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Pressemitteilungen der ASWN...

Sicherheitsmitarbeiter stoppt Amokläufer in Bremerhaven

Ein 21-jähriger Amokläufer schoss letzten Donnerstag mit Bolzen einer Armbrust in einer Bremerhavener Schule um sich und verletzte eine Frau lebensgefährlich. Auf der Flucht schoss er mit einer Waffe in der City der Hafenstadt ebenfalls um sich. An einer Ampel wurde der Täter von einem Mitarbeiter des Bremerhavener Sicherheitsunternehmen HIS gestellt und der Polizei übergeben. Sicherheitsverband lobt das Einschreiten des Sicherheitsmitarbeiters.

Der Täter stürmte am Donnerstagmorgen schwerbewaffnet in ein Bremerhavener Gymnasium und schoss mit einer Armbrust um sich. Eine Mitarbeiterin der Schule wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Der von der Schulleitung ausgelöste Amokalarm funktionierte laut NDR reibungslos.
Nach der Tat flüchtete der Täter mit einer Waffe, um sich schießend, durch die Innenstadt und traf auf den durch die Schüsse aufmerksam gewordenen Sicherheitsmitarbeiter der HIS Sicherheitsdienst GmbH. Der Wachmann  Jörg Dämmig verfolgte den Täter und stellte diesen an einer Ampel.
Der Chef der Sicherheitsfirma, Oliver Politze, sagte der ASW Nord: „ Wir freuen uns sehr über das vorbildliche Verhalten und professionelle Einschreiten unseres Mitarbeiters. Seine langjährige Berufserfahrung in brenzligen Situationen hat eine weitere Flucht des Täters verhindert.“
Der junge Mann setzte sich auf den Boden und konnte wegen einer Ladehemmung nicht weiter schießen. Etliche Passanten liefen teilnahmslos am bewaffneten Täter vorbei, wie im Netz befindliche Videos zeigen. Schließlich gab der Täter auf und legte sich hin. Bis zum Eintreffen der Polizei bewachte D. den Täter und sicherte die Waffen.
Der Geschäftsführer des Sicherheitsverbandes ASW Norddeutschland, Markus Wagemann, sagt: „Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, dass private Wachdienste und deren Mitarbeitende einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit darstellen. Unserem Mitgliedsunternehmen, der HIS-Sicherheitsdienst GmbH, und im Besonderen Herrn Dämmig sprechen wir als Verband unseren Dank für seinen mutigen sowie professionellen Einsatz aus.“
Wie die Polizei Bremerhaven feststellte, hatte der Täter neben der Armbrust noch eine Schreckschusswaffe und zwei Messer bei. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen versuchten  Mordes erlassen. Das Opfer befindet sich leider immer noch in Lebensgefahr. Die Pressemeldung finden Sie hier.

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