von Fahrerlosen Transportsystemen

Aus der Arbeitssicherheit: Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) gibt ein neues Leitblatt heraus.

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) sind flurgebundene Fördersysteme mit automatisch gesteuerten Fahrzeugen, deren primäre Aufgabe der Materialtransport ist. Die neu erschienene VDI 2510 Blatt 2 beschreibt die sicherheitstechnischen Anforderungen, die von Herstellern und Betreibern von FTS zu erfüllen sind. Somit unterstützt die Richtlinie diese bei Überlegungen zu Schutzmaßnahmen.

Die Pressemeldung finden Sie hier.

 

 

Sicherheitsgefühl der Bürger nimmt ab – Auseinanderfallen der Gesellschaft verhindern

Statement zur Sicherheit in Kommunen vom deutschen Städte- und Gemeindebund

Deutschland ist, gemessen an den Zahlen der Kriminalstatistik, eines der sichersten Länder der Welt. Trotzdem erschüttern Übergriffe und extremistische Anschläge, so-wie Gewaltausbrüche in den Innen-städten bis hin zu den zentralen Plätzen unserer Demokratie, wie dem Reichstagsgebäude, und tat-sächliche oder als solche wahrgenommene „No-Go-Areas“ das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Hass, Zwietracht und Ablehnung des Staates richten sich zunehmend auch gezielt gegen Polizei- und Rettungskräfte sowie Kommunalpolitiker*innen, die vor Ort als Repräsentanten des Staates wahrgenommen werden. Obwohl Bund und Länder vielfältige Ansätze entwickelt haben, um diese Entwicklungen zu stoppen, sind die wünschenswerten Erfolge bisher nicht eingetreten. Der Trend zur Respektlosigkeit gegenüber dem Staat und seinen Repräsentanten, aber auch gegenüber Mitmenschen und deren Eigentum setzt sich in den letzten Jahren schleichend fort.

Das Positionspapier finden Sie hier.

 

 

Unterweisungskarte zum richtigen Lüften

Die Bertufsgenossenschaft Verkehr (BG Verkehr) stellt in Corona-Zeiten Hinweiskarte zur Verfügung.

Eine neue Unterweisungskarte der BG Verkehr zeigt, wie durch regelmäßigen Luftaustausch die Virenlast gesenkt werden kann.
Wenn Menschen in schlecht oder nicht belüfteten Büros arbeiten, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Infektion. Umso wichtiger ist es in Pandemie-Zeiten, dass Büros, Besprechungs- und Seminarräume, Pausen- und Bereitschaftsräume regelmäßig gelüftet werden. Die Unterweisungskarte behandelt auch den Umgang mit Ventilatoren und Umluft-Klimageräten. Die Hinweiskarte können Sie hier downloaden

 

Cyberkriminalität 2021

Ransomware weiterhin der Platzhirsch - und die Angriffe werden noch pointierter, Sophos präsentiert Threat Report 2021.

Im aktuellen Sophos Threat Report 2021 geben die Sophos-Experten ihre Einschätzungen zu den kommenden IT-Security-Trends aus unterschiedlichen Blickwinkeln ab
Sophos präsentiert seinen aktuellen Sophos Threat Report 2021. Daraus geht hervor, dass Ransomware, insbesondere mit dem Phänomen der Sekundär-Erpressung sowie die sich schnell verändernden Verhaltensweisen von Cyberkriminellen die Bedrohungslandschaft und die IT-Security im kommenden Jahr maßgeblich prägen werden. Der Sophos Threat Report wurde von den SophosLabs, Threat Huntern, dem Rapid-Respons-Team sowie Cloud- und KI-Experten verfasst und liefert sowohl einen umfassenden Überblick zu den Sicherheitsbedrohungen des abgelaufenen Jahres als auch einen Ausblick auf die voraussichtlichen Gefahren  im kommenden Jahr.

Die vollständige Pressemeldung hier.

 

 

Stand der Agilen Transformation in deutschen Unternehmen

Lünendonk legt Sonderanalyse Sonderanalyse „Agile Transformation: Doing Agile versus Being Agile" vor.

Dies sind Ergebnisse aus der Lünendonk-Sonderanalyse „Agile Transformation: Doing Agile versus Being Agile“, die im Rahmen der Lünendonk-Studie 2020 „Der Markt für IT-Beratung und IT-Service in Deutschland“ durchgeführt wurde.

* Top-Management fordert zwar Agilität, lebt diese aber noch zu selten auch tatsächlich vor
* Wandel der Unternehmenskultur und der Umbau der Zusammenarbeitsmodelle sind die größten Herausforderungen
* Skalierung in Form von Agilen Frameworks ist nächster nötiger Schritt der agilen Transformation
Die agile Transformation der Unternehmen schreitet im Zuge des Digitalisierungs- und Innovationsdrucks voran, und Führungskräfte bauen agile Methodenkompetenzen auf. In fast allen Unternehmen gibt es Führungskräfte, die agile Methoden beherrschen und gezeigt haben, dass sie agile Projekte erfolgreich umsetzen können. Allerdings schreitet die Umstellung der Unternehmenskultur sowie der Umbau der Aufbauorganisation hin zum agilen Arbeiten beziehungsweise zu hybriden Modellen noch zu langsam voran.

Die Analyse können Sie hier nachlesen.

 

Der Markt für Digital Experience Services in Deutschland

20 Digitalagenturen sowie IT- und Managementberatungen auf Anbieterseite, 167 Unternehmen auf Anwenderseite – die Ergebnisse ihrer Analyse und Befragung sind Grundlage der neuen Lünendonk-Studie.

Die digitale Transformation nimmt seit Ausbruch der Corona-Krise deutlich an Fahrt auf: 94 Prozent der Unternehmen stimmen der Aussage zu, dass durch die Corona-Pandemie der Druck zur weiteren Digitalisierung gestiegen ist. Für 71 Prozent hat es folglich hohe strategische Relevanz, künftig ein Teil der digitalen Plattformökonomie zu werden. Daher sind Investitionen in den Aufbau von digitalen Absatz- und Marketingkanäle geplant. Kundenzentrierung und User Experience entlang der gesamten Customer Journey sind dabei entscheidende Faktoren, um in der digitalen Plattformökonomie ein konsistentes Markenerlebnis aufzubauen.
Erfahren Sie mehr zu den aktuellen Trends und Entwicklungen auf dem Markt für Digital Experience Services!
Mit der Lünendonk®-Studie 2020 „Der Markt für Digital Experience Services in Deutschland“ erfahren Sie mehr zu folgenden Themen:
* Überblick über die führenden Anbieter von Digital Experience Services in Deutschland
* Formen der Zusammenarbeit zwischen Dienstleistern und Kundenunternehmen bei Digitalisierungsprojekten
* Einfluss von Corona auf die digitale Transformation und Plattformökonomie
* Ziele und Strategien von Kundenunternehmen bei der digitalen Transformation
* Herausforderungen auf dem Weg zu digitalen und plattformbasierten Geschäftsmodellen
* Maßnahmen zum Aufbau von digitalen Customer Journeys
* Investitionsplanungen der Kundenunternehmen.

Die Studie können Sie hier nachlesen/downloaden.

Polizeilicher Umgang mit personenbezogenen Daten in der Corona-Pandemie

Datenschutz in der Krise: Eine Stellungnahme der Polizeihochschule Berlin.

Seit Beginn der Corona-Pandemie werden verschiedenste Grundrechte dem Gesundheitsschutz untergeordnet: die Versammlungsfreiheit, die Religionsfreiheit und die allgemeine Handlungsfreiheit seien hier beispielhaft genannt. Daneben werden in großem Umfang personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet. Diskutiert wurde dies in der Literatur jenseits der Corona-Warn-App und vergleichbarer Fragen  bisher vergleichsweise wenig und nur selten von der Rechtsprechung überprüft.
Den Aufsatz von Prof. Arzt können Sie hier nachlesen/downloaden.

 

Sicherheit in der Luftfahrt: Flughafensicherheit

Sicherheitsstudie Data-Breach-Inspection veröffentlicht

Digitalisierung ohne Berücksichtigung der „dunklen Seite“ ist fahrlässig. Dies gilt auch für den Unternehmens- und Personenschutz.
Angriffe gegen Unternehmen und Schutzpersonen sind vielfach möglich. Notwendige Daten sind oftmals für „böswillige“ Dritte leicht verfügbar. Der erforderliche Aufwand sinkt durch gehackte Daten aus „dunklen Foren“ (Data-Breaches) auf Stunden und der Angreifer muss seine Comfort Zone nicht einmal verlassen.
Schutz- und Abwehrmaßnahmen verbinden Digital Listening mit Sensibilisierung. Geboten ist ein profundes Verständnis dieser neuen Bedrohung. Hierzu soll die Studie von der Fa. Complexium GmbH Berlin, die von der Webplattform VEKO-Online veröffentlicht wurde, beitragen. Mit Complexium hatte die ASW Nord 2018 Workshops „Wargame“ durchgeführt.
Die Studie können Sie hier nachlesen/downloaden.
 

 

BKA veröffentlicht das Bundeslagebild Korruption 2019

Das Bundeskriminalamt hat das Bundeslagebild "Korruption 2019" veröffentlicht. Anstieg der Taten um über 42 Prozent.

"Nach einem mehrere Jahre andauernden Rückgang ist die Zahl der polizeilich festgestellten Korruptionsstraftaten im Jahr 2019 erstmals wieder gestiegen", informiert dazu die Behörde. Die Ursache dafür liege in "mehreren großen Ermittlungsverfahren, die erheblichen Einfluss auf die statistische Entwicklung hatten", heißt es. Laut dem Bundeslagebild wurden 2019 Insgesamt 5.428 Straftaten (+42,7 %) registriert. Der Schaden wird mit 47 Mio. Euro (-61,2 %) beziffert. Einer der am häufigsten betroffenen Bereiche sei das Dienstleistungsgewerbe.

Wie das BKA mitteilt, "muss in diesem Deliktsbereich von einem großen Dunkelfeld ausgegangen werden, da es in der Regel neben den tatbeteiligten 'Gebern' und 'Nehmern keine direkten Opfer gibt und die Taten daher oftmals nicht zur Anzeige gelangen." Erstmals seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Bekämpfung der Korruption im Gesundheitswesen im Jahr 2016 sei zudem "eine deutliche Zunahme der Fallzahlen von Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen (§§ 299a, 299b StGB)  registriert" worden. BKA. "Dies verdeutlicht, dass die gesetzgeberischen Maßnahmen umfangreiche Ermittlungsverfahren ermöglichen." Das Lagebild können Sie hier nachlesen/downloaden.

 

Rassismus und Rechtsextremismus in der Polizei?

Ein Aufsatz für und über eine „rechtschaffen(d)e“, demokratische (Bürger-)Polizei vonThomas Feltes und Holger Plank von der Ruhr Universität Bochum im aktuellen Polizei-Newsletter.

Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Rassismus und Rechtsextremismus in der Polizei und der medialen Aufarbeitung dieser Problematik. Ausgehend von der Annahme, dass es weder einen strukturellen Rassismus noch einen strukturellen Rechtsextremismus in der Polizei gibt, sehr wohl aber eine mangelhafte Fehlerkultur werden Vorschläge dargestellt, wie eine rechtschaffen(de) und demokratische Bürgerpolizei sichergestellt werden kann. Ein guter demokratischer Staat braucht eine gute demokratische (Bürger-)Polizei, eine die mit beachtlicher Macht ausgestattet ist, sich aber bei Bedarf rechtfertigen und ihr Handeln transparent erläutern muss. Insbesondere in Zeiten allgemeiner gesellschaftlicher Verunsicherung darf die Polizei das Vertrauen, das sie in weiten Teilen der Bevölkerung genießt, nicht verspielen. Sie muss offen für interne und externe Lösungsvorschläge sei.
Den Aufsatz können Sie hier nachlesen.

Studierende der Hamburger NBS Hochschule veröffentlichen Artikel zu Taktischer Medizin in der Sicherheitswirtschaft

Die Ergebnisse der NBS-Studierenden wurden in der renommierten Fachzeitschrift "Taktik+Medizin", Heft 3/2020 veröffentlicht.

Wie kann die Ausbildung in der Sicherheitswirtschaft weiter professionalisiert werden? Welche unterstützende Rolle kommt Sicherheitsmitarbeitern in komplexen Einsatzlagen zu? Mit diesen Fragestellungen beschäftigten sich Studierende des Bachelor-Studiengangs Sicherheitsmanagements (B.A.) der Hamburger NBS Hochschule im Rahmen wissenschaftlicher Arbeiten.
In den letzten Jahren wurde in behördlichen Einsatzkräften intensiv diskutiert, wie die Erstversorgung im Rahmen der Ersten-Hilfe im Rahmen besonderer Einsatzlagen weiterentwickelt werden kann. Im Ergebnis verfügen Einsatzkräfte heute über angepasste Einsatztaktiken und eine intensivierte Ausbildung. Unter dem Begriff „Taktische Medizin“ gab es dabei auch einen intensiven Austausch zwischen zivilen Rettungskräften und polizeilichen sowie militärischen Einsatzkräften. Dies betraf insbesondere auch die Frage, wie die Erstversorgung in einer Bedrohungslage zwischen den unterschiedlichen Akteuren zu organisieren ist.
Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Mitarbeiter der privaten Sicherheitswirtschaft, als Teil der Sicherheitsarchitektur, häufig mit Notfallsituationen und potentiell auch mit komplexen Bedrohungsszenarien konfrontiert sein können, kommen die angehenden Sicherheitsmanager zu dem Ergebnis, dass Sicherheitsunternehmen, die an Kritischen Infrastrukturen oder bei Großveranstaltungen eingesetzt sind, stärker in Planungen – etwa zu Terrorabwehrübungen –eingebunden werden sollten. Zugleich sollte in bestimmten Aufgabenfeldern der Sicherheitswirtschaft der Erste-Hilfe-Ausbildung eine größere Bedeutung zugemessen werden.

Originalpublikation:
https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/verbesserte-erste-hilfe-ausbildung-erforderlich-studierende-veroeffentlichen-artikel-zu-taktischer/

Sichere Videoplattformen - Ein Vortrag von Prof. Dr. Sachar Paulus

Der Experte für IT-Sicherheit erklärt auf einem Webinar des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Risiken und Sicherheitslösungen für Webkonferenzen.

Videokonferenz-Tools bieten zahlreiche Vorteile und Chancen für die Flexibilität und Kommunikation von Unternehmen.
Jedoch werden Unternehmen und Webuser bei der Nutzung auch vor neue Herausforderungen gestellt, da viele Videoplattformen für das Bereitstellen ihrer Dienste Nutzerdaten einfordern, Sicherheitslücken nicht immer geschlossen sind und Datenschutz nicht immer gewährleistet ist. Gibt es sichere Alternativen?
Darüber informierte Prof. Dr. Sachar Paulus, Fachgebiet IT-Sicherheit, Hochschule Mannheim, in unserem Webinar.
Seine informative Präsentation finden Sie hier zum Download bereit.

 

Sichere Videoplattformen"

Studie „Internet organised Threat Assessement“ IOCTA 2020 liegt vor

Die IOCTA ist das strategische Flaggschiff der europäischen Polizeibehörde Europol für die Darstellung der dynamischen und sich entwickelnden Bedrohungen von Cyberkriminalität.

Die Studie IOACTA bietet eine einzigartige, auf die Strafverfolgung ausgerichtete Bewertung neu auftretender Herausforderungen und wichtige Entwicklungen im Bereich der Internetkriminalität.
In vielen Beiträge werden von Juristen in der europäischen Strafverfolgung die Maßnahmen in der europäischen Kriminalitätsbekämpfung beschrieben.
Die Fallstudien, die diesen Bericht veranschaulichen, zeigen die Notwendigkeit und Wirksamkeit des Völkerrechts sowie die Durchsetzungszusammenarbeit bei der Bekämpfung der Internetkriminalität
sowie die entscheidende Rolle der öffentlichen Partnerschaften in diesem Bereich. Europol bietet einen Rahmen für die verschiedenen Stakeholder  zur gemeinsamen Informationen und Strategie zur Bekämpfung. Die Studie können Sie hier downloaden

 

Security-Insider: Forschung für Recht auf Vergessenwerden in digitalen Medien

Security-Forschung im Projekt InStruct des BMBF

Forscher im Projekt InStruct arbeiten daran, das digitale Vergessen und damit die Einhaltung der Löschpflichten nach DSGVO zu verbessern. Dazu gehören neben automatischen Löschverfahren auch bessere Informationen für Nutzer, was Löschfunktionen zum Beispiel bei Messengern wirklich leisten, und Schutzmaßnahmen gegen Angriffe, die gelöschte Daten wiederherstellen wollen.
Ziel des Projekts InStruct ist es, den kontrollierten Verlust digitaler Daten – das digitale Vergessen – zu ermöglichen. Das Löschen von Daten zu festgelegten Zeitpunkten wird heute bereits technisch unterstützt, deckt jedoch nur einen kleinen Teil des Problem- und Lösungsraumes ab, so die Projektinformation. Im Rahmen des Projekts InStruct wurden neue Ansätze jenseits des automatisierten Löschens zu vordefinierten Verfallszeiten untersucht, das Projekt endete im Juli 2020.
Beim Projekt InStruct entwickelten die Forscher Lösungen für flexible Ablaufzeiten, die auf externen Bedingungen basieren können. Die Ansätze wurden entwickelt, um zuverlässig zu arbeiten und nachweislich sicher zu sein, wie die Forscher erklären. Gegenmaßnahmen und Angriffe Dritter zur Verhinderung oder Rückgängigmachung des Ablaufs standen dabei ebenfalls im Mittelpunkt. Weitere Informationen unter:
https://www.forschung-it-sicherheit-kommunikationssysteme.de/projekte/instruct

https://www.security-insider.de/forschung-fuer-recht-auf-vergessenwerden-a-970015/?cmp=ex-rp-art-trf-unn_Web-20201022

 

 

BSI-Lagebericht: Corona verschärft Cyber-Gefährdungslage

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ruft zur Nutzung eines Digitalisierungsschub für mehr Cyber-Sicherheit auf.

Die Corona-Pandemie hat großen Einfluss auf die Cyber-Sicherheitslage in Deutschland. Corona hat für einen Digitalisierungsschub in Deutschland gesorgt, den es nachhaltig zu gestalten, aber auch abzusichern gilt. Diese und weitere Erkenntnisse zur aktuellen Gefährdungslage hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im neuen „Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2020“ zusammengestellt, den Bundesinnenminister Horst Seehofer und BSI-Präsident Arne Schönbohm heute in Berlin vorgestellt haben.

Im Zuge der Corona-Pandemie arbeiten viele Menschen im Homeoffice. Bring-your-own-Device wird vielerorts als Mittel zur Arbeitsfähigkeit akzeptiert, viele Videokonferenzen wurden kurzfristig eingerichtet und Unterricht wird als Home-Schooling mit Laptop und Webcam abgehalten. Viele dieser Maßnahmen sind spontan umgesetzt worden. IT- und Datensicherheit spielte dabei oft eine untergeordnete Rolle.
Weitere Informationen unter dem Link: https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2020/Lagebericht_201010.html

Den Lagebericht können Sie hier nachlesen.

 

Prototyp: Fraunhofer stellt Corona-Testmobil vor

Presseinformation / 16. Oktober 2020

Die Corona-Pandemie führt zu spürbaren Einschnitten in Beruf und Privatleben, mit drastischen Folgen für die globale Wirtschaft. Zur Bewältigung der medizinischen Krise ist das Unterbrechen von Infektionsketten zentral. Die Basis hierfür sind zuverlässige Testverfahren, die es ermöglichen, Infektionen schnell und effektiv nachzuweisen. Fraunhofer-Forschende entwickeln aktuell ein neues SARS-CoV-2-Testverfahren, das die bisherige minimale Nachweiszeit von vier Stunden auf nur 40 Minuten reduzieren könnte – und durch den Wegfall komplexer, kostspieliger Analysegeräte eine mobile Vor-Ort-Testung ermöglichen soll. Der Prototyp des mobilen Labors wurde gemeinsam vom Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME und dem Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT entwickelt.

Weitere Informationen unter dem Link: https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2020/oktober/prototyp-fraunhofer-stellt-corona-testmobil-vor.html

 

Facility-Management und- Service: Großes Potenzial für datengetriebene Servicemodelle

Die Analyse von Immobiliendaten ermöglicht eine zielgerichtete, transparente, kundenorientierte sowie planbare Serviceerbringung.

Das bietet sowohl Mehrwerte für den Kunden als auch für den Facility-Service-Dienstleister. Ein datengetriebener Ansatz, auch Data-driven Facility Management genannt, ermöglicht einen intelligenten Betrieb von Gebäuden und Prozessen. Realisierbar sind vollautomatisierte Dienstleistungs-Workflows, die sich durch Transparenz und Effizienz auszeichnen.
Mithilfe von Daten kann die Nutzung von Gebäuden detailliert analysiert werden. Das bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für Facility-Service-Anbieter. Nutzungsdaten können mit der Gebäudetechnik verknüpft werden, womit unter anderem Beleuchtung, Heizung oder Kühlung an die Belegungsrate angepasst werden können. Das führt zu optimalen Arbeitsbedingungen und steigender Mitarbeiterzufriedenheit. Außerdem verringert die effiziente Nutzung den Verschleiß der Anlagen, was sich positiv auf die Wartungskosten auswirkt. Diese Beispiele zeigen nur einen Teil der Anwendungsmöglichkeiten auf.
Auch Predictive Maintenance (vorausschauende Instandhaltung) ist ein Beispiel für datengetriebene Servicemodelle. Durch die Vernetzung von Maschinen und Anlagen werden per Sensor erfasste Zustandsdaten während des Betriebs überwacht, um etwa den Inspektions- oder Wartungszeitpunkt einer Maschine präzise zu prognostizieren. Noch weiter denken Tools, die Gebäudeleitsysteme auf Basis künstlicher Intelligenz effizienter verwalten als der Mensch. Durch selbstlernende Komponenten kann das System sogar autonome Entscheidungen treffen.
Das Whitepaper können Sie hier nachlesen.

 

Premiere beim Robotik-Zentrum

Neues Führungsfahrzeug für Feuerwehrrobotik und Drohnen vorgestellt.

Die Projektpartner des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrums (DRZ) und Fachkräfte der Feuerwehr Dortmund haben einen neuartigen Robotikleitwagen (RobLW) entwickelt und nun der Öffentlichkeit präsentiert. Mit einer feierlichen Übergabe an die Feuerwehr Dortmund wird das Fahrzeug dort in der Praxis und Realeinsätzen erprobt. Ach das DRZ nutzt es weiterhin für Vorführungszwecke.
Der RobLW bündelt die Informationen, die von den Sensoren und Kameras der Drohnen und Bodenrobotern gesammelt werden, und bereitet diese zu einem Lagebild auf. Dafür stehen den Einsatzkräften eine Software und ein Server für die Erstellung von 3D-Modellen zur Verfügung. An zwei modern ausgestatteten Arbeitsplätzen im RobLW können die Feuerwehrleute die Drohnen und Roboter steuern. Zudem ist das Fahrzeug komplett autark von anderen Stromquellen und Funkanbindungen. Außerdem wird der Leitwagen zum Transport von Bodenrobotern und Drohnen sowie deren Zubehör eingesetzt.
Weitere Informationen unter der Pressemeldung.

 

 

Wartezeiten beim Bewacherregister weiterhin unverhältnismäßig lang

Private Sicherheitsunternehmen müssen bei der Anmeldung ihrer Mitarbeiter beim Bewacherregister (BWR) weiter unverhältnismäßig lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Darauf wies BDSW Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied Dr. Harald Olschok am 30.09.2020 in Berlin hin. „Eine Befragung unserer Mitgliedsunternehmen hat ergeben, dass etwa die Hälfte der Unternehmen mindestens sechs Wochen auf die Freigabe durch die zuständigen Wohnsitzbehörden warten müssen. In dieser Zeit können die Mitarbeiter nicht im Sicherheitsbereich eingesetzt werden“, sagte Olschok. Auch die Bestandsmitarbeiter seien zu einem großen Teil noch nicht freigeschaltet. Mehr als ein Drittel dieses Personenkreises hätten nach den Umfrageergebnissen die Freigabe noch nicht erhalten.

 Die Bearbeitungszeit habe sich seit der Einführung des BWR damit deutlich verlängert. „Als die Zuständigkeit noch bei den Behörden am Betriebssitz der Unternehmen lag, konnten mehr als 80 Prozent der Mitarbeiter nach durchschnittlich fünf Wochen eingesetzt werden,“ so Olschok weiter. Nach Einschätzung des Verbandes hapere es dabei nicht mehr an dem beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) geführten Register selbst, die Software und seine Benutzeroberfläche funktioniere nach anfänglichen Problemen zufriedenstellend. „Die Schwierigkeiten liegen aktuell schwerpunktmäßig bei den Wohnsitzbehörden, die die Überprüfung vornehmen. Deren Mitarbeiter sind offenbar vielfach nicht ausreichend geschult. Gerade in kleineren Kommunen sind sie für eine Reihe von Branchen zuständig und mit der neuen Materie überfordert“, erklärte Olschok
 
 
 

 

Neue Foresight-Studie zeigt, was den Menschen heute und in Zukunft wichtig ist

Ministerin Karliczek: Der Wunsch nach mehr Zusammenhalt und einem starken 'Wir-Gefühl' macht Mut für die Zukunft.

Der Wunsch nach mehr Zusammenhalt, einer gerechteren Gesellschaft und einem neuen "Wir-Gefühl" prägt Deutschland in Gegenwart und Zukunft. Beinahe 70 Prozent der Bürgerinnen und Bürger geben an, dass soziale und gemeinschaftliche Werte zukünftig in unserer Gesellschaft einen höheren Stellenwert einnehmen sollten. Dies ergab die neue "Wertestudie", die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Strategischen Vorausschau in Auftrag gegeben wurde und deren Zahlen vor der Pandemie erhoben wurden. Zu der Studie erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:
"In einer Welt, die sich immer schneller verändert, wünschen sich die Menschen mehr Zusammenhalt. Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass eine Gesellschaft zusammenhält, und die Menschen aufeinander Rücksicht nehmen. Das stärkere Wir-Gefühl, das sich die Menschen für die Zukunft nach der Studie grundsätzlich wünschen, macht Mut für die Zukunft der Gesellschaft und die Zukunft unseres Landes."
Die MInisterin weiter: "Dieses Werteverständnis ist eine gute Basis für den gesellschaftlichen Zusammenhalt auch in der Zukunft und damit für die Stabilität der Gesellschaft. Solidarität steht bei den Menschen ganz weit oben. Diese Feststellung widerspricht Aussagen, in denen immer wieder von den neuen Fliehkräften in der Gesellschaft die Rede ist. Egoismus wird kritisch gesehen, stattdessen wird die Steigerung der Hilfsbereitschaft als ein lohnenswertes Ziel gesehen sowie mehr Solidarität und Zusammenhalt gewünscht. Geld und Materialismus sollten eine geringere Bedeutung haben. Dies kann auch als Fingerzeig für die Berufswelt der Zukunft gesehen werden. Einkommensunterschiede sollen auch kleiner werden. Wie unsere Welt aussehen könnte, je nachdem welche Werte in der Gesellschaft am wichtigsten sind, zeigt die Studie in verschiedenen Zukunftsszenarien - was könnte hier auf uns zu kommen?„
Die Kurzfassung der detaillierten Studienergebnisse finden Sie hier.

Langfassung: www.vorausschau.de/files/BMBF_Foresight_Wertestudie_Langfassung.pdf

 

Gewalt gegen Einsatzkräfte – NBS unterstützt nationales Forschungsprojekt "AMBOSafe"

Der Projektname „AMBOSafe“ steht für „Angriffe auf Mitarbeiter/-innen und Bedienstete von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“. Die ASW Norddeutschland ist Kooperationspartner der Hochschule NBS.

Im Rahmen des zweijährigen Projekts, das unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung steht, wird nicht nur die aktuelle Lage der Einsatzkräfte untersucht, sondern auch die Sichtweise der Täter in Interviews und anhand von Fallakten erforscht. Die Hamburger Hochschule Northern Business School ist einer der insgesamt neun Forschungspartner des Projekts.

Koordiniert wird "AMBOSafe" von der Landesgeschäftsstelle München des Bayrischen Roten Kreuzes (BRK). Ziel des Forschungsprojektes ist es, in Zusammenarbeit mit der NBS und den anderen assoziierten Partnern Handlungskonzepte zu entwickeln, die Gewaltaktivitäten gegen Einsatzkräfte vorbeugen. Diese sollen dann großflächig zur öffentlichen Nutzung bereitgestellt werden. Neben der privaten Hochschule aus Hamburg beteiligen sich auch die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), das Technische Hilfswerk (THW), die Staatsanwaltschaft Düsseldorf sowie mehrere Rettungs- und Gesundheitsbetriebe an dem Projekt.

Ein Teil der Projektarbeit ist die Betrachtung und Analyse typischer Einsätze, in denen es zu Gewalt kommen kann. Eines dieser Szenarien ist die Gewaltausübung gegen Einsatzkräfte im häuslichen Umfeld. Hinzu kommen eine Situation in der Notaufnahme eines Krankenhauses mit einem psychisch erkrankten Patienten sowie ein Großeinsatz an einem Bahnhof anlässlich ausschreitender Sportfans. Bei allen drei Einsatzsituationen werden die jeweiligen Dynamiken bestimmt und ihr Hergang analysiert.

Ergänzt werden diese Erkenntnisse durch die Täterinterviews sowie die intensive Auseinandersetzung mit den vorliegenden Fallakten. Die davon schlussendlich abgeleiteten Präventionsempfehlungen sollen den Einsatzkräften ein erhöhtes Maß an Schutz und Sicherheit bieten und sie auf vorab erwähnte Szenarien vorbereiten.

 

GDV: Diebe stehlen Autos im Wert von 280 Millionen Euro

Autodiebe haben im vergangenen Jahr 14.229 kaskoversicherte Pkw gestohlen und damit einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von fast 280 Millionen Euro verursacht. Das geht aus dem heute veröffentlichten Kfz-Diebstahlsreport des GDV hervor.

Demnach sank die Zahl der gestohlenen Fahrzeuge um rund fünf Prozent, während der Schaden für die Bestohlenen hoch blieb: Im Durchschnitt zahlten die Versicherer laut des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für jeden Diebstahl mehr als 19.600 Euro (-1%).

Bei den Kriminellen hoch im Kurs stehen insbesondere SUVs und Modelle von Toyota. Unter den zehn am häufigsten gestohlenen Modellreihen finden sich gleich sechs SUVs, an der Spitze lag die zweite Generation des BMW X6. Mit gleich fünf Modellreihen ist der japanische Hersteller Toyota unter den Top 10 der Autodiebe vertreten. Hier finden sich neben SUVs und dem Sportwagen GT86 auch die beiden Mittelklasse-Limousinen Prius+ und der CT200 der Toyota-Tochter Lexus.

Eine deutliche Verschiebung stellten die GDV-Statistiker beim Alter der gestohlenen Pkw fest: Die Diebe entwendeten weniger Neuwagen und dafür mehr Fahrzeuge, die zwischen zwei und drei Jahren alt waren. „Die Bemühungen der Autohersteller, ihre Keyless-Entry-Systeme sicherer zu machen, zahlen sich offenbar aus“, sagt GDV-Geschäftsführer Jörg Asmussen. Bei etwas älteren Modellen lässt sich diese auf Funkchips basierende schlüssellose Technik noch relativ einfach aushebeln, so dass Diebe bevorzugt solche Wagen auswählen.

Im Vergleich der Bundesländer und Großstädte hatte Berlin, dicht gefolgt von Hamburg, erneut die mit Abstand höchste Diebstahlrate. Hier wurden im Laufe des vergangenen Jahres 3.130 kaskoversicherte Pkw gestohlen, rund neun Prozent mehr als im Vorjahr. Inzwischen findet mehr als jeder fünfte Autodiebstahl bundesweit in Berlin statt, die Diebstahlquote stieg von 3,1 auf 3,3 von 1.000 kaskoversicherten Pkw. Ebenfalls vergleichsweise hohe Diebstahlraten ergaben sich für Hamburg (1,4) und Leipzig (1,0). Deutlich geringer war die Diebstahlgefahr im Süden der Republik – so wurden in Bayern und Baden-Württemberg zusammen nicht einmal halb so viele Autos geklaut wie allein in Berlin.
Welche Versicherung zahlt bei einem Autodiebstahl?

Die Statistikgrafik können Sie hier nachlesen.
 

Populismusbarometer 2020

Die Bertelsmann-Stiftung hat am 03.09.2020 ihr aktuelles Populismusbarometer 2020 veröffentlicht. Weitere Radikalisierung am rechten Rand.

Wie weit verbreitet ist Populismus ein Jahr vor der Bundestagswahl 2021? Und wie hat sich die Corona-Krise auf das Meinungsklima ausgewirkt? Danach sind im Jahr vor der Bundestagswahl 2021 immer weniger Menschen populistisch eingestellt, vor allem in der politischen Mitte.

Der abschwellende Populismus bringt die Populisten in die Defensive. Gleichzeitig steigen die Gefahren einer weiteren Radikalisierung am rechten Rand. Der Trend eines zunehmend populistisch aufgeladenen Meinungsklimas in Deutschland ist gebrochen. Zeigte sich im November 2018 noch jeder dritte Wahlberechtigte populistisch eingestellt, war es im Juni 2020 nur noch jeder fünfte – ein Rückgang um mehr als ein Drittel.

Gleichzeitig hat der Anteil unpopulistischer Wähler stark zugenommen. Nach 31,4 Prozent Ende 2018 war Mitte 2020 fast jeder zweite Wähler (47,1 Prozent) unpopulistisch eingestellt. Der Anteil unpopulistischer Wähler ist damit sogar um genau die Hälfte angestiegen. Das verstärkt die Eindeutigkeit des Trends: Die Zunahme des Anteils unpopulistischer Wähler ist noch einmal deutlich stärker ausgefallen als die Abnahme des Anteils populistischer Wähler.

Das Populismusbarometer finden Sie hier.

Corona-Krise: Neue Regeln für den Arbeitsschutz

Das Bundesarbeitsministerium hat einen Leitfaden mit Maßnahmen für alle Bereiche des Wirtschaftslebens herausgegeben.

 Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin haben gemeinsam die aktuelle sogenannte SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel erstellt. Die neue Regelung, die den Arbeitsschutz für den Zeitraum der epidemischen Lage gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz neu strukturiert, tritt ab sofort in Kraft.

Die Regel stellt Maßnahmen für alle Bereiche des Wirtschaftslebens vor, mit denen das Infektionsrisiko für Beschäftigte gesenkt und auf niedrigem Niveau gehalten werden soll. Dabei bleiben Abstand, Hygiene und Masken die wichtigsten Instrumente, solange es keinen Impfschutz für CoViD-19 gibt. Betriebe, die die Regel anwenden, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln.

Den Leitfaden können Sie hier nachlesen.

Brandschutzleitfaden für Gebäude

Das BMI hat den neuen Brandschutzleitfaden herausgegeben.

Den zuständigen Fachplanern von öffentlichen Gebäuden stellt sich die Aufgabe des Brandschutzes heute nicht mehr als eigenständige Lösung ihres Gewerkes dar, sondern als integraler Teil eines individuellen Brandschutzkonzeptes für das Gebäude. Ziel der im vergangenen Jahr vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat veröffentlichten 4. Auflage des Brandschutzleitfadens ist weiterhin, einheitliche Brandschutzgrundsätze für Planung, Durchführung, Betrieb und Instandhaltung vorzugeben und den am Bau Beteiligten eine Arbeitshilfe an die Hand zu geben.

Der Leitfaden wurde seit 1998 über die Grenzen der staatlichen Bauverwaltung bekannt und fand auch bei Kommunen, Architekten und Brandschutzplanern Anwendung und hat dazu beigetragen, dass der Brandschutz bei Gebäuden des Bundes (und nicht nur dort) angemessen berücksichtigt wird.

Den Leitfaden finden Sie hier.

Wie gut ist die Resilienz von Organisationen in Zeiten der Corona-Pandemie?

In einem Working-Paper stellen Dozenten der der NBS die Frage: Wie resilient sind Organisationen in Zeiten von Corona?

Betriebliche Kontinuitätsplanungen aber auch die Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes sind seit Jahren wichtige Themen in der Sicherheitsforschung. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Frage der Resilienz, als Vermögen einer Organisation, äußeren Einflüssen zu widerstehen und sich weiterzuentwickeln.

Die laufende Corona-Pandemie stellt nun viele Überlegungen und Konzepte auf den Prüfstand. In einem Working Paper betrachten Rico Kerstan, MBA, Geschäftsführer der Krisensicher Risikoberatung und Lehrbeauftragter an der NBS und Prof. Dr. André Röhl, Studiengangleiter Sicherheitsmanagement an der NBS, die Entwicklungen der letzten Monate aus dem Blickwinkel der Resilienz von Organisationen und ziehen erste Schlussfolgerungen.

Als Besonderheiten dieser Krise ergeben sich dabei nach Meinung der Autoren insbesondere die unterschiedliche Betroffenheit von Organisationen, welche verbunden mit dem unterschiedlichen Reifegrad der durch die Organisationen getroffenen Entscheidungen und Maßnahmen, die gleichzeitig festzustellende Abhängigkeit von Organisationen untereinander vor besondere Herausforderungen stellt. Hieraus ergeben sich neue Aspekte sowohl für betriebliche als auch gesellschaftliche Resilienzkonzepte. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Behörden gelegt werden.

Das gesamte Working Paper können Sie hier nachlesen.


Studie des GDV: Mittelstand ist auf Cyberangriffe schlecht vorbereitet

Kein neues Thema: Obwohl die deutsche Wirtschaft in der Corona-Pandemie auf Home Office und mobiles Arbeiten angewiesen ist, sind viele Unternehmen auf eine Cyberattacke nicht vorbereitet.

Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage. Rund die Hälfte der Befragten (48%) gab demnach zu, weder einen Notfallplan noch eine entsprechende Vereinbarung mit einem IT-Dienstleister zu haben. „Viele Unternehmen reagieren auf einen Cyberangriff plan- und kopflos. Das kostet im Ernstfall viel Geld, weil es länger dauert, bis die IT-Systeme gesäubert und die Daten wiederhergestellt sind“, sagt Cyberexperte Peter Graß vom Gesamtverband der deutschen Verscherungswirtschaft (GDV).
Laut der repräsentativen Umfrage unter 300 Entscheidern kleiner und mittlerer Unternehmen im Auftrag des GDV gelang es nur einem Drittel der bisher angegriffenen Unternehmen, die IT-Systeme innerhalb eines Tages wieder zum Laufen zu bringen. Jedes fünfte Unternehmen benötigte dafür sogar mehr als drei Tage. Das kann gravierende Folgen haben, denn die Abhängigkeit von einer funktionierenden Technik ist hoch: Sechs von zehn befragten Unternehmen (58%) können bei einem Ausfall ihrer IT-Systeme kaum noch arbeiten.

Die Studie könnne Sie hier nachlesen und downloaden.

Werksicherheit: GSA-App gibt Infos für Einsatzkräfte bei Unfällen mit Chemikalien   

Die Gefahrstoffschnellauskunft (GSA) unterstützt Einsatzkräfte bei Unfällen mit Chemikalien mit gesicherten Informationen zu Gefahrstoffen, Einsatzmaßnahmen und Erste-Hilfe-Hinweisen.

Einsatzkräfte von Feuerwehren und Rettungsdiensten müssen vor Ort schnell und richtig handeln. Damit auch bei Unfällen mit Chemikalien die richtige Entscheidung zur passenden Schutzausrüstung, dem geeigneten Löschmittel und essentiellen Erste-Hilfe-Maßnahmen getroffen werden kann, stellen der Bund und aktuell elf Bundesländer ihren Einsatzkräften die Gefahrstoffschnellauskunft (GSA) zur Verfügung. Die GSA enthält behördlich geprüfte Fakten zu ca. 50.000 Chemikalien, 5.000 Stoffgemischen und 4.000 chemischen Stoffklassen. Die kostenlose Anwendung, die bereits seit 2014 in Einsatzfahrzeugen und Messfahrzeugen – sog. CBRN-Erkundern – an Bord ist, wurde bisher nur registrierten Nutzern als separater Download über einen Link zur Verfügung gestellt.

Die App wurde um neue Funktionen erweitert und steht kostenlos für iPhone und Android zum Download bereit.

Die vollständige Meldung unter: https://www.umweltbundesamt.de/themen/gsaapp-gibt-infos-fuer-einsatzkraefte-bei-unfaellen

 

"Safety First": Was sind die Trends in der Cybersecurity - und wie können sich KMU besser schützen?

Eine neue Folge des TÜV-Süd Podcast: Cybersecurity und Datenschutz

In dieser Podcastfolge des TÜV-Süd wirft der international bekannte US-amerikanische Cybersecurity-Experte Matthew Rosenquist einen Blick auf das „New Normal“ in der Cybersecurity und besonders auf KMUs. Sie sind noch allzu oft ein leichtes Ziel für Angreifer. Mit ein paar grundlegenden Maßnahmen können sie sich aber effektiver schützen, auch ohne dabei teure IT-Lösungen einzusetzen.

Cybersicherheit ist ein Thema, das viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oft leider immer noch verdrängen. Sie gehen davon aus, kein attraktives Ziel für Angreifer zu sein oder glauben, dass wirksame Schutzmaßnahmen zu komplex oder zu teuer für ihr Unternehmen sind. Aber wenn sensible Daten erst einmal in die Hände erpresserischer Cyberkrimineller gefallen sind, dann ist es definitiv zu spät für Schutzmaßnahmen. Denn tatsächlich sind viele KMUs gerade deshalb ein attraktives Ziel für Cyberkriminelle, weil sie leicht angreifbar sind.

In dieser Episode spricht der international anerkannte Cybersicherheitsexperte Matthew Rosenquist über das „New Normal“ in der Cybersicherheit nach Covid-19, über aktuelle Markttrends und darüber, wie KMUs ihre Cybersicherheit mit grundlegenden Schritten deutlich verbessern können. Matthew Rosenquist ist Chief Information Security Officer (CISO) bei Eclipz, hat lange Jahre bei Intel Corp. gearbeitet, zuletzt als Cybersicherheits-Stratege, und verfügt über eine dreißigjährige Erfahrung in der Cyber- und IT-Sicherheit.

Das Podcast können Sie hören unter: http://www.tuvsud.com/podcast

 

Cyberangriffe auf die Wirtschaft: ESET Threat Report für das 2. Quartal 2020

Die Bedrohungslage im zweiten Quartal 2020 aus Sicht der ESET-Telemetrie und der ESET-Sicherheitsforscher steigt weiter an..

Ein halbes Jahr nach dem Ausbruch von COVID-19 , versucht die Welt sich mit der neuen Normalität abzufinden. Während sich die anfängliche Panik nun in einigen Ländern legt und  Sperrbeschränkungen gelockert werden können, stecken viele andere Länder immer noch in einer sich dynamisch verändernden Pandemie-Situation. Auch Cyberangriffe, die sich die Pandemie zunutze machen, nahmen im zweiten Quartal 2020 weiter zu.
DieSpezialisten sahen insbesondere einen anhaltenden Zuwachs von „COVID-19-Ködern“ bei Web- und E-Mail-Angriffen, womit Betrüger versuchen die Krise für sich zu nutzen. Ebenfalls einen Anstieg zeigt die ESET Telemetrie bei Phishing-E-Mails, die angeblich im Namen eines der weltweit führenden Paketzustelldienstes verschickt werden und sich an Online-Käufer richtet. Hier gab es eine Verzehnfachung gegenüber dem ersten Quartal. Auch der Anstieg der Angriffe auf das Remotedesktopprotokoll (RDP), dessen Sicherheitsprobleme immer noch von vielen vernachlässigt werden, setzte sich im zweiten Quartal fort. Seit Jahresbeginn haben sich die Versuche, RDP-Verbindungen anzugreifen, mehr als verdoppelt.
Die Ransomware-Szene gehört zu den sich am schnellsten entwickelnden Bereichen im zweiten Quartal. Dabei verlegen sich einige Betreiber vom noch neuen Trend des Doxing und des Veröffentlichens von gestohlenen Daten auf die Versteigerung der gestohlenen Daten in Untergrund-Foren. Dabei bilden Sie teilweise sogar „Kartelle“ um mehr Käufer anziehen.
Den ESET-Report können Sie hier nachlesen (in englischer Sprache).


DiWiSH-Fachgruppe Recht: Bußgeldbescheid nach E-Mail-Werbung - was ist zulässig?

Der IT-Fachanwalt Dr. Stefan Kabelitz hielt vor der AG Recht des Clustermanagement Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein einen Fachvortrag.

Genügend Diskussionsstoff sorgte die aktuelle Debatte rund um das Ende des „Privacy Shields“ zwischen der EU und den USA. Der Fachgruppenleiter Dr. Stefan Kabelitz gab Einblicke, welche Bedeutung die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) für den beruflichen Alltag beinahe jedes Unternehmens hat. Schließlich gehören Anwendungen amerikanischer Internetriesen wie Google Analytics, Dropbox uvm. heutzutage fast schon automatisch dazu.
Der richtige Umgang mit Daten war auch im zweiten Abschnitt der Fachgruppen-Veranstaltung Thema: was muss beim E-Mail-Marketing beachtet werden? Wann und wofür wird eine Einwilligung benötigt? Grundlage hierfür war das kürzlich verhängte Millionenbußgeld an die AOK Baden-Württemberg für die Verwendung von Daten von (nur!) 500 Gewinnspielteilnehmern. Dr. Stefan Kabelitz erklärte den rund 20 Teilnehmern, wie man es richtig macht.
Zudem wurde kurz und knapp die Corona-App im Hinblick auf rechtliche Aspekte beleuchtet und in den Datenschutzkontext des virtuellen Meetings eingebettet.
Den Vortrag können Sie live ansehen unter: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2387&v=HOueWa7z21w&feature=emb_logo

 

Polizei im Fokus: Ausschreitungen in Großstädten sowie die Möglichkeiten der Wissenschaft

Randale in den Innenstädten, attackierte Polizeikräfte: Stuttgart und Frankfurt sind nur zwei Beispiele für brutale Ausschreitungen, welche vermehrt von Medien präsentiert werden. Doch was steckt hinter den Gewalttaten? Eine Einschätzung der Uni Vechta.

Die Sozialwissenschaftlerin Prof.in Dr.in Yvette Völschow von der Universität Vechta sagt in einem Interview: Der sogenannte „Widerstand gegen und tätliche Angriffe auf die Staatsgewalt“ hat nachweislich auch hierzulande in den vergangenen Jahren zugenommen. Das Phänomen an sich ist prinzipiell kein neues und betrifft immer häufiger auch Rettungskräfte und Bedienstete der öffentlichen Verwaltung. Amtsträger fungieren als Projektionsflächen für Frust jeglicher Art, und vor allem die Polizei wird dann als besonderes Symbol staatlicher Macht zum Feindbildrepräsentant.

Dass sich die angesprochene Gewalt gegen Polizeibeamte aktuell zuspitzt, kann nur über ein Konglomerat verschiedener Einflüsse erklärt werden. Allein von „integrationsunwilligen jungen männlichen Migranten“ auszugehen, wie es z.T. in einigen medialen Berichterstattungen erfolgt, ist m.E. zu kurz gegriffen. Vielmehr ist anzunehmen, dass sich die Handlungen der Täter*innen – ähnlich wie es bereits in den Pariser Banlieues zu beobachten war – in Marginalisierungserfahrungen, einer zunehmenden Politikverdrossenheit sowie akut aufgeheizten Stimmungen im Zuge der Corona-Auflagen und auch der Black-Lives-Matter-Bewegungen begründen.

Das vollständige Interview unter: https://nachrichten.idw-online.de/2020/07/27/polizei-im-fokus-prof-in-yvette-voelschow-ueber-ausschreitungen-in-grossstaedten-sowie-die-moeglichkeiten-der-wissenschaft/

 

Zeitschrift „forum kriminalprävention“

Onlineveröffentlichung des Heftes 2/2020 mit Thema "Hass und Gewalt - Prävention von Vorurteilskriminalität"

Im Juni hat die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) das aktuelle Heft 2/2020 ihrer Fachzeitschrift „forum kriminalprävention“ mit dem Titel "Hass und Gewalt - Prävention von Vorurteilskriminalität" veröffentlicht (Onlineausgabe).

Im Editorial heißt es einleitend: "Spontane Wut kann Gewalt auslösen, die sich dynamisch steigert und vor nur wenigen Schranken haltmacht. Die Ausschreitungen am 21. Juni in Stuttgart haben gezeigt, wie ein randalierender Mob unerwartet außer Rand und Band geraten kann. Vor allem Polizisten wurden verbal und körperlich angegriffen, Geschäfte und ihre Einrichtungen beschädigt bzw. zerstört sowie Unbeteiligte gefährdet. Die tätlichen jugendlichen Männer sind keine Ideologen, die ihre Ideen und Taten durchdenken, vielmehr handelt es sich wohl um eine heterogene Zusammensetzung, die in den sozialen Medien lose verbunden ist und sich unkoordiniert versammeln: „ein bunter Mix rund um den Globus“, wie der Stuttgarter Polizeipräsident feststellte."

Die Online-Ausgabe hier.

Den Missbrauch von Cloud-Konten verhindern

Security-Insider berichtet über Schutz vor Angriffen auf Cloud-Apps.

Die Diskussionen über die Sicherheit von Cloud Computing begleiten diese Technologie von Beginn an. Trotz dieser Diskussion ist Cloud Computing heute allgegenwärtig und fast alle Organisationen nutzen die Dienste eines Cloud-Anbieters. So liegt es nahe, dass Cyberkriminelle spezielle Angriffsmethoden für Cloud-Anwendungen entwickelt haben.
Natürlich bedeutet das nicht, dass Cloud Computing dadurch unsicherer ist als die meisten traditionellen Formen der IT. Es ist jedoch wichtig, eine Antwort auf die spezifischen Schwachstellen von Cloud-Anwendungen und die darauf angepassten Angriffsmethoden von Cyberkriminellen zu haben.
Problematisch für die Sicherheit von Cloud-Anwendungen ist nach wie vor die sogenannte „Schatten-IT“. Diese umfasst unter anderem die Nutzung von Cloud Apps, die nicht von der IT-Abteilung genehmigt oder verwaltet werden und daher ein besonders hohes Risiko darstellen. Oft nutzen Cyberkriminelle beispielsweise ein kompromittiertes Cloud-Service-Konto, um über diesen Account weiter in das Unternehmen vorzudringen. Kürzlich analysierten Proofpoint-Forensiker Daten von mehr als 1.000 Cloud-Service-Kundenkonten mit insgesamt mehr als 20 Millionen Nutzerkonten. Hier entdeckten die Forensiker über 15 Millionen unbefugte Anmeldeversuche, von denen mehr als 400.000 erfolgreich waren.

Weitere Informationen unter : https://www.security-insider.de/schutz-vor-angriffen-auf-cloud-apps-a-948800/?cmp=ex-rp-art-trf-unn_Web-20200722

 

Intelligente und umfassende Lösungen zum Schutz der Gesellschaft

Positionspapier - Fraunhofer-Verbund für Verteidigungs- und Sicherheitsforschung bringt VVS - »Rise of Intelligent Systems in Military Weapon Systems“ heraus.

Das Thema Sicherheit ist aufgrund veränderlicher Bedrohungen hoch aktuell und damit auch Thema unserer Forschung. Im Sinne unserer Mission engagieren sich Institute der Fraunhofer-Gesellschaft in diesem Bereich mit einem Fokus auf die zivile Sicherheitsforschung. Um ihre Forschungsaktivitäten zu koordinieren und umzusetzen, haben sich im Fraunhofer-Verbund Verteidigungs- und Sicherheitsforschung zehn Fraunhofer-Institute zusammengeschlossen. Als Exzellenzzentrum schaffen sie intelligente und umfassende Lösungen zum Schutz der Gesellschaft gegen Bedrohungen – seien diese von Menschen oder von der Natur verursacht.
 
In den letzten Jahren haben die Fähigkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI-Systemen) deutlich zugenommen. Doch während Künstliche Intelligenz immer komplexere Aufgaben übernimmt und zunehmend autonom agiert, erfordert der Umgang mit der Technologie ein hohes Maß an Verantwortung. Neben ihrem Einsatz in Bereichen wie der Produktion, der Logistikplanung oder der Medizin, gehört auch der Einsatz im militärischen Kontext zu den Anwendungsmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz. KI wird dabei weltweit u.a. als Ermöglicher einer neuen Generation »autonomer« Waffensysteme diskutiert. KI-basierte, autonome Waffensysteme werden die Art und Weise bewaffneter Auseinandersetzungen fundamental ändern.
 
Diese Bedrohungslage erfordert eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Einsatz von KI in Waffensystemen. In diesem Zusammenhang hat der Fraunhofer-Verbund für Verteidigungs- und Sicherheitsforschung VVS das Positionspapier »Rise of Intelligent Systems in Military Weapon Systems« entwickelt. Das Positionspapier (in englischer Sprache) legt die Sichtweise des Fraunhofer VVS zum aktuellen Stand der Technik dar, untersucht Nutzen und Risiken und präsentiert ein Rahmenkonzept für erklärbare und kontrollierbare KI. Ausgewählte Forschungsthemen werden identifiziert und diskutiert, um einen Weg zu vertrauenswürdiger KI und dem verantwortungsvollen Umgang mit diesen Systemen in der Zukunft aufzuzeigen.

 

Interview: „Binnen ein, zwei Tagen bricht Chaos aus“

Im aktuellen Newsletter des Gesamtverbands der Deutschen Sicherheitswirtschaft (GDV) erklärt Christoph Unger, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, kommende Krisen.

Im aktuellen Newsletter des Gesamtverbands der Deutschen Sicherheitswirtschaft (GDV) Christoph erklärt Christoph Unger, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, wie wir uns auf die Krisen des 21. Jahrhunderts vorbereiten sollten – und welches Szenario noch schlimmer ist als eine Pandemie.
Herr Unger, welches Katastrophenszenario fürchten Sie selbst am meisten?
Christoph Unger: Ganz klar den Blackout, einen flächendeckenden, lang anhaltenden Stromausfall. Elektrizität ist unser Lebenselixier, mit ihr betreiben wir den Verkehr, das Mobilfunknetz, das Internet, Supermarkttüren und Geldautomaten. Fällt der Strom aus, können Sie Ihre Toilette nicht mehr spülen. Sie glauben gar nicht, wie schnell die voll ist.
Wie wahrscheinlich ist so ein Blackout?
CU: Zum Glück nicht sehr wahrscheinlich. Aber wenn er eintritt, bricht binnen ein, zwei Tagen Chaos aus.
Die Vernetzung macht uns offenbar anfällig. Haben wir es zu weit getrieben mit der Digitalisierung?
CU: Das würde ich so einseitig nicht sehen. Uns Bevölkerungsschützern hilft diese Vernetzung ja auch. Wir haben in Deutschland zum Beispiel viele Wege, auf denen wir Menschen warnen können: Medien, Werbetafeln, blinkende Straßenbeleuchtung. Bald werden wir Evakuierungsrouten auf die Navis in den Autos senden können. Und wir haben unsere Warn-App NINA, die seit Kurzem direkt von der Bundesregierung zur Information über die Corona-Lage genutzt wird.
Das vollständige Interview können Sie nachlesen unter dem Link: https://www.gdv.de/de/themen/positionen-magazin/-binnen-ein--zwei-tagen-bricht-chaos-aus--60048

 

GUT ZU WISSEN: Entschädigungsansprüche aufgrund behördlicher Schließung

Unternehmen, die aufgrund der Coroa-Krise schließen mussten, sollten Entschädigungsansprüche prüfen.

Unternehmen sollten prüfen, ob ihnen aufgrund angeordneter Schließung wegen der Covid-19 Pandemie Entschädigungsansprüche nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz zustehen sowie die Inanspruchnahme des Versicherungsschutzes im Fall von Betriebsschließung.

Hier steht die Zusammenfassung als PDF Download bereit

Weißbuch für Künstliche Intelligenz der Europäischen Kommission

Die Bundesregierung stellt ihre Stellungnahme und Meinung zum Weissbuch der Öffentlichkeit vor.

Ende Juni 2020 hat die Bundesregierung ihre Stellungnahme zum „Weißbuch zur Künstlichen Intelligenz – ein europäisches Konzept für Exzellenz und Vertrauen“ sowie zum „Bericht über die Auswirkungen künstlicher Intelligenz, des Internets der Dinge und der Robotik in Hinblick auf Sicherheit und Haftung“ an die Europäische Kommission übermittelt.
Ziel der Bundesregierung ist, eine verantwortungsvolle, gemeinwohlorientierte und menschenzentrierte Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz sowie die Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation in der Europäischen Union voranzubringen.
Federführend waren an der Stellungnahme das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz beteiligt.

Die Stellungnahme zum Weissbuch können Sie hier nachlesen.

Wirtschaftlichkeit von Sicherheitsmaßnahmen im öffentlichen Personenverkehr

Das Projekt WiSima wird vorgestellt.

In Deutschland werden im öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) jährlich rund 10 Mrd. Fahrgäste transportiert, wovon die Deutsche Bahn allein ca. 27 % befördert. Die Reisenden erwarten in den Fahrzeugen und Bahnhöfen ein hohes Niveau an Sicherheit, das durch entsprechende Maßnahmen gewährleistet werden muss. Die Herausforderung besteht dabei darin, Sicherheit mit wirtschaftlich tragbaren Maßnahmen zu realisieren.
Das Projekt WiSima der FU Berlin unter Förderung des BMBF erarbeitet Vorschläge, mit denen – ohne Reduzierung der Sicherheitsstandards und bei gleichzeitiger Kostenreduzierung – eine Verbesserung des Sicherheitsempfindens der Fahrgäste erreicht werden kann. Die WiSima-Projektpartner haben hierzu eine innovative App entwickelt. Mit einer anderen speziellen Bewertungsmethode werden vorhandene Maßnahmen, wie z. B. Videoüberwachung in Bahnen und Stationen, erfasst und hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit bewertet. Das daraus entwickelte Tool wird ÖPV-Betreibern bei Investitionsentscheidungen in bekannte und neue Sicherheitsmaßnahmen helfen.
Eine Projektbeschreibung finden Sie hier.

Innere Sicherheit: Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt

In den USA und in Deutschland gehen die Menschen auf die Straße - ein Beitrag im Publicus

Der gewaltsame Tod von Georg Floyd durch polizeiliche Hand in Minneapolis (USA) schockiert. Minutenlang drückte ein Polizist sein Knie auf das Genick des 46-jährigen Mannes. Nicht nur in den USA, in vielen anderen Ländern und auch in Deutschland zeigen Menschen ihre Anteilnahme. Jedoch zeigt sich in Deutschland auch eine extreme Seite: Die Proteste richten sich „gegen Rassismus und Polizeigewalt“. Undifferenziert wird den Polizeibeamten auch hier Gewalt und struktureller Rassismus vorgeworfen. Wer profitiert davon?
Auf der Webplattform Publicus vom Boorberg Verlag sagt Professorin Dr. Dorothee Dienstbühl (FHöV NRW) in einem aufklärenden Beitrag:

„Die Verfolgung von Straftaten unterliegt ganz klaren Prinzipien, an die sich Polizeibeamte zu halten haben. So werden sie aus- und stetig fortgebildet. Auch kriminalpolitische Maßnahmen in Deutschland müssen geltendem Recht Genüge leisten. Kriminelle Angehörige von Familienclans, aber auch andere polizeibekannte Personen, werten polizeiliche Kontrollmaßnahmen nun bevorzugt als „rassistische Polizeikontrollen“ und bezeichnen sich in der Presse und auf Social Media als „die neuen Juden“. Diese Opferrolle muss als strategischer Schutzfaktor verstanden werden, der u.a. schon länger im Strafprozess durch entsprechende Verteidiger zu beobachten ist. Dennoch bekommen sie die erzielte Rückendeckung, insbesondere von polizeikritischen Aktionsbündnissen.“
Den vollständigen Beitrag unter dem Link: https://publicus.boorberg.de/demonstrationen-gegen-rassismus-und-polizeigewalt/

Redaktion ASW Nord aktuell:  Die Polizeipräsidentin von Berlin Barbara Slowik erwartet, dass das neue Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz von kriminellen Angehörigen von Familienclans, aber auch andere polizeibekannte Personen, bei polizeilichen Kontrollmaßnahmen nun bevorzugt diese als „rassistische Polizeikontrollen“ werten und sich in der Presse und auf Social Media als „die neuen Juden“ bezeichnen werden.. Diese Opferrolle muss als strategischer Schutzfaktor verstanden werden, der u.a. schon länger im Strafprozess durch entsprechende Steuerung von Verteidigern zu beobachten ist.

Security Navigator 2020: Rüstung der Industrie mit digitalen Erkenntnissen

Orange Cyberdefense bringt den neuen Security Navigator heraus.

Mehr als 4,5 Milliarden Menschen nutzen heute das Internet und verbringen etwa 100 Tage im Jahr online. Wir sind bei so gut wie allem auf das Internet angewiesen – beim Einkaufen von Lebensmitteln, beim Kontakt mit unseren Kollegen, bei der Buchung von Arztterminen und vielem mehr. COVID-19 wird wahrscheinlich auch einen dauerhaften Einfluss auf unsere Beziehung und Abhängigkeit zur Technologie haben.  Doch obwohl die Technologie schnell und bequem ist, ist unsere digitale Freiheit sicherlich nicht selbstverständlich. Cyberkriminelle nutzen unsere Verbindungswege und unseren digitalen Fortschritt zunehmend als Chance Schaden anzurichten. Jeder kann auf individueller oder kollektiver Ebene ein Opfer davon werden.
Das Unternehmen Orange Cyberdefense glaubt, dass die digitale Welt ein vertrauenswürdiger Ort für Freizeit, berufliche Tätigkeiten und Dienstleistungen bleiben kann, die den Alltag einfacher, angenehmer und erfüllter macht. Aus diesem Grund bemühen wir uns, Verteidigungslinien zu schaffen und die Freiheit im digitalen Raum zu schützen. Letztendlich ist es unser Ziel, eine sicherere, digitale Gesellschaft aufzubauen. Wir wollen einige dieser digitalen Freiheiten zurückgeben, die uns Cyberkriminelle möglicherweise zu nehmen versuchen. Diese sicherere, digitale Gesellschaft beginnt mit dem Bewusstsein und dem Wissen um die potenziellen Bedrohungen, die der Online-Sektor birgt.

Den Navigator können Sie hier nachlesen/downloaden.

Wirtschaftsschutz: Weisenrat für Cyber-Sicherheit legt ersten Bericht vor

Sechs Professorinnen und Professoren im Bereich der Cyber-Sicherheit haben der Bundesregierung einen ersten Bericht zu drängenden Fragen der Informationssicherheit vorgelegt.

Mit konkreten Empfehlungen soll Deutschland resilienter gegen Gefahren im digitalen Raum ausgerichtet werden.
So fordern die Vertreter wichtiger deutscher Forschungseinrichtungen für die Cyber-Sicherheit eine Verpflichtung von Herstellern zu regelmäßigen Sicherheitsupdates und Schwachstellentests. Für langlebige Produkte fordern sie, dass verwendete Krypto-Algorithmen ausgetauscht oder vorhandene Hardwarekomponenten neu programmiert werden können (Kryptoagilität).
Im Bericht fordern die Weisen  die Erhöhung der technologischen Souveränität, um eigenständig und selbstbestimmt und unabhängig Wirtschaft und Gesellschaft gestalten zu können. Dazu sollten zumindest wichtige Schlüsseltechnologien die Künstliche Intelligenz beherrscht und weiterentwickelt werden.

In anderen Bereichen plädieren die Experten für eine Festlegung, aus welchen Ländern wichtige Hardware bezogen werden darf, weil Risiken vertretbar bleiben. Auch für Speicherorte von wertvollen Daten außerhalb Deutschlands wünschen sie sich Regeln. Politik und Wirtschaft müssen die Rahmen-bedingungen schaffen, um die technologische Souveränität im Cyber-Raum gestalten zu können.

Den Cyber-Sicherheitsbericht könnne Sie hier nachlesen.

Wirtschaft aktuell: Cyber-Attacken im Mittelstand nehmen zu

Studie zur Cyber Security von Deloitte unter Mitwirkung der Hochschule Aalen veröffentlicht.

Die Zahl der Cyber-Angriffe ist stark gestiegen, das bekommen auch immer mehr mittelständische und Familienunternehmen zu spüren. In der aktuellen Studie „Cyber Security im Mittelstand“ geht die Unternehmensberatung Deloitte der Bedrohung auf den Grund. Wissenschaftlich begleitet wurde sie dabei durch die Hochschule Aalen unter Führung von Prof. Roland Hellmann als Fachexperte für IT-Sicherheit sowie dem Aalener Institut für Unternehmensführung (AAUF). Die Untersuchung zeigt, dass die Mehrheit des deutschen Mittelstandes bislang noch nicht ausreichend auf IT-Attacken vorbereit ist. Vielfach werden die Risiken noch immer unterschätzt.

Die Digitalisierung verändert die Unternehmenspraxis auch im Mittelstand umfassend. Immer mehr Bereiche des Alltags sind digital vernetzt. Es entstehen neue digitale Produkte, Geschäftsmodelle und Ertragsmöglichkeiten für mittelständische Unternehmen. Einher damit geht aber auch eine kontinuierliche Zunahme des Bedrohungspotenzial durch Cyber-Attacken. In diesem Spannungsfeld der gestiegenen Chancen und zugenommenen Risiken bewegt sich der Mittelstand. In der Deloitte-Studie „Cyber Security im Mittelstand“, der neuesten Publikation aus der Studienserie „Erfolgsfaktoren im Mittelstand“, wurden diese Herausforderungen jetzt genauer untersucht. Dafür wurden 353 mittelständische Unternehmen in einer Online-Erhebung befragt und die gewonnenen Erkenntnisse um vertiefende Experteninterviews ergänzt.

Die Studie können Sie hier nachlesen.

Kriminalprävention für städtebauliche Projekte und Prozesse - EU-Projekt CCI

Im EU-Projekt "Cutting Crime Impact" (CCI) geht es um die Prävention schwerwiegender Kleinkriminalität.

Diese wird definiert als nicht organisierte Kriminalität, die sich gegen Menschen oder Eigentum in urbanen Räumen richtet und erhebliche negative Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger, den gemeinschaftlichen Zusammenhalt und das Sicherheitsgefühl im städtischen Kontext hat. Ein Ziel des Projektes ist es, ein Tool zu entwickeln, das die Strafverfolgungsbehörden bei der städtebaulichen Kriminalprävention unterstützt.

Kriminalprävention durch Städtebau und Planung umfasst evidenzbasierte Design-, Planungs- und Managementmaßnahmen in Stadtentwicklungsvorhaben, um Kriminalität zu verhindern und das Gefühl der Unsicherheit zu verringern. Städtebauliche Kriminalprävention versucht, protektive physische Merkmale zu integrieren und pro-soziales Verhalten durch die Gestaltung eines Ortes zu fördern.

Die bisherige Implementierung der städtebaulichen Kriminalprävention unterscheidet sich von Land zu Land erheblich. Das CCI-Projekt beschäftigt sich diesbezüglich vor allem mit dem Design for Security-Ansatz in Greater Manchester (UK) und den sog. "CPTED principles" (Crime Prevention Through Environmental Design) in Estland und hat dafür die Greater Manchester Police sowie die estländische Polizei- und Grenzschutzbehörde als Partner mit an Bord. Derzeit arbeiten die beteiligten Strafverfolgungsbehörden die entwickelten Prototypen weiter aus. Noch in diesem Jahr 2020 werden die fertigen Tools bei weiteren Strafverfolgungsbehörden vorgestellt und implementiert.

Ein Faktenblatt mit den Sicherheitsthesen finden Sie hier.

"Zivilgesellschaftliche Organisationen geraten unter enormen Druck"

Studie der Frankfurter Otto-Brenner-Stiftung untersucht nach einer Meldung der Hessenschau, mit welchen Themen Rechtspopulisten Einfluß in der Gesellschaft nehmen.

Rechtspopulisten und Rechtsextreme versuchen, mehr Einfluss in Kirchen, Sportverbänden und Gewerkschaften zu gewinnen. Sie gehen dabei strategisch vor, wie eine Studie des Kasseler Sozialwissenschaftlers Wolfgang Schroeder zeigt. Im Interview mit der Hessenschau.de erklärt er, wie sich die Organisationen dagegen wappnen können.
Im Auftrag der Frankfurter Otto-Brenner-Stiftung hat ein Autorenteam um den Kasseler Politikwissenschaftler Wolfgang Schroeder in einer Studie untersucht, wie die Zivilgesellschaft von rechts bedroht wird. Auf Basis von Dokumenten und Interviews gingen die Forscher der Frage nach, mit welchen Themen und Aktivitäten Rechtspopulisten versuchen, Einfluss zu gewinnen bei Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und Vereinen. Die Wissenschaftler kommen dabei zu dem Ergebnis, dass rechte Aktivitäten in allen Bereichen der Zivilgesellschaft stattfinden.

Die Studie können Sie hier nachlesen.

Corona Restart: Deutsche Industrie startet nach der Krise mit Volldampf durch

Düsseldorf, 16.6.2020: Die deutsche Industrie nutzt die Corona-Pandemie trotz finanziell verheerender Auswirkungen als Chance, sich deutlich effizienter, digitaler und krisenfester aufzustellen.

Zu diesem Ergebnis kommt die "Corona Restart-Umfrage" des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. und der Unternehmensberatung agiplan GmbH, an der Entscheider aus 169 Industrieunternehmen teilnahmen.
Kein Zweifel besteht daran, dass die Lage ernst ist: Über 70 Prozent der teilnehmenden Unternehmen beklagen einen coronabedingten Umsatz- und Absatzverlust, knapp 90 Prozent mussten mindestens vereinzelt Projekte stoppen. Dagegen rechnen rund die Hälfte der Unternehmen mit einem Wiederanlauf der Geschäfte noch in diesem Jahr. "Bei allen finanziellen Verlusten stimmt es uns positiv, dass rund Dreiviertel der deutschen Industrieunternehmen damit rechnen, dass sie ihr vorheriges Geschäftsniveau 2021 wieder erreichen können.", analysiert Dr. Jens Reichel, Vorsitzender der VDI-Fachgesellschaft Produktion und Logistik (GPL). Dass es einige Bereiche, wie die Automobilbranche und die Luftfahrt, besonders hart getroffen hat, steht außer Frage, jedoch decken die Leitbranchen nicht die komplette deutsche Wirtschaft ab.

Das Ergebnis der Umfrage können Sie hier nachlesen.

Aktionsplan der Bundesregierung über unbemannte Luftfahrtsysteme und innovative Luftfahrtkonzepte

Ein Leitmarkt für unbemannte Luftfahrtsysteme wird geschaffen.

Die Bundesregierung verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, Deutschland zum Leitmarkt für unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS) zu machen und hohe Sicherheitsstandards zu etablieren. Das geht aus dem "Aktionsplan der Bundesregierung über unbemannte Luftfahrtsysteme und innovative Luftfahrtkonzepte" hervor, der als Unterrichtung (19/18800) vorliegt. Es gelte, das automatisierte und vernetzte Fliegen in die Praxis zu bringen und den Schutz personenbezogener Daten, der Privatsphäre und der Umwelt zu gewährleisten. Gelinge dies, könnten UAS-Anwendungen in Deutschland vorangebracht und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit als eines der führenden innovativen Technologieländer sichergestellt werden, heißt es in der Vorlage.

UAS bieten ein breites Spektrum möglicher Anwendungsfelder. Ob in der Logistik, für Sicherheitsaufgaben, medizinische Transporte, Vermessung, Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft oder gar langfristig als „Flugtaxis“ längst sind dies keine Visionen mehr. Und die Palette wächst stetig weiter. UAS bieten Chancen für die Mobilität im urbanen und ländlichen Raum sowie zur Versorgung schwer erreichbarer Gebiete. Die Anwendungen und Konzepte können das Leben der Bürgerinnen und Bürger erleichtern und einen großen Beitrag zu mehr Wertschöpfung leisten. 

Der Aktionsplan definiert die Maßnahmen der Bundesregierung, um automatisierten und ferngesteuerten Drohnen und Flugtaxis den Weg in die Anwendung zu ebnen. Er berücksichtigt einerseits die bestehenden Zuständigkeiten innerhalb der Bundesregierung und nutzt andererseits effektiv die vielfältigen Schnittstellen zwischen Sicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

Den Aktionsplan können Sie hier nachlesen.

Jahrbuch der Unternehmenssicherheit 2019

Securitas Deutschland hat eine neue Ausgabe des Jahrbuchs für Unternehmenssicherheit veröffentlicht.

Seit dem Jahr 2013 gibt das Unternehmen dieses Jahrbuch der Unternehmenssicherheit heraus, in dem Nachrichten zu diesem Themenspektrum gesammelt, zusammengefasst und systematisch geordnet werden. Es versteht sich als Nachschlagewerk für Sicherheitsthemen, die insbesondere für die Wirtschaft interessant sind. Nun ist seit diesem Mai das Jahrbuch der Unternehmenssicherheit 2019 in elektronischer Form auf der Webseite von Securitas Deutschland abrufbar. Das Jahrbuch der Unternehmenssicherheit ist eine thematisch geclusterte und chronologisch geordnete Zusammenfassung aller Beiträge der einzelnen Newsletter des bis Mai 2018 erschienenen Focus on Security.

Das Jahrbuch können Sie hier nachlesen.

Das sagt die Bundesregierung: Zukunft Zivilgesellschaft

Junges Engagement im digitalen Zeitalter

Der Dritte Engagementbericht der Bundesregierung ist ein Bericht zu bürgerschaftlichem Engagement mit dem Schwerpunkt „Zukunft Zivilgesellschaft: Junges Engagement im digitalen Zeitalter.“

Die Bundesregierung ist durch einen Beschluss des Deutschen Bundestages vom 19. März 2009 aufgefordert, in jeder Legislaturperiode einen wissenschaftlichen Bericht zur Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements vorzulegen. Diese Engagementberichte werden von einer unabhängigen Kommission im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erstellt und danach mit einer Stellungnahme der Bundesregierung versehen.

Im Fokus des dritten Berichts steht „Junges Engagement im digitalen Zeitalter“. Der Bericht entwickelt Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Engagementpolitik und gibt  Anregungen für den politischen Diskurs zu aktuellen Entwicklungen und innovativen Ansätze im bürgerschaftlichen Engagement der jungen Generation.

Eine Kurzfassung des Berichts können Sie hier nachlesen.

Unterstützung für Unternehmen zum SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

Wir stellen Ihnen Broschüren der Verwaltungsberufsgenossenschaft zur Verfügung.

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard der Bundesregierung gibt dem Arbeitgeber Sicherheit bei der Auswahl und Umsetzung geeigneter Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz, wie z.B. zusätzliche Hygieneregeln, Abstandsgebote und organisatorische Regelungen zur Minimierung von Kontakten zwischen Beschäftigten sowie zu Kunden und Geschäftspartnern. Die VBG hat dazu korrespondierend auf die Branchen zugeschnittene Handlungshilfen entwickelt. Mit diesen Veröffentlichungen unterstützt die VBG Sie als betroffene Mitgliedsunternehmen mit Informationen zu Verantwortlichkeiten, Pflichten und Verhaltensweisen sowie Hinweisen zur Umsetzung von Maßnahmen.

Das Transparenzregister – Wohl doch ein Zahnloser Tiger

Eine Studie deckt am Beispiel Berlin auf. Ein Problem auch für die Sicherheitswirtschaft und Behörden

Ohnehin in Fachkreisen befürchtet, nun dank der Recherchen der Rosa-Luxemburg-Stiftung am Beispiel des Berliner Immobilienmarktes bestätigt. Wer in Deutschland Anonymität will, behält sie auch trotz Transparenzregister. Die Studie beschreibt mit vielen detaillierten Beispielen, bei denen Eigentümerschaft über die Kontinente hinweg versucht wurde nachzuvollziehen.
Die Autoren beschreiben, wie bei vielen der 433 betrachteten Gesellschaften mit Immobilienbesitz die tatsächlichen Eigentümer trotz Transparenzregister nicht ermittelbar waren.

Die Studie können Sie hier nachlesen.

Berufsbildungsbericht 2020 der Bundesregierung

FKSS weist hohe Quote der erfolglosenAusbildungsplatzsuche auf.

Der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Friedrich Hubert Esser, hat anlässlich der Veröffentlichung des BIBB-Datenreports 2020 eine Einschätzung der weiteren Entwicklung am Ausbildungsmarkt gegeben. Der Datenreport des BIBB ergänzt den jährlichen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung um umfassende Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Deutschland. Die Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise konnten in beiden Veröffentlichungen noch keine Berücksichtigung finden.
Der BIBB-Datenreport zeigt unter anderem, dass sich der leichte Anstieg bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in den Jahren 2017 und 2018 im vergangenen Jahr nicht fortgesetzt hat. So ging die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 6.300 (-1,2 %) auf insgesamt 525.100 zurück. Da aber auch die Nachfrage nach dualen Ausbildungsangeboten wegen der demografischen Entwicklung und der höheren Studierneigung der jüngeren Generation gesunken ist, hat sich die Situation für die Jugendlichen nicht verschlechtert.
Der Berufsbildungsbericht 2020 der Bundesregierung ist hier abrufbar. Ein Aspekt aus diesem Bericht ist interessant: Der Beruf Fachkraft Schutz und Sicherheit (FKSS) weist 2019 mit 26,8 Prozent (2018 24,8 Prozent) eine hohe Quote der erfolglosen Ausbildungsplatznachfrage auf.


Sicherheitsinformationen in der Corona-Krise

Wirtschaftskriminalität, organisierte Kriminalität und Einschränkung der Grundrechte in Zeiten der Krise

Die ASW Norddeutschland veröffentlicht als Service zwei Verlautbarungen mit Themen zur gegenwärtigen Krise sowie ein Thesenpapier über die Einschränkung der Freiheitsrechte:

Wirtschaftskriminalität im Schatten der Pandemie – Unternehmen und die Gefahr einer dritten Krise von Prof. Andre Röhl und Prof. Daniel Zerbin von der Hochschule NBS Hamburg.

Auswirkungen der Organisierten Kriminalität in der Krise (in englischer Sprache) von der The Global Initiative Against Transnational Organized Crime.

Sechs namhafte Wissenschaftler veröffentlichen ein jetzt vorliegendes Thesenpapier 2.0 über die Einschränkung der Freiheitsgrundrechte. Das Papier trifft aus der Vielzahl der Themen eine Auswahl. Analog zum Verfahren der Technikfolgen-Abschätzung wird ein mehrdimensionaler Zugang gewählt. Es wird versucht, eine tagesaktuelle Übersicht über die zur Verfügung stehende Literatur zu geben, die jedoch wegen des rasch wachsenden Wissensstandes immer auch Lücken aufweisen wird.

 

 

 

 

Aufstellung der aktuellen Corona-Rechtsverordnungen von Bund und Ländern

Auflistung der Rechtsakte mit straf- oder ordnungswidrikeitenrechtlicher Relevanz sind vom Bund und den Ländern erlassen worden.

Auf unserer Webseite finden Sie eine tagesaktuelle Zusammenstellung aller Rechtsverordnungen des Bundes und der Länder, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erlassen wurden.Unter dem Link finden Sie die komplette Auflistung: kripoz.de/2020/03/25/straf-und-ordnungswidrigkeitenrechtliche-massnahmen-des-bundes-und-der-laender-im-zusammenhang-mit-der-corona-pandemie/

 

 

Politik zu zögerlich mit Regeln für Algorithmen

Pressemeldung der Verbraucherzentrale Bundesverband: Umsetzung der Empfehlungen der Datenethikkommission auch nach sechs Monaten kaum begonnen.

 
Die EU und die Bundesregierung hinken bei einem rechtlichen Rahmen für das digitale Zeitalter hinterher. Gut sechs Monate nach ihrem Abschlussbericht sind die Empfehlungen der Datenethikkommission (DEK) wie zum Beispiel die Stärkung von Aufsichtsbehörden für algorithmische Systeme, Regeln für Profilbildung oder Transparenz für Betroffene nur unzureichend aufgegriffen. Eine vzbv-Evaluierung zehn relevanter Empfehlungen für Bund und EU zeigt: Wirklich zufriedenstellend schneiden Europa und Deutschland in keinem einzigen Aspekt ab. Die EU-Kommission arbeitet zur Zeit an einer Regulierung zur Künstlichen Intelligenz (KI) und die Bundesregierung muss sich, auch im Rahmen ihrer Ratspräsidentschaft, stärker für eine Umsetzung der Empfehlungen in Europa einbringen.
 
Das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz hat längst begonnen. Algorithmen entscheiden, welche Versicherungsleistungen wir bekommen, ob wir zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden oder Banken uns für kreditwürdig erachten. Umso wichtiger ist es, algorithmische Systeme und KI zu regulieren. Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass sie nicht diskriminiert werden und ihre Daten nicht missbraucht werden. Die DEK hatte dazu vor mehr als sechs Monaten wichtige Empfehlungen unter anderem für mehr Transparenz, Qualitätsanforderungen, Regeln bei Profilbildung und eine effektive Kontrolle durch Aufsichtsbehörden ausgesprochen. Es ist enttäuschend, dass EU und Bundesregierung diese bislang nicht oder nur unzureichend umgesetzt haben“, sagt Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).

Wenn der Türsteher jetzt Fieber misst

Drogerien statt Flughäfen, Krankenhäuser statt Fußballstadien: Die Corona-Krise beschert der Security-Branche neue Aufgabenfelder. Aber die Umstellung fällt schwer. Ein Bericht der Zeitschrift DIE ZEIT

Mit den Fußballspielen ging es los. Anfang März war das, als Bundesligisten erstmals ohne Publikum antraten. Es folgten die abgesagten Messen und Konzerte, später die geschlossenen Flughäfen und Museen. "Im März", sagt Bernd Weiler, Sprecher der Sicherheitsfirma Securitas, "sind uns wichtige Einnahmequellen weggebrochen." Zur genauen Höhe der Rückgänge könne er nichts sagen. Nur so viel: Sie seien "deutlich".
Etwa 6.500 Sicherheitsfirmen gibt es in Deutschland, 270.000 Menschen arbeiten in der Branche. Sie bewachen Läden und Flüchtlingsunterkünfte, kontrollieren Passagiere auf Flughäfen, transportieren Bargeld, manche betreiben sogar eigene Feuerwehren für Firmen. Einige dieser Punkte fallen in der Corona-Krise weg.
Zugleich, und das unterscheidet die Branche von vielen anderen, verzeichnen viele Unternehmen jetzt eine gestiegene Nachfrage: Supermärkte, Drogerien, aber auch Krankenhäuser und Pflegeheime suchen vermehrt Einlasskontrollen. Banken nach Mitarbeitern, die die Wahrung des Abstands vor den Filialen überwachen. Balanciert sich das aus? 
Den vollständigen Bericht der ZEIT können Sie nachlesen: https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2020-04/sicherheitsdienste-auftragslage-corona-krise-mitarbeiter-schulungen/komplettansicht

 

Onlineveröffentlichung des Heftes 1/2020 der Zeitschrift „forum kriminalprävention“

Schwerpunktthema: Präventives Handeln in der Corona-Krise

Im April hat die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) das aktuelle Heft 1/2020 ihrer Fachzeitschrift „forum kriminalprävention“ mit dem Titel "Präventives Handeln in der Corona-Krise 2020" veröffentlicht (Onlineausgabe).
Blättern Sie online durch die aktuelle Ausgabe: https://www.forum-kriminalpraevention.de/ausgabe-012020.html

 

Bitkom präsentiert Studie zur Akzeptanz von Mobilfunkmasten

Bürger sind beim Netzausbau gespalten. Bitkom- Präsident Berg: Neuer 5G-Standard braucht mehr Aufklärung. Radikalisierungen der Bevölkerung sind aufgrund der jüngsten Anschlage gegen Antennenmasten nicht ausgeschlossen.

In großen Teilen der Bevölkerung gibt es Ängste vor Mobilfunkmasten. Jeweils fast jeder Zweite fürchtet Funkmasten als Quelle elektromagnetischer Strahlung und will sofort eine Bürgerinitiative gründen, wenn in der Nähe seines Wohnsitzes eine solche Anlage errichtet würde. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von mehr als 1.000 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Gleichzeitig nutzen 86 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren ein Handy oder ein Smartphone, aktuell sind 143 Millionen SIM-Karten aktiviert, das sind 1,7 pro Einwohner. Dennoch ist die Bevölkerung beim Aufbau weiterer Masten gespalten: Während sich die eine Hälfte (48 Prozent) für die Errichtung von Funkmasten ausspricht, sind ebenso viele (48 Prozent) dagegen. Viele machen sich Sorgen um die Gesundheit. Knapp jeder Zweite (45 Prozent) fürchtet elektromagnetische Felder von Funkmasten.

Vielerorts stoßen Mobilfunkunternehmen beim Ausbau des Netzes auf Widerstand – das spiegelt sich auch in den Umfrageergebnissen. Nahezu jeder Zweite (43 Prozent) will einen Bürgerprotest starten, wenn in seiner Nähe Funkmasten errichtet werden sollten. Fast genauso viele (42 Prozent) erklären, aus ihrer Wohnung ausziehen zu wollen, wenn der Vermieter eine Funkantenne am Haus anbringen ließe. Jeder Fünfte (22 Prozent) befürwortet zwar den Mobilfunkausbau, möchte aber keinen Funkmasten in der Nähe seiner Wohnung oder seines Grundstücks wissen.

Weitere Informationen unter dem Link: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Jeder-Zweite-hat-Angst-vor-Mobilfunk

 

Handbuch Krankenhausalarm- und -einsatzplanung (KAEP) vorab veröffentlicht

Anlässlich der aktuellen COVID-19-Situation stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe maßgebende Teile des Handbuchs Krankenhausalarm- und -einsatzplanung bereits vor Veröffentlichung des Gesamtwerks zum Download bereit.

Anlässlich der aktuellen COVID-19-Situation stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe maßgebende Teile des Handbuchs Krankenhausalarm- und -einsatzplanung bereits vor Veröffentlichung des Gesamtwerks zum Download bereit, ferner COVID-19-Planungsempfehlungen der DAKEP sowie eine Pandemie-Checkliste für Krankenhäuser.
Die Herausgabe des bereits seit längerer Zeit angekündigten Handbuchs Krankenhausalarm- und einsatzplanung (KAEP) ist für das Jahr 2020 geplant. In der aktuellen Situation sind die Vorbestellungen für das Handbuch noch einmal sprunghaft angestiegen, was den Informationsbedarf der einzelnen Krankenhäuser sowohl für KAEP im Allgemeinen als auch zur Bewältigung der aktuellen COVID-19-Lage verdeutlicht.
Das BKK hat sich deshalb dazu entschieden, einen Teil des erstellten Handbuchs, der die Vorbereitungen und Planungen zur Bewältigung der COVID-19-Lage unterstützen kann, bereits vorab zur Verfügung zu stellen.

Das Handbuch finden Sie hier. Weitere Informationen auf der Homepage des BKK unter  https://www.bbk.bund.de/DE/TopThema/TT_2020/TT_Handbuch_KAEP.html

 

Sondernewsletter des Landespräventionsrats Niedersachsen zur Corona-Pandemie

Für die Sicherheitsbranche interessant: Mit Flüchtlingen in der Corona-Krise professionell umgehen.

In der Ankündigung des LPR heißt es: "Täglich erreichen uns viele Nachrichten und auch Präventionsnews rund um die Corona-Pandemie. Wir nehmen an, dass diese Informationen für Sie relevant sein können und möchten aus dem Grund regelmäßig über neue Informations- und Beratungsangebote in der Corona-Krise informieren.
Damit Sie nicht täglich mehrere E-Mails von uns erhalten, werden wir für die Dauer der aktuellen Einschränkungen die Informationen bündeln und einmal wöchentlich an Sie weiterleiten.
Mit dieser E-Mail erhalten Sie den ersten Sondernewsletter des Landespräventionsrates Niedersachsen mit relevanten Präventionsnews rund um die Corona-Krise."

 

Corona: "Zu reden, wirkt entlastend", sagt die Psychologin Sarah Kiefer

Resiliente Menschen haben vielmehr im Verlauf ihrer Entwicklung „gelernt“, Situationen anders zu bewerten, Unterstützungsquellen in den Blick zu nehmen und darauf zurückzugreifen und vor allen Dingen, dass sie selbst Einfluss nehmen können.

Die aktuelle Krise bedeutet für viele Unternehmerinnen und Unternehmer eine immense emotionale Herausforderung. Die Redaktion der IHK Osnabrück sprach darüber mit Sarah Kiefer, die als Psychologin (M. Sc.) beim Betriebsarztzentrum Osnabrück (BAZ) arbeitet. Das BAZ berät seit über 40 Jahren arbeitsmedizinisch Unternehmen und Institutionen und zählt rund 25 Fachärzte für Arbeitsmedizin und medizinische Fachangestellte.
Das Interview der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim können Sie hier nachlesen.

Sicherheit im Handel vor dem Hintergrund der Corona-Krise

Prof. Röhl und Co-Autor Paul Wieczorek haben im Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ein Working-Paper veröffentlicht.

Ziel dieses Working Papers ist es, die Auswirkungen der aktuellen Krisenlage auf die Risiken von Handelsunternehmen, Opfer von Kriminalität zu werden, zu bewerten.

Ausgehend von der Entwicklung der Ladendiebstähle der letzten Jahre und der von Unternehmen ergriffenen Maßnahmen wird untersucht, inwieweit die unterschiedlichen Szenarien der aktuellen Situation – stark erhöhte Nachfrage insbesondere nach Einzelprodukten einerseits und Lagerhaltung der restlichen Güter andererseits – die Risikoeinschätzung verändern sowie welche Maßnahmen kurzfristig durch die Unternehmen ergriffen werden können.

Weitere Informationen im Working-Papier.

Corona: Informationen für Unternehmen der Kritischen Infrastruktur

Handlungsempfehlungen Betreiber KRITIS und Unternehmen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

In den Handlungsempfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sind beispielhaft einige Auswirkungen einer Epidemie zusammengestellt, die speziell Unternehmen betreffen:
Handlungsempfehlungen für Unternehmen insbesondere für Betreiber Kritischer Infrastrukturen

Viele Unternehmen befinden sich bereits in der Krisenbewältigung und haben ihre Krisenorganisation
aktiviert. Die folgende 9-Punkte-Checkliste unterstützt dabei, das betriebliche Krisenmanagement
einem Schnell-Check zu unterziehen.
Krisenmanagement in Unternehmen: 9-Punkte-Checkliste

Einen Überblick über die Regelungen der Länder zu Kritischen Infrastrukturen gibt die Information "Kritische Infrastruktur in Vorgaben zur Notbetreuung in Schulen und Kitas".

Weitere Informationen unter: https://www.bbk.bund.de/DE/AktuellesundPresse/Informationen_zu_SARS-CoV-2/Informationen_fuer_Unternehmen_KRITIS/Corona_Unternehmen_Kritis_node.html

 

Neu: Management von Cyber-Risiken - Ein Handbuch des BSI

"Cyber-Vorfälle sind die am schnellsten wachsende und vielleicht gefährlichste Bedrohung für moderne Unternehmen." So die Aussage des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem aktuellen Handbuch, das fünf Prinzipien zur Bewältigung von Cyber-Risiken in Unternehmen darstellt. Im Zentrum dieser Prinzipien geht es darum, die Unternehmensleitung für das Thema zu sensibilisieren und so die Umsetzung von Maßnahmen gezielter und schneller voranzutreiben.

Das Handbuch können Sie hier nachlesen oder downloaden.

LKA warnt: Banknotenähnliche Abbildungen als Falschgeld im Umlauf

Das LKA Mecklenburg - Vorpommern warnt vor sogenanntem "Spielgeld"

Seit dem vergangenen Jahr treten bundesweit und somit auch in Mecklenburg-Vorpommern vermehrt sog. verwechselbare, banknotenähnliche Abbildungen (VBNA) auf. Hierbei handelt es sich um eine Art "Spielgeld" oder Geld für Werbezwecke, das unter Einhaltung von Regeln, die die Europäische
Zentralbank aufgestellt hat, gefertigt und auch legal vertrieben werden darf.

Die gefertigten banknotenähnlichen Abbildungen müssen sich z. B. in Größe, Material, Bildern, Aufdrucken so von echten Banknoten unterscheiden, dass eine Verwechslung mit echtem Geld ausgeschlossen ist. Auf solchen Scheinen sind z. B. unterschiedliche Aufdrucke und Schriften abgebildet, die auf Werbezwecke oder
Spielgeld hinweisen. Außerhalb der EU werden diese Regelungen und Vorgaben oftmals nicht eingehalten, so dass das produzierte und zum Erwerb angebotene "Geld" durchaus echt wirkt und somit auch zur Täuschung im Zahlungsverkehr geeignet ist.

Es ist für Falschgeldverausgaber viel einfacher, sich dieses "Geld" zu beschaffen. Die Verausgabungen erfolgen zumeist im Einzelhandel, bei Festivals, in Bars oder Nachtclubs. Der Vertrieb der Noten auf bekannten Handelsplattformen wird durch Zentralbanken und Strafverfolgungsbehörden beobachtet und nach Möglichkeit unterbunden.

Die vermehrte und andauernde Verbreitung von "Prop/Movie-Money" lässt einen Anstieg der Falschgeldanhaltungen im Jahr 2020 vermuten. Allerdings bleibt abzuwarten, wie sich die derzeitige Corona-Pandemie und die damit einhergehenden fehlenden Verausgabungsgelegenheiten auf die Falschgeldkriminalität auswirken.

Die Echtheit von Euro-Banknoten lässt sich mit dem einfachen Test "Fühlen-Sehen-Kippen" überprüfen. Im Zweifelsfall sollte eine verdächtig erscheinende Banknote mit einer zweiten, echten Banknote verglichen werden. Kostenloses Informationsmaterial zum Erkennen von Falschgeld ist bei der Deutschen Bundesbank unter der Internetadresse www.bundesbank.de/falschgeld erhältlich.


Klartext, bitte!: Pressearbeit als Werkzeug der Krisenkommunikation

In Zeiten der Corona-Krise ist Krisenkommunikation für KMU der Sicherheitswirtschaft elementar.

Viele Unternehmen sind in Krisenzeiten mit Produktivitätseinschränkungen und Umsatzrückgängen konfrontiert. Um eine zukunftsorientierte Struktur beizubehalten – und eventuell sogar aus einem Minus ein Plus zu machen – muss ein Faktor besonders fokussiert werden: Die Unternehmenskommunikation.

Sowohl intern als auch nach außen sollten die Kommunikationswege gefestigt sein, um einem Notstand trotzen zu können. Der Coronavirus COVID-19 macht auch vor der deutschen Unternehmenswelt nicht Halt und bringt aktuell täglich neue Veränderungen mit sich.

Den Leitfaden "Krisenkommunikation" von Pressebox als Werkzeug können Sie hier nachlesen.

Gesichtsbilddatei bei Clearview AI

Kleine Anfrage im Bundestag: US-amerikanische Firma hat weltweit über 3 Mrd. Portraitbilder aus sozialen Medien in einer Datenbank gespreichert.

Nach der "Nutzung von Anwendungen der Firma Clearview AI durch Interpol" erkundigt sich die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (19/18172). Darin schreibt die Fraktion, die US-amerikanische Firma Clearview AI habe nach Presseberichten rund drei Milliarden Bilder von Menschen aus dem Internet eingesammelt und daraus eine Datenbank zur Gesichtserkennung generiert. Die "größtenteils aus Profilfotos Sozialer Medien erstellte Datei" werde Firmen und Behörden zur Abfrage angeboten, um auf diese Weise Personen zu identifizieren. Einem Bericht des Magazins "Buzzfeed" zufolge werde die Gesichtsbilddatei bei Clearview AI auch von Interpol genutzt.
Wissen wollen die Abgeordneten, was der Bundesregierung über eine "Nutzung von Diensten beziehungsweise Anwendungen der Firma Clearview AI oder ähnlichen Anbietern durch Interpol" bekannt ist. Auch fragen sie unter anderem danach, ob die Firma Clearview AI "die drei Milliarden Gesichtsbilder, die Medienberichten zufolge größtenteils aus Sozialen Medien stammen," aus Sicht der Bundesregierung rechtmäßig erlangt hat.


Suchportal DPT-Map: Datenbank der Kriminalprävention

Mit einer Übersicht über bundesweite Notrufnummern sowie Online-Beratungsangebote möchte der Deutsche Präventionstag einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu Hilfsangeboten in Notfall- und Krisensituationen ermöglichen.
Die Webseite „DPT-Map" sucht gezielt nach Projekten, Maßnahmen, Institutionen und Personen aus dem Arbeitsfeld der Kriminalprävention. Die Quellen für die Suche nach Stichworten und Schlüsselbegriffen sind bereits im Internet veröffentlichte thematische Datenbanken ausgewiesener Fachorganisationen.

Zum Start von „www.dpt-map.de“ im Oktober 2010 konnte innerhalb von 2462 Datensätzen recherchiert werden, auf der Basis der Internetseiten des Deutschen Präventionstages und des Landespräventionsrates Niedersachsen. Zum Stand vom 30.03.2020 verweisen 35400 Datensätze auf 7249 unterschiedliche Webseiten. Die Webseite der ASW Nord ist dort gelistet.
Weitere Informationen unter https://www.praeventionstag.de/nano.cms/suchportal oder https://www.dpt-map.de/

 

Aspekte von Radikalisierungsprozessen

Fallgestützte Studien liegen vor.

Der Sammelband befasst sich mit der Funktion von Religion in den Radikalisierungsprozessen junger Menschen. Folgt man der öffentlichen Diskussion, so wird oft eine besondere Anfälligkeit junger Muslime für religiös begründete Radikalisierung behauptet.

Der Band diskutiert die Rolle von „Religion als Faktor der Radikalisierung“ in dreifacher Weise: Im ersten Teil wird eine kritische Erörterung der Termini Religion und Radikalisierung dargelegt. Im zweiten Teil schließen sich empirische Fallstudien zu Social-Media Kanälen einer jugendlichen Salafistengruppe an. Der dritte Teil schließt mit Vergleichsstudien zur Rolle islamistischer Bildmedien auf Facebook sowie zur Radikalisierungsprävention in Justizvollzugsanstalten.

Die Studie können Sie hier nachlesen.

Kostenfreie Sicherheitsunterweisung zum Umgang mit dem Coronavirus: Was die Beschäftigten nun wissen müssen

Kostenfreie Unterweisung für Unternehmen im aktuellen Gesundheitsschutz.

In Deutschland sind immer mehr Infektionen durch den Coronavirus zu verzeichnen. Für Unternehmer gilt es nun, die Arbeitsanpassung im Rahmen der betrieblichen Pandemieplanung vorzubereiten. Dazu gehört auch die Unterweisung aller Beschäftigten über grundlegende Hygienemaßnahmen sowie das Verhalten im Falle einer möglichen Ansteckung. Die domeba distribution GmbH bietet hierfür eine kostenfreie Unterweisung an.

Weitere Informationen unter dem Link: https://www.pressebox.de/pressemitteilung/domeba-gmbh/Kostenfreie-Sicherheitsunterweisung-zum-Umgang-mit-dem-Coronavirus-Was-die-Beschaeftigten-nun-wissen-muessen/boxid/996938?hId=PM20200312x46007&utm_source=PresseMail-PM20200312&utm_medium=Email&utm_campaign=996938&utm_content=46007

Die domeba distribution GmbH ist Full-Service-Experte für das ganzheitliche Compliance Management. Mit der HSQE Software-Lösung iManSys unterstützt sie Unternehmen bei der Bewältigung sämtlicher Aufgaben in den Bereichen Arbeitsschutz, Personal, Gesundheit, Qualität und Sicherheit. Das Unternehmen wurde 1998 von Dipl.-Ing. Matthias Domes gegründet. Derzeit arbeiten ca. 50 Mitarbeiter am Chemnitzer Firmensitz.


Transparenz und Dialog in turbulenten Zeiten: Krisenkommunikationsgipfel 2020

Paradigmenwechsel in der Krisenkommunikation: Vorbereitung statt Reaktion

Dauerzustand Krise! titelte jüngst „PR-Journal“ Chefredakteur Thomas Dillmann einen Kommentar und plädierte für emotionale Abrüstung und Besinnung auf die Grundwerte einer demokratischen Auseinandersetzung. Einen Beitrag dazu wollte der Krisenkommunikationsgipfel 2020 am 4. März leisten und forderte rund 200 Fach- und Führungskräfte auf, über die professionelle Bewältigung und wertsteigernde Kommunikation in kritischen Situationen zu diskutieren.

Aus Zürich und Eckernförde, Köln und Leipzig: Viele der Teilnehmer nehmen einen weiten Weg auf sich, um den Diskussionen im Haus der Wirtschaft in Stuttgart beizuwohnen. Nicht zuletzt durch Corona ist das Thema Krisenkommunikation allgegenwärtig; rund 40 Teilnahme-Absagen gibt es allein deswegen am 4. März. Und die Aufgabe ist eine internationale, wie Katinka Kelley, Senior Manager Crisis Communications Lufthansa Group bei der Deutschen Lufthansa betont: „Eine Krise ist heute immer gleich eine digitale Kommunikationskrise“, sagt sie. „Die Zeiten der ‚Golden Hour‘ sind vorbei. Ziel ist es heute, innerhalb der ersten 15 Minuten zu reagieren.“ Sie beschreibt eindrucksvoll, wie die Lufthansa heute kommunikativ auf den Krisenfall vorbereitet ist – von Family Communication Management über Logistics hin zu Templates für Darksite und Holding Statements, um die Kommunikationshoheit zu haben. Auch Carsten Senz, Head of Corporate Communications bei Huawei Technologies, beschreibt den Paradigmenwechsel von einer breit gefächerten, reaktiven Krisenkommunikation hin zu einer aktiven, dialogorientierten und zielgenauen Kommunikation, auf die man sich durchaus vorbereiten könne und müsse.

Den vollständigen Bericht können Sie nachlesen unter: pr-journal.de/nachrichten/branche/24624-transparenz-und-dialog-in-turbulenten-zeiten-krisenkommunikationsgipfel-2020.html

 

 

Awareness Videos - Cybersecurity vom LKA Niedersachsen

Awareness ist sehr wichtig, um die Schwachstelle „Mensch“ und die Cybersecurity zu erhöhen. Das ZAC Niedersachsen bietet auf seiner Homepage hilfreiche Videos an.

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des LKA Niedersachsen für die niedersächsische Wirtschaft ein polizeilicher Berater für Firmen, Verbände und Behörden bei der Prävention von Cyberkriminalität und Ihr erster Ansprechpartner im Schadensfall.

Jetzt hat die ZAC auf ihrer Homepage eine größere Anzahl von Erklärvideos zur Cybersicherheit als Basiswissen zur IT-Sicherheit veröffentlicht. Weitere Informationen unter zac-niedersachsen.de/videos.php

Kontakt zur ZAC unter:
Tel.: +49 (0) 511 26262-3804
Mail: zac@lka.polizei.niedersachsen.de


Buchempfehlung: „Unternehmerische Resilienz – So werden Organisationen agil und widerstandsfähig“

Der Autor, Uwe Ruehl, Gründer und Geschäftsführer der heutigen RUCON Gruppe, hat ein aktuelles Thema in seinem neuen Buch veröffentlicht. Alles was mit Normen zu tun hat, ist seine große Leidenschaft. Sein Motto: MehrNormenMehrSpass!
Worum es in dem Buch geht? Darin enthalten sind Kapitel wie: „Kontext – Notfall- und Business Continuity Management“ oder „Planung – BIA und Risikobewertung“ oder „Leistungsfähigkeit – do´s und dont´s im Audit“ oder, oder, oder…

Neugierig geworden? Hier bekommen Sie eine Leseprobe: rucon-group.com/dasbuch/

 

 

Gefahren durch Desinformation

Die Bundesregierung äußert sich zu den Gefahren und den Auswirkungen von Desinformation.

Unter dem Begriff "Desinformation" versteht die Bundesregierung nachweislich falsche oder irreführende Informationen, die mit dem Ziel der vorsätzlichen Beeinflussung oder Täuschung der Öffentlichkeit verbreitet werden und gegebenenfalls die öffentliche Sicherheit und Ordnung erheblich stören können.

Wie es in der Antwort (19/17073) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion heißt, seien Versuche der Desinformation sowohl in den klassischen Medien wie Fernsehen und Radio als auch im digitalen Bereich zu beobachten, die von verschiedenen Akteuren mit unterschiedlichen Zielen ausgehen würden. "Politisch motivierte Desinformation kann die freie Meinungsbildung und den politischen Willensbildungsprozess in illegitimer Weise beeinflussen, indem sie etwa das Vertrauen in staatliche Stellen, die Unabhängigkeit der Medien oder demokratische Prozesse in Deutschland untergräbt. Insofern kann Desinformation die Funktionsweise eines demokratischen Rechtsstaats nachhaltig gefährden", heißt es in der Antwort weiter.

Desinformation werde auf unterschiedlichen Wegen und aus unterschiedlichen, oft politischen oder kommerziellen Gründen, verbreitet. Zu den Quellen zählten unter anderem staatliche Akteure und Medien (Print, TV und Rundfunk), einschließlich des Internets (Nachrichtenseiten, Webportale, Blogs, soziale Netzwerke), außerdem staatlich beeinflusste Think Tanks und eigenständig agierende Akteure. Zu den Mitteln gehörten Falschmeldungen ebenso wie bewusst unvollständige oder verzerrte Tatsachenberichte.


Urteil: Polizeiliches Einschreiten bei blinckender Alarmanlage rechtfertigt Gebührenbescheid

VG Karlsruhe Urteil vom 27.11.2019, 2 K 16084/17

Eine Polizeistreife entdeckte während der Streifenfahrt an einem Einfamilienhaus eine blinkende optische Einbruchsmeldeanlage. Nach dem Einschreiten der Beamten wurde ein technischer Fehler behauptet. Eine Auslösung der EMA war nicht erfolgt. Dem Hauseigentümer wurde ein Gebührenbescheid zugesandt, gegen den dieser Klage vor dem Verwaltungsgericht erhob.

Die Klage wurde abgewiesen. Im Urteil heißt es: „Das Vorliegen einer Alarmierung im Sinne der Ziffer 15.9 GebVZ-IM beurteilt sich ausschließlich nach der ex-ante Betrachtung, weshalb allein die Prognose eines fähigen, besonnenen und sachkundigen Amtswalters maßgeblich, nicht aber zusätzlich noch auf die – bestimmtes Sonderwissen voraussetzende – anlagenspezifische Funktionsweise einer Alarmanlage und die Einzelheiten ihrer Zertifizierung abzustellen ist. Gleiches gilt für die Frage, ob den elektronischen Logbucheintragungen der Anlage zufolge kein Alarm abgesetzt worden und ob diese nach den Herstellerangaben als „fehlalarmfrei“ eingestuft sei.“

Fazit: Einschreiten aus eigenem Entschluss der Polizei rechtfertigt Kostenpflicht.
Das Urteil können Sie nachlesen unter: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&Art=en&az=2

%20K%2016084/17&nr=30311
 

Mission: Impossible? – Research Fellow Marcel Schütz berichtet in der NZZ zur schwierigen Rolle der Geheimdienste

Im Fokus einer früheren Geheimdienstaffäre steht der Bundesnachrichtendienst.

Research Fellow Marcel Schütz forscht an der NBS zu Organisationen und Entscheidungsbildung.

Vor dem Hintergrund zweier aktueller Deutsch-Schweizer Geheimdienstaffären schreibt NBS-Research Fellow Marcel Schütz in einem Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung zur schwierigen Rolle von Geheimdiensten, die einerseits rechtsstaatliche Interessen zu wahren haben, andererseits gegenüber internationaler Kriminalität, terroristischen Bedrohungen und kritischen Vorgängen bzw. Planungen im Ausland schlagfertig agieren müssen.

In einigen wesentlichen Punkten skizziert Schütz die Besonderheiten des systematischen "Organisierens" von Verschwiegenheit, Tarnung und Latenz geheimdienstlicher Tätigkeit.

Den Zeitungsbericht finden Sie hier.

Moderne Polizei im 21. Jahrhundert

Die Polizeibehörden von Bund und Ländern müssen mit der Zeit gehen und sich fortlaufend weiterentwickeln und modernisieren.

In der aktuellen Ausgabe des Magazins “Moderne Polizei”, einer Sonderpublikation des Behörden Spiegel, kommen Innenminister von Bund und Ländern zu Wort. Ihre Expertisen behandeln die Herausforderungen einer Polizei im 21. Jahrhundert. Bekämpfung der Clan-Kriminalität, Grenzschutz und Wahrung der Rechtsstaatlichkeit sind Eckpfeiler, die auf der Agenda stehen. Die “Moderne Polizei” ist nun online verfügbar.
Die aktuelle Ausgabe des Magazins Moderne Polizei können Sie downloaden unter: https://www.behoerden-spiegel.de/2020/02/21/moderne-polizei-im-21-jahrhundert/

 

Wie ist die Bürokratiebelastung von Unternehmen zu bremsen?

Aufbewahrungsfristen verkürzen, Förderverfahren vereinfachen oder Baugenehmigungsverfahren beschleunigen: Der Abbau von bürokratischen Belastungen hat für Betriebe die größte Bedeutung. Das zeigen DIHK-Umfragen zu den drängendsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen immer wieder. Unternehmen erkennen zwar an, dass Gesetze und Regeln ein wichtiges Element der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind. Es geht aber darum, das richtige Maß zu finden.
 
Projekt “Bürokratie bremsen”

Eine aktuelle, für den DIHK erstellte Studie zeigt am Beispiel des Gastgewerbes, wie hoch die bürokratische Belastung für mittelständische Unternehmen ist. Sie sind mit bis zu 125 Vorschriften konfrontiert. Jede Woche sind bis zu 14 „Überstunden“ erforderlich, um gesetzliche und andere Vorgaben zu erfüllen. Die Kosten der Betriebe zur Bewältigung von Bürokratie belaufen sich immerhin im Durchschnitt auf 2,5 Prozent ihres Umsatzes. Die Studie zeigt auch: Es gibt Lösungen. In nur wenigen Fällen ist es erforderlich, Verpflichtungen ganz abzuschaffen. Oft reicht es schon, Verfahrensschritte abzuschaffen oder zu vereinfachen. Auf Basis der Studie schlägt der DIHK drei Wege zum Bürokratieabbau vor.

Nationale Strategie für Sportgroßveranstaltungen

BMI und DOSB wollen mehr Unterstützung in der Bevölkerung, mehr Transparenz und höhere internationale Konkurrenzfähigkeit deutscher Bewerbungen.

Sportliche Großveranstaltungen sind in Deutschland geprägt vom großen Interesse der Bevölkerung und von positiven Erinnerungen an die begeisternde Stimmung. Das haben auch die Regierungsparteien im Blick gehabt und im Koalitionsvertrag vereinbart, eine langfristig angelegte "Nationale Strategie für Sportgroßveranstaltungen" zu erarbeiten und umzusetzen. Dieser Prozess ist gemeinsam durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) im vergangenen Herbst eingeleitet worden.
Heute haben BMI und DOSB ein erstes Grobkonzept veröffentlicht. Auf dieser Grundlage soll in diesem Jahr unter Beteiligung aller relevanten Personen, Gruppen und Institutionen die "Nationale Strategie Sportgroßveranstaltungen" erarbeitet werden. Am Ende des Prozesses steht ein klares Ziel und ein Handlungsrahmen für mögliche Bewerbungen und die Organisation von internationalen Sportgroßveranstaltungen.
Zum Grobkonzept gehören die folgenden Handlungsziele:
* Sportgroßveranstaltungen mit langfristiger und positiver Wirkung in den Fokus rücken
* Begeisterung und Unterstützung für Sportgroßveranstaltungen steigern
* Transparenz, Kompetenz und Koordination erhöhen, um unsere Ressourcen effizient und effektiv einzusetzen
* Internationale Konkurrenzfähigkeit deutscher Bewerbungen für Sportgroßveranstaltungen erhöhen.
Dabei ist es gemeinsamer Anspruch des organisierten Sports und der Bundesregierung, Deutschland als einen Standort für nachhaltige Sportgroßveranstaltungen zu etablieren und in einem weiteren Schritt auch eine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland in den Blick zu nehmen.
Weitere Informationen zur Nationalen Strategie für Sportgroßveranstaltungen finden Sie unter dem Link: https://www.bmi.bund.de/DE/themen/sport/sportgrossveranstaltungen/sportgrossveranstaltungen-artikel.html

 

Open Source: Jedes dritte Unternehmen entwickelt mit

Bitkom veröffentlicht Studienbericht „Open Source Monitor“.

Unternehmen wollen durch Open Source Geld sparen – aber auch Mitarbeiter weiterbilden und die Community unterstützen. Open-Source-Software ist längst viel mehr als das abendliche Freizeitprojekt von Computer-Nerds. Rund jedes dritte größere Unternehmen in Deutschland (31 Prozent) beteiligt sich heute bereits an der Entwicklung von Open-Source-Software. Das hat eine Umfrage unter mehr als 800 Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben, deren Ergebnisse heute im Studienbericht zum „Open Source Monitor“ veröffentlicht wurden.

Rund die Hälfte der Unternehmen (55 Prozent), die an Open-Source-Projekten mitwirken, erlaubt einzelnen Mitarbeitern oder Teams sich zu beteiligen. 39 Prozent sind zahlendes Mitglied oder Sponsor von Open-Source-Organisationen. Jedes vierte Unternehmen (24 Prozent) initiiert und begleitet aus dem Unternehmen heraus eigene Projekte für die Open-Source-Community und 15 Prozent stellen von eigenen Entwicklern veränderten Open-Source-Quellcode wieder der Community zur Verfügung.


Sicherheit im Zusammenspiel von Mensch und Maschine

Neuer VDI-Praxis-Band "Risikofaktor Mensch?" vermittelt die Zusammenhänge von Mensch und Technik für zuverlässige Gesamtsysteme.

Mit der zunehmenden Bedeutung von digitalen Arbeits- und Hilfsmitteln in der beruflichen Praxis verändern sich Arbeitsprozesse und Lebenswelten. Die Vernetzung und die Offenheit von Systemen machen neue Arbeitsweisen nicht nur möglich, sondern auch vor allem nötig. Das Zusammenspiel von Mensch und Maschine bestimmt dabei den Grad der Zuverlässigkeit eines Systems. Der VDI-Praxis-Band "Risikofaktor Mensch?" betrachtet dieses Zusammenspiel und analysiert potenzielle Fehlerquellen.

Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Was ist menschliche Zuverlässigkeit? Kann man sie berechnen? Wie steht es um Zuverlässigkeitsaspekte beispielsweise beim Autofahren? Die zunehmende Autonomie, Abhängigkeit und Offenheit der Mensch-Technik-Systeme stellt hohe Anforderungen an die Robustheit der Systemgestaltung hinsichtlich komplexer Wechselwirkungen. Hierbei spielen der Mensch und die menschliche Zuverlässigkeit eine entscheidende Rolle. Allzu oft wird der Mensch jedoch als Risikofaktor betrachtet, der ein vermeintlich sicheres und zuverlässiges technisches System durch fehlerhaftes Verhalten zu Fall bringt.

Die Pressemeldung zum Praxis-Band können Sie hier downloaden.

Qualifizierte Mitarbeiter sind der beste Schutz vor Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage

Bitkom veröffentlicht Studienbericht zu Wirtschaftsschutz in der digitalen Welt. Mehr als 100 Milliarden Euro Schaden pro Jahr.

Die deutsche Wirtschaft ist sich einig: Wenn es künftig um den Schutz vor Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage geht, braucht es vor allem qualifizierte IT-Sicherheitsspezialisten. Praktisch alle Unternehmen (99 Prozent) sehen dies als geeignete Sicherheitsmaßnahme an, 69 Prozent halten sie sogar für sehr geeignet. Knapp dahinter rangieren Mitarbeiterschulungen zu Sicherheitsthemen. 97 Prozent finden dies geeignet, darunter drei Viertel (76 Prozent) sehr geeignet. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die mehr als 1.000 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Branchen repräsentativ befragt wurden.

Die gesamten Ergebnisse der Studie „Wirtschaftsschutz in der digitalen Welt“ sind nun zum Download verfügbar: https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Spionage-Sabotage-und-Datendiebstahl-Wirtschaftsschutz-in-der-vernetzten-Welt

Sie können diese auch hier downloaden.

Rechter Extremismus im Netz

Das rechtsextreme Ökosystem im Netz kann zur Radikalisierung von Nutzern beitragen. Neue Studie der Bosch Stiftung klärt auf.

Die rechtsextremen Attentäter in Halle, Christchurch und Poway nutzten alternative Plattformen dazu, ihre Anschläge per Livestream ins Internet zu übertragen.

Welche Bedeutung diese Plattformen für die Verbreitung von Rechtsextremismus haben und welche Gegenmaßnahmen wirksam sein könnten, zeigt jetzt erstmals eine von der Robert Bosch Stiftung GmbH geförderte Studie des Institute for Strategic Dialogue (ISD), die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Darin fordern die Forscher Politik, Zivilgesellschaft, Forschung und Tech-Firmen dazu auf, mehr gegen die Radikalisierung einzelner Nutzer und die Normalisierung rechtsextremer Ideologie zu unternehmen. Die Maßnahmen sollten dabei die technischen Kapazitäten und die Eigendynamik der Plattformen berücksichtigen und auf dem Schutz der Grundrechte beruhen. „Es ist wichtig zu verstehen, wie die alternativen Plattformen aufgebaut sind, wer sie betreibt und welche Dynamik sie haben, um Ansatzpunkte für einen geeigneten Umgang mit Rechtsextremismus im Internet zu finden“, sagt Sandra Breka, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung.
Ein Abstract der Studie in deutscher Sprache finden Sie hier. Die vollständige Studie in englischer Sprache finden Sie hier. Weitere Informationen unter http://www.bosch-stiftung.de/extremismus-im-netz

 

Munich Security Report 2020

Das diesjährige Thema der Münchener Sicherheitskonferenz lautet: Westlessness! Wird die Welt weniger westlich? Wird auch der Westen selbst weniger westlich? Was bedeutet der Rückzug des Westens als ordnungspolitischer Akteur?

Wie könnte eine westliche Antwort auf wachsende Großmachtrivalitäten aussehen?
Der Munich Security Report 2020 wirft ein Schlaglicht auf das Phänomen der "Westlessness". "Westlessness" beschreibt ein weitverbreitetes Gefühl des Unbehagens und der Rastlosigkeit angesichts wachsender Unsicherheit über die Zukunft und Bestimmung des Westens. Eine Vielzahl aktueller Sicherheitsherausforderungen scheinen direkt mit dem vielbeschriebenen Zerfall und Rückzugs des Westens verknüpft zu sein. Überdies scheint das Verständnis dafür, was es eigentlich heißt, ein Teil des Westens zu sein, in westlichen Gesellschaften verloren gegangen zu sein. Es bleibt unklar, inwieweit der Westen eine Strategie und gemeinsame Antwort auf eine sich abzeichnende Ära der Großmachtrivalität finden wird – wobei darin vielleicht die größte strategische Herausforderung für die transatlantische Partnerschaft liegt.
Unter dem Titel "Westlessness" widmet sich der MSR in diesem Jahr insbesondere der gegenwärtigen Krise des Westens. Er gibt einen Überblick über zentrale sicherheitspolitische Herausforderungen und enthält aufschlussreiche Daten und Analysen zu ausgewählten geografischen und thematischen Schwerpunkten. Zusätzlich zu ihrer Funktion als Diskussionsgrundlage für die Münchner Sicherheitskonferenz, ist die Reportserie auch zu einer wichtigen Ressource für Sicherheitsexperten und die interessierte Öffentlichkeit in aller Welt geworden.

Den Report können Sie hier downloaden bzw. in englischer Sprache nachlesen.

IT-Grundschutz-Kompendium – Werkzeug für Informationssicherheit

Das BSI veröffentlicht ein Nachschlagewerk für die IT-Grundsicherheit

Das IT-Grundschutz-Kompendium des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik ist die grundlegende Veröffentlichung des IT-Grundschutzes. Zusammen mit den BSI-Standards bildet es die Basis für alle, die sich umfassend mit dem Thema Informationssicherheit befassen möchten.

Im Fokus des IT-Grundschutz-Kompendiums stehen die sogenannten IT-Grundschutz-Bausteine. In diesen Texten wird jeweils ein Thema zu allen relevanten Sicherheitsaspekten beleuchtet. Im ersten Teil der IT-Grundschutz-Bausteine werden mögliche Gefährdungen erläutert, im Anschluss wichtige Sicherheitsanforderungen. Die IT-Grundschutz-Bausteine sind in zehn unterschiedliche Schichten aufgeteilt und reichen thematisch von Anwendungen (APP) über Industrielle IT (IND) bis hin zu Sicherheitsmanagement (ISMS).

Das Nachschlagewerk können Sie hier downloaden.

Bitkom veröffentlicht Praxishilfe zum Einsatz von Digital Analytics & Optimization

Die Publikation liefert auf 100 Seiten zunächst einen Überblick, was Digital Analytics & Optimization eigentlich ist und wie Unternehmen feststellen können, wie weit sie beim Einsatz selbst eigentlich schon sind.

Ob Website, Onlineshop oder Newsletter - kaum ein Unternehmen kann es sich heute erlauben, nicht auf digitalen Kanälen mit Kunden oder potenziellen Kunden zu kommunizieren. Aber welche Produkte werden angeklickt?

Auf welche Weise findet der Bezahlprozess statt? Und wird eine Bewertung durch den Kunden abgegeben? Daten, die Antworten auf diese Fragen liefern könnten und Grundlage für unternehmerische Entscheidungen sein sollten, werden vor allem in kleineren und mittelständischen Unternehmen häufig gar nicht erfasst – weil es am notwendigen Know-how fehlt.

Aus diesem Grund hat der Digitalverband Bitkom jetzt eine Praxishilfe „Digital Analytics & Optimization – digitale Nutzererfahrungen effizient gestalten und optimieren“ veröffentlicht. „Das Ziel der Praxishilfe ist es, die vorhandenen Wissenslücken über die Möglichkeiten von Digital Analytics & Optimization in den Unternehmen zu schließen“, sagt Frank Termer, Bereichsleiter Software beim Bitkom. „Verantwortliche in Unternehmen sollen anhand von konkreten Beispielen aus der Praxis eine Entscheidungshilfe bekommen, wie und wo ihnen Datenanalysen konkrete Vorteile im Alltag liefern können.“
Die Praxishife können Sie hier downloaden.

Der Globale Risikobericht 2020 des Weltwirtschaftsforums wird veröffentlicht

Die krischen Risiken für die nationalen und Weltwirtschaft haben sich manifestiert.

Die 15. Ausgabe des Globalen Risikoberichts 2020 des Weltwirtschaftsforums wird veröffentlicht, da sich kritische Risiken manifestieren. Die Weltwirtschaft ist einem erhöhten Risiko der Stagnation ausgesetzt, der Klimawandel ist härter und schneller als erwartet zu spüren, und der fragmentierte Cyberspace bedroht das volle Potenzial der Technologien der nächsten Generation - während die Bürger weltweit gegen die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen protestieren und Bedenken hinsichtlich dieser Systeme äußern Verschärfung der Ungleichheit. Die vor uns liegenden Herausforderungen erfordern sofortiges kollektives Handeln, aber die Brüche innerhalb der globalen Gemeinschaft scheinen sich nur zu vergrößern. Die Interessengruppen müssen in einer unruhigen globalen Landschaft schnell und zielgerichtet handeln.

Den globalen Risikobericht in englischer Sprache können Sie hier downloaden.

Sichere Digitalisierung im Mittelstand - Aktueller Stand und zukünftige Themen

Die Digitalisierung bietet kleinen und mittleren Unternehmen erhebliche Chancen, neue Märkte mit neuen Produkten zu erschließen und die eigenen Prozesse zu optimieren.

Damit die Digitalisierung ein Erfolg wird, muss die IT-Sicherheit begleitend mitgedacht werden. Noch halten Bedenken zur IT-Sicherheit viele Unternehmen davon ab, Digitalisierungsprojekte anzugehen. Dennoch sind aber Unternehmen, die sich mehr mit Digitalisierung auseinandersetzen, auch deutlich besser vor Angriffen geschützt. Das Thema IT-Sicherheit wird von diesen Unternehmen häufig von Anfang an einbezogen.

Erfahren Sie mehr hierzu in der aktuellen Publikation der Begleitforschung Mittelstand-Digital:

www.mittelstand-digital.de/MD/Redaktion/DE/Publikationen/it-sicherheitsstudie-kurzfassung.html

Sie können die Publikation auch hier downloaden.

„Cyberrisiken müssen beherrschbar sein"

Können Versicherer Unternehmen vor Hackerangriffen schützen? Bedingt schon, sagt GDV-Cyberexperte und Hiscox-Manager Ole Sieverding. Welche Risiken die Branche drücken und warum es bei der Cyberversicherung kein Zurück gibt, verrät er im Interview.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft veröffentlicht das folgende Interview:

GDV: Herr Sieverding, im Oktober legte eine Ransomware-Attacke die weltweiten IT-Systeme des Automatisierungsspezialisten Pilz lahm. Bei BMW haben Hacker offenbar monatelang interne Informationen gesammelt. Sind solche Fälle das tägliche Geschäft für Cyberversicherer?

Ole Sieverding: Absolut. Auch wenn ich mich zu diesen konkreten Fällen nicht äußern kann, sehen die typischen Cyberschadenszenarien grundsätzlich so aus. Wobei Ransomware-Attacken derzeit die überwiegende Mehrzahl bilden. In solchen Fällen verschlüsseln Hacker die Daten von Unternehmen, um für die Freigabe ein Lösegeld zu erpressen. Dies führt dann schnell zum teilweisen oder sogar vollständigen Betriebsstillstand.

Das ganze Interview können Sie nachlesen unter: https://www.gdv.de/de/themen/news/-cyberrisiken-muessen-beherrschbar-sein--55354




Aktuell: White Paper Entführungen bei uns online

Die SmartRiskSolutions GmbH ist eine Sicherheitsberatung, die sich auf Reisesicherheit, Sicherheit von Vermögensinhabern und Krisenmanagement spezialisiert hat. Das White-Papier wird mit freundlicherweise über Veko-Online bereitgestellt.

Unter einer Entführung versteht man einen kriminellen Akt, bei dem eine oder mehrere Personen unter kriminellem Zwang an einen unfreiwilligen Aufenthaltsort verschleppt beziehungsweise dort festgehalten werden. In der Regel wird für ihre Freilassung von den Entführern Lösegeld gefordert.

Im White-Paper begleitet ein erfahrenes Team von Beratern, Analysten und globalen Partnern dorthin, wo Risiken Ihre Geschäftsaktivitäten gefährden können. Aufgrund der Expertise sowie praxisorientierten Erfahrungen publiziert das Unternehmen mit Beginn diesen Jahres ein neues White Paper. Die Herausforderungen zur Bewältigung unterschiedlichster Einsatzlagen treffen regelmäßig auf eine Vielzahl von Akteuren. Die erfolgreiche Bewältigung einer Entführungslage gelingt nur über eine komplikationslose und erfahrungsreiche Zusammenarbeit aller Akteure. Das White-Paper weist u.a. auf ein aktuelles Problem hin: Unternehmen bereiten ihre Mitarbeiter auf derartige Situationen nicht vor und werden deshalb zum Schadensersatz verurteilt. Das White-Paper können Sie hier nachlesen.

 

CoESS fordert eine Überarbeitung der Richtlinie 2008/114 für ein besseres KVP in ganz Europa

Europäischer Dachverband der Sicherheitsdienstleister fordert eine Neuauflage der 11 Jahre alten EU-Richtlinie. Die Confederation of European Security Services, abgekürzt CoESS, ist der europäische Dachverband des privaten Sicherheitsgewerbes.

Um einen angemessenen Schutz kritischer europäischer Infrastrukturen vor gegenwärtigen und zukünftigen Bedrohungen zu gewährleisten, fordert CoESS die Kommission in einem neuen Positionspapier auf, die notwendigen Konsequenzen aus der Bewertung zu ziehen und den Text zu überarbeiten.
Vorfälle, die kritische Infrastrukturen betreffen, können schwerwiegende grenzüberschreitende Folgen für viele Aspekte des Lebens der EU-Bürger haben und möglicherweise deren Sicherheit beeinträchtigen.
Um die Frage des Schutzes kritischer Infrastrukturen (KVP) auf europäischer Ebene anzugehen, einigte sich die EU 2008 auf die Richtlinie 2008/114 über die Ermittlung und Ausweisung kritischer europäischer Infrastrukturen (KVP).
Die CoESS empfiehlt eine Überarbeitung der Richtlinie 2008/114 in folgenden Punkten:
Es ist der Ansicht, dass dies einen klaren Mehrwert für die EU darstellen würde, während die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten für KVP gewahrt bleibt:
1. Schaffung eines EU-Rahmens, der aktuelle und aufkommende Bedrohungen berücksichtigt
Europäische Kritische Infrastruktur (European Critical Infrastructure, ECI) fortlaufend.
2. Ausweitung des Geltungsbereichs der Richtlinie von einem sektoralen auf einen systemorientierten Ansatz.
3. Präzisere und praktischere Definition von ECI-Identifikation, Bedienersicherheit
Pläne (OSPs), Sicherheitsverbindungsbeauftragte (SLOs) und Berichtspflichten in Kohärenz
mit der Richtlinie über die Sicherheit von Netz- und Informationssystemen (NIS-Richtlinie).
4. Schaffung eines KVP-Rahmens zur Förderung öffentlich-privater Partnerschaften .
5. Verschreiben Sie den privaten Sicherheitsdiensten, die das ECI schützen, die Einhaltung der europäischen Vorschriften - gegebenenfalls Normen .
6. Durchsetzung einer kostengünstigen Beschaffung für private Sicherheitsdienste zum Schutz von ECI.
7. Beschränken der Haftung privater Betreiber für terroristische Handlungen gegen ECI.

Übergriffe, Terror, Bomben: Neue Technik 2020 schützt vor Gefahren in der Öffentlichkeit

Focus Online berichtet heute über neue Trends in der Sicherheitstechnik und Sicherheitsmanagement, wir Videoüberwachung im öffentlichen Raum, Abwehr von illegalen Drohnen, Schutz vor schmutzigen Bomben sowie Sicherheit in sozialen Netzwerken.

Am 29. Juli 2019 stößt ein psychisch gestörter Mann am Frankfurter Bahnhof eine Mutter und ihren achtjährigen Sohn vor einen einfahrenden ICE. Am 28. Juli 2017 sticht ein Asylbewerber in einem Hamburger Supermarkt mit einem Messer auf Kunden ein. Ein Mensch stirbt, fünf werden verletzt. Am 9. Oktober 2019, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, versucht ein Rechtsextremist, die Synagoge in Halle zu stürmen und die versammelte Gemeinde anzugreifen. Als dies nicht gelingt, erschießt er eine Passantin und den Besucher eines türkischen Imbisses. Die Frage, die sich immer neu stellt: Wie lässt sich die Sicherheit vor Anschlägen und Gewaltkriminalität erhöhen?

Eine Technologie, die helfen kann, Gewaltkriminalität drastisch einzudämmen, bietet das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB mit der intelligenten Videoüberwachung. Während herkömmliche Videoüberwachung Probleme im Bereich Datenschutz hervorruft und in der Bevölkerung meist auf wenig Akzeptanz stößt, lässt sich der Datenschutz hier technisch erzwingen.
"Unser System unterscheidet selbstständig zwischen relevanten und irrelevanten Vorgängen bzw. Aktivitäten", sagt Dr. Markus Müller, Leiter der Abteilung Videoüberwachungssysteme am Fraunhofer IOSB. Schlendert jemand mit seiner Einkaufstüte über den überwachten Platz oder spielen dort ein paar Kinder, so sieht die Einsatzkraft vor den Rechnern nur einen schwarzen Bildschirm oder ein pixeliges Bild, auf dem kaum etwas zu erkennen ist. Bemerkt das System jedoch einen Tritt oder Schlag oder einen anderen tätlichen Übergriff, schaltet es den Monitor ein und zieht den menschlichen Entscheidungsträger hinzu.

"Das System agiert wie ein digitaler Schnüffelhund", erläutert Müller. "Ein Schnüffelhund ist auf einen ganz bestimmten Geruch trainiert – nur wenn er diesen wahrnimmt, schlägt er an. Ähnlich funktioniert unser System: Es meldet sich nur bei tätlichen Übergriffen, alle anderen Verhaltensweisen sind ihm unbekannt."
Den vollständigen Pressebericht von Focus Online können Sie hier nachlesen.

Künstliche Intelligenz ausgetrickst

Ein Gesicht für zwei: "Gemorphte" Fotos schmuggeln Blindgänger durch Passkontrolle

An zahlreichen Flughäfen weltweit hat sich die automatische Passkontrolle durchgesetzt. Doch ist Gesichtserkennung anfällig – und das ist gefährlich in Zeiten von Terror, internationaler Kriminalität und der Angst vor unkontrollierten Flüchtlingsströmen. Die Fraunhofer-Institute HHI und IPK arbeiten für mehr Sicherheit.
Ein Pass, den zwei Menschen benutzen können? Wie Focus Online heute meldet, ist in einem Berliner Bürgeramt das Realität geworden. Express-Reisepass beantragt. Mit dem Personalausweis identifiziert. 37,50 Euro Verwaltungsgebühr bezahlt. Foto über den Tisch geschoben. Neun Tage später den neuen Pass, frisch aus der Bundesdruckerei, abgeholt. Und schon hatte sich eine Polit-Aktivistin mit dem Künstlernamen Billie Hoffmann ein amtliches Reisedokument beschafft – das bei der Gesichtserkennung in automatischen Passkontrollen auch für Federica Mogherini funktioniert hätte. Die heute 46-Jährige war Außenministerin Italiens und ist seit 2014 Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, ausgerechnet. Der Schlüssel: Das Passbild war gemorpht. Der Computer hatte aus zwei biometrischen Fotos eines gemacht – und damit einen Reisepass für zwei ermöglicht.

https://www.focus.de/digital/multimedia/kuenstliche-intelligenz-ausgetrickst-ein-gesicht-fuer-zwei_id_11490946.html

 

Handwerkszeug für alle Ermittler -Vernehmungsbroschüre-

Broschüre zu „investigative interviewing“ in englischer Sprache

Der Europarat hat eine praxisbezogene Broschüre zu polizeilichen Vernehmungen herausgegeben, in der auch auf typische Fehler und Missverständnisse in diesem Kontext eingegangen wird.

Die Broschüre ist kostenlos verfügbar unter https://rm.coe.int/guide-to-investigative-interviewing/16808ea8f9

oder hier als Download.

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Verbandsmagazin "InfoSicherheit"

Innerhalb der ASW - Bundesgemeinschaft hat das Fachmagazin einen Alleinstellungsmerkmal.

Die ASWN gibt für alle Fragen und Themen rund um „Sicherheit in der Wirtschaft“ eine eigene Verbandszeitschrift, die » InfoSicherheit « heraus - kostenlos für Mitglieder! In vier Ausgaben pro Jahr erfahren die Leserinnen und Leser Neues und Wissenswertes zu den Themenkreisen Wirtschaftskriminalität, Sicherheit der Mitarbeiter, Terrorismus, Reisesicherheit, Länderporträts unter Sicherheitsaspekten, IT-Bedrohungen u.v.a.m.

Die Zeitschrift "infoSicherheit" ist ein deutschsprachiges Fachmagazin für die Wirtschaft in Norddeutschland. Sie behandelt alle Fragen und Themen rund um die Sicherheit in der Wirtschaft. Als Verbandszeitschrift ist sie kostenlos für Mitglieder. In vier Ausgaben pro Jahr erfahren die Leserinnen und Leser Neues und Wissenswertes zu den Themenkreisen Wirtschaftskriminalität, Sicherheit der Mitarbeiter, Terrorismus, Reisesicherheit, Länderporträts unter Sicherheitsaspekten, IT-Bedrohungen u.v.a.m.

Zielgruppe

Die Sicherheitsverantwortlichen in den großen norddeutschen Wirtschaftsunternehmen erhalten die infoSicherheit regelmäßig im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Außerdem erreicht die Zeitschrift die Unternehmen mit erhöhtem Sicherheitsbedarf (z.B. Energieversorger, Banken und Sparkassen) und die Dienstleister in der Sicherheitsbranche (Wachunternehmen, Werttransporteure, Sicherheitsberater, Detekteien). Ebenso erhalten alle norddeutschen Industrie- und Handelskammern, alle Polizeibehörden und ihre Pressestellen, die Gewerbeschulen für Schutz und Sicherheit sowie alle Bibliotheken in den Ausbildungsstätten der Polizei und die norddeutschen Hafensicherheitsbehörden das Fachmagazin zur Information.

Geschichte

Kurz nach dem ersten Erscheinen im Jahr 2006 zeichnete im Oktober 2007 die Stiftung Kriminalprävention die infoSicherheit mit ihrem Medienpreis aus. Der damalige BKA-Präsident Ziercke während der Preisverleihung: "infoSicherheit informiert Unternehmen und Behörden regelmäßig über aktuelle Fragen der Sicherheit in der Wirtschaft und verknüpft diese in einzigartiger Weise mit Hinweisen und Möglichkeiten der Prävention. Klar, unmissverständlich, ohne Skandalierung oder Dramatisierung am Puls des Geschehens, höchst lehrreich und aktuell. Auf das Wesentliche kommt es an. Und das beherrscht die Redaktion vorzüglich."
2014 erschien die Zeitschrift nach einer kurzen Pause in einem neuen Layout und einer neuen Redaktion.

Redaktion

Die infoSicherheit bietet neben den Verbandsnachrichten ein breites Spektrum an Themen aus der Sicherheitswirtschaft, Polizeithemen und höchstrichterliche Urteile an. Das Magazin enthält u.a. die Rubriken
* Editorial
* aus dem Norden
* Titelthema
* Karriere und Wissen
* Wirtschaft, Technik und Politik
* Service.
Die Redaktion greift aktuelle Themen mit Bezug zur Sicherheit in der Wirtschaft auf und entsendet Reporter direkt vor Ort. Titelthemen waren u.a. "Innovationskraft", "Darknet", "G-20-Gipfel" und "Fake-News".

Kontakt:
Anschrift für die Anforderung eines kostenlosen Probeheftes und für kostenpflichtige Bestellung aktueller und älterer Ausgaben:

Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V.
Geschäftsstelle
Kamerbalken 14
22525 Hamburg
Tel.: 040 818036
Fax: 040 814907

Email: kontakt@remove-this.aswnord.de

 

InfoSicherheit Ausgabe 2/2019

Hier können Sie die Ausgabe 2/2019 nachlesen.

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Protector & WIK: Zeitschrift für die Sicherheit der Wirtschaft

Noch mehr Sicherheit - im Abonnement: Protector & WIK liefert 6 Mal im Jahr aktuelle Informationen und Basiswissen zum Thema Sicherheit. Sie wird seit über 25 Jahren von einer unabhängigen und hochqualifizierten Fachredaktion zusammengestellt. Die Redakteure der Protector & WIK bereiten wichtiges Know-howauf, führen Interviews mit relevanten Vertretern der Branche, geben Hinweise zu Risiken, machen Lösungsvorschläge und zeigen praxisnahe Strategien und Anwendungsbeispiele. Mehr Informationen finden Sie auf der Protector & WIK - Homepage:

http://www.sicherheit.info

Die ASWN veröffentlicht in jeder Ausgabe der Protector & WIK einen regionalen Teil mit aktuellen Berichten und Informationen aus dem Verbandsgebiet.

Aktuelle tägliche Sicherheitsmeldungen können Sie auch auf der Homepage von

www.secupedia.de

nachlesen.

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ASWN: Leitfäden und Zertifizierungen

Europaweit verursachen Frachtdiebstähle jährliche Gesamtkosten von über acht Milliarden Euro. Geraubt werden nicht nur Uhren und Notebooks. Im Visier der Täter sind unterschiedliche Waren, angefangen bei Lederbekleidung bis hin zu Tabakwaren. Für die Betriebe haben verspätete bzw. ausgefallene Warensendungen häufig Produktionsausfälle und Auftragsstornierungen zur Folge. Einer erhöhten Gefahr sind die Lkw-Fahrer ausgesetzt. Denn bei jeder fünften Tat werden sie tätlich angegriffen und ihr Leben bedroht.

Schutz vor Frachtdiebstählen

Europaweit verursachen Frachtdiebstähle jährliche Gesamtkosten von über acht Milliarden Euro. Geraubt werden nicht nur Uhren und Notebooks. Im Visier der Täter sind unterschiedliche Waren, angefangen bei Lederbekleidung bis hin zu Tabakwaren. Für die Betriebe haben verspätete bzw. ausgefallene Warensendungen häufig Produktionsausfälle und Auftragsstornierungen zur Folge. Einer erhöhten Gefahr sind die Lkw-Fahrer ausgesetzt. Denn bei jeder fünften Tat werden sie tätlich angegriffen und ihr Leben bedroht.

Fünf Institutionen bzw. Gesellschaften bündeln deshalb ihre Aktivitäten an unterschiedlichen Stellen der Lieferkette:

  • Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen
  • Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland (ASW Nord e.V.)
  • TimoCom und Teleroute, marktführende Anbieter von Frachtenbörsen
  • HDI-Gerling Industrie, langjähriger Industrie- und Transportversicherer

Gemeinsam haben diese Partner eine Informationsbroschüre entwickelt: "Frachtdiebstähle: Transportgefahren aktiv verringern" Darin finden gefährdete bzw. betroffenen Unternehmen, Disponeten und (nicht zuletzt!) Fahrer Informationen darüber, auf welchen feldern Risiko mindernde Gegenstrategien ansetzen können. Sie reichen von technischen Anpassungen über veränderte organisatorische Maßnahmen bis hin zu entsprechend präventiven Verhaltensweisen bei den Fahrern.

Alle Module der Broschüre zum Download:

Frachtdiebstähle Broschüre

Frachtdiebstähle Infoblatt Unternehmen

Frachtdiebstähle Checkliste Unternehmen

Frachtdiebstähle Infoblatt Disponenten

Frachtdiebstähle Checkliste Disponenten

Frachtdiebstähle Infoblatt Fahrer

Frachtdiebstähle Checkliste Fahrer

Musterformular freiwillige Selbstauskunft

BMI Leitfaden "Kritische Infrastrukturen"

Der Leitfaden richtet sich an die Betreiber Kritischer Infrastrukturen. Er soll ihnen Hilfestellungen beim Aufbau und der Weiterentwicklung ihres jeweiligen Risiko- und Krisenmanagements geben. Auf Grundlage der allgemeinen Empfehlungen des Basisschutzkonzeptes zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (Bundesministerium des Innern, 2005) stellt er Methoden zur Umsetzung eines Risiko- und Krisenmanagements dar und ergänzt diese um praktische Handreichungen in Form von Beispielen und Checklisten. Bei der Entwicklung des Leitfadens wurden das Bundesministerium des Innern, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik durch Experten der unternehmerischen Praxis unterstützt.


Den Leitfaden zum Download finden Sie auf der Homepage des BMI:

Bundesministerium des Innern 

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Aktuelle Meldungen zur Sicherheit

Als zusätzliches Produkt unter der Marke „info Sicherheit“ bietet die ASWN seinen Mitgliedern den Service „info Sicherheit aktuell“ an. Darin werden zum Beispiel Kriminalitätslagebilder des BKA sowie weitere relevante Sicherheitsmeldungen in elektronischer Form aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Diese Meldungen sind zudem so gestaltet und formatiert, dass sie im Unternehmen als Sicherheitshinweise weitergeleitet werden können.

"Der Mensch bleibt Krisenursache Nummer eins"

Ergebnisse der Krisenpräventionsumfrage 2019 veröffentlicht: Erfahrene Krisenmanager und Pressesprecher geben Einblicke in ihre Arbeit.

Drei von vier befragten Unternehmen, Behörden und Verbänden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein mussten 2018 mindestens einen Krisenfall bewältigen. Jede zweite Organisation führt regelmäßig Krisenübungen durch und hält Krisenräume bereit. Auf PR-Manager und Geschäftsführer will kaum ein Krisenstab verzichten. Digitalisierung, Klimawandel und politische Instabilitäten hinterlassen deutliche Spuren in der Krisenerwartung der befragten Fach- und Führungskräfte. Das sind einige Ergebnisse der Krisenpräventionsumfrage 2019, die das Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, ein Spin-Off der Universität Kiel, durchgeführt hat. Die Studie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), dem Berufsverband der Krisenmanager mit Sitz in Hamburg, unterstützt.

An der Umfrage im März und April 2019 haben Krisenbeauftragte (35 Prozent) und Kommunikationsmanager (65 Prozent) aus 85 Institutionen teilgenommen – 75 Prozent aus Unternehmen, 15 Prozent von Behörden und 9 Prozent aus Verbänden. Gut die Hälfte der Umfrageteilnehmer nimmt eine Leitungsfunktion wahr (54 Prozent). Drei von vier befragten Organisationen mussten 2018 mindestens einen Krisenfall bewältigen (75 Prozent), mehr

Die vollständige Pressemeldung können Sie hier nachlesen: https://www.krisennavigator.de/Der-Mensch-bleibt-Krisenursache-Nummer-eins-Ergebnisse-der-Krisenpraeve.684.0.html

 

Interview mit Hacker Michael Wiesner „Viel zu oft geht Machbarkeit vor Sicherheit“

Er greift Server an, schickt Phishing-Mails und enttarnt Geschäftsgeheimnisse. Michael Wiesner ist Hacker – aber einer von den Guten. In einem interessanten Interview mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaftt spricht er über unmoralische Angebote, leichtfertige Unternehmer und fehlende staatliche Konzepte.
Hacker Michael Wiesner: „Gerade im Bereich des staatlich beauftragten Hackens haben wir den größten Dunkelbereich.”

Das Interview sowie ein Video können Sie unter dem Link nachlesen:  https://www.gdv.de/de/themen/news/-viel-zu-oft-geht-machbarkeit-vor-sicherheit--44970

 

 

BKA Bundeslagebilder | Jahresberichte

BKA | FIU-Jahresbericht:

Im Zusammenhang mit den Anschlägen auf das World Trade Center am 11.09.2001 wurden national und international bei der Bekämpfung der Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus eine Reihe neuer gesetzlicher Vorgaben und Richtlinien verabschiedet, die das Betätigungsfeld von Straftätern immer mehr einschränken sollen. So wurde im Bundeskriminalamt eine Zentralstelle für Verdachtsanzeigen, im internationalen Sprachgebrauch FIU (Financial Intelligence Unit) genannt, geschaffen.

BKA:_Lagebilder_und_Jahresberichte

BKA | Bundeslagebild Cybercrime:

Hier finden Sie die Lagebilder und Kernaussagen zur Cybercrime (früher IuK-Kriminalität) seit dem Jahr 2008.

BKA:_Lagebilder_und_Jahresberichte

BKA | Bundeslagebild Falschgeldkriminalität:

Das Bundeslagebild "Falschgeldkriminalität" enthält in gestraffter Form die aktuellen Erkenntnisse zu Lage und Entwicklung im Bereich der Falschgeldkriminalität und erstreckt sich auf die Delikte der Geldfälschung des 8. Abschnitts des Strafgesetzbuchs.

BKA:_Lagebilder_und_Jahresberichte

BKA | Bundeslagebild Korruption:

Die Bundeslagebilder Korruption enthalten in gestraffter Form die aktuellen Erkenntnisse zur Lage und Entwicklung im Bereich der Korruption. Sie basieren auf den Zulieferungen der Landeskriminalämter auf der Grundlage eines bundeseinheitlichen Erhebungsbogens.

BKA:_Lagebilder_und_Jahresberichte

BKA | Bundeslagebild Organisierte Kriminalität:

Die Bundeslagebilder „Organisierte Kriminalität“ enthalten in gestraffter Form die aktuellen Erkenntnisse zu Lage und Entwicklung im Bereich der Organisierten Kriminalität. Sie werden vom Bundeskriminalamt auf Grundlage der im Mai 1990 von der AG Justiz/Polizei entwickelten Definition „Organisierte Kriminalität“ in Zusammenarbeit mit den Landeskriminalämtern, dem Zollkriminalamt und dem Bundespolizeipräsidium erstellt. Die im Berichtszeitraum anhängigen OK-Ermittlungsverfahren werden hierbei nach einem bundesweit einheitlichen Raster erhoben.

BKA:_Lagebilder_und_Jahresberichte

BKA | Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität:

Aus Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik und dem kriminalpolizeilichen Nachrichtenaustausch werden die Bundeslagebilder Wirtschaftskriminalität erstellt. Sie enthalten in gestraffter Form die aktuellen Erkenntnisse zur Lage und Entwicklung im Bereich der Wirtschaftskriminalität.

BKA:_Lagebilder_und_Jahresberichte

BKA | Bundeslagebild Zahlungskartenkriminalität:

Das Bundeslagebild "Zahlungskartenkriminalität" enthält in gestraffter Form die aktuellen Erkenntnisse zur Lage und Entwicklung im Bereich der Zahlungskartenkriminalität. Es erstreckt sich ausschließlich auf Debit- und Kreditkarten (zusammengefasst als Zahlungskarten bezeichnet). Das Phänomen des Diebstahls digitaler Daten von Zahlungskarten und deren anschließender Verwertung im Internet wird zudem im "Bundeslagebild IuK-Kriminalität 2009" dargestellt.

BKA:_Lagebilder_und_Jahresberichte

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Positionspapiers zum Phänomenbereich der Clankriminalität

Clan-Kriminalität in deutschen Großstädten, so auch in Berlin, ist derzeit ein Thema in den Medien.

Unter Fachleuten ist die Entwicklung dieser Form von Banden- und organisierter Kriminalität schon lange ein großes Problem. Der Bund deutscher Kriminalbeamter hat nun unter Federführung von Kriminaldirektor Carsten Wendt und des Landesvorsitzenden des BdK Berlin,  Daniel Kretzschmar, die Ausarbeitung eines Positionspapier abgeschlossen.

Unter Mitwirkung der maßgeblich betroffenen Landesverbände NRW und Niedersachsen und von weiteren BDK-Mitgliedern, der Staatsanwaltschaft Berlin, dem Bezirksamt Berlin-Neukölln (Falko Liecke) und dem wissenschaftlichen Beirat des BDK unter Leitung des BKA-Präsidenten a.D. und Bundesvorsitzenden des Weißen Rings Jörg Ziercke, entstand diese Arbeit der Spezialisten mit dem vorliegenden Positionspapier.

Es umreißt die grundsätzliche Problematik der Clankriminalität, beleuchtet die aktuellen Brekämpfungs-ansätze und Projekte der Behörden und führt zu einem umfassenden Forderungskatalog des Kripo-Fachverbandes.

Das Papier finden Sie hier.


Studien, Umfragen und Statistiken zur Sicherheit

Interessante Studien, Umfragen und Statistiken zu Unternehmenssicherheit und Wirtschaftskriminalität stellt die ASWN ebenfalls regelmäßig online zur Verfügung. Informationen der Sicherheitsbehörden stehen exklusiv nur ASWN-Mitgliedern zur Verfügung.

Leitlinien- und Anforderungskatalog

Leitlinien- und Anforderungskatalog für Praxissemester der akademischen Ausbildung Sicherheit in Unternehmen der Wirtschaft. Autor: KLaus Kapinos (Dozent der ASW Nord)

Dieser Katalog enthält alle für die systematische Reflexion der Theorie-Praxis-Bezüge der akademischen Ausbildung verbindlich gestellten Anforderungen. Er kann Grundlage für Stellenbeschreibungen, Ausschreibungstexte und Vertragsgestaltung und damit wichtige Vorgabe für die Definition sowie Besetzung von Praktika Stellen sein.

Downloadlink: Leitlinien- und Anforderungskatalog.pdf [504 KB]

KPMG: Wenn das Unternehmen zum Tatort wird – Wirtschaftskriminalität in Deutschland

In der neuen Studie der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus 2018 mit dem Titel "Licht ins Dunkel bringen" geben mehr als 700 Unternehmen Auskunft zu Wirtschaftskriminalität.

Manchmal ist es nur eine unscheinbare E-Mail, die erheblichen Schaden anrichten kann. Ein anderes Mal geht es um Betrug oder Korruption. In Deutschland ist etwa jedes dritte Unternehmen von Wirtschaftskriminalität betroffen. Früher oder später kann es jedes Unternehmen treffen. An der branchenübergreifenden Umfrage haben mehr als 700 Unternehmen teilgenommen.

Unternehmen handeln vermehrt präventiv

Doch die Umfrage zeigt auch positive Trends auf. Unternehmen sind sich der Gefahr immer stärker bewusst, holen sich Hilfe von außen, um so gar nicht erst zum Opfer zu werden. Trotz des gestei-gerten Problembewusstseins: Die Bereitschaft, Geld in externe Hilfe zu investieren ist gering.

Die Befragung lässt ebenfalls erkennen, dass das Misstrauen gegenüber Unternehmen, von denen Wirtschaftskriminalität ausging, nochmals größer geworden ist. Die Verwicklung in Wirtschaftskri-minalität kann Geschäftsbeziehungen beenden oder verhindern, dass neue zustande kommen – und diese meistens nur unter strengen Auflagen. Es zeigt sich: Wer als Geschäftspartner attraktiv sein will, muss in Prävention investieren oder mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen.

Die Studie können Sie downloaden unter https://hub.kpmg.de/wirtschaftskriminalitaet-2018

 

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