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Exzellenzinitiative Hamburg – Deutliche Verbesserung der Situation der Auszubildenden in der Sicherheitswirtschaft

Am gestrigen Tag trafen sich einige Auszubildende der Sicherheitswirtschaft in Hamburg zu einem virtuellen Gespräch mit den Initiatoren der Exzellenzinitiative, um sich über die aktuelle Situation auszutauschen. Die Pandemie und ihre Folgen im schulischen wie beruflichen Lehrbetrieb konnten dabei nicht ausgeklammert werden. Insgesamt konnten die Auszubildenden auch während der Pandemie ihre Ausbildung fortführen. Besonders gelobt wurde von ihnen die Berufsschule 27, die technisch wie personell den virtuellen Unterricht hervorragend gewährleistet hat. Die ASW Norddeutschland ist Partner der Initiative und versorgt die Berufsschulen in Norddeutschland mit Sicherheitsinformationen.

Digitale Konferenz vom Auszubildenden der Sicherheitswirtschaft mit Unternehmen und Verbänden. Bild/Screenshot: BS 27 Hamburg

Zum Beginn des Ausbildungsjahres 2018/2019 war die Exzellenzinitiative des BDSW Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft in Hamburg gestartet. „Ein guter Ausbildungsbetrieb ist die Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung und zufriedene Auszubildende. Die Initiative hilft den Auszubildenden dabei, einen Ausbildungsplatz in einem qualifizierten und leistungsfähigen Sicherheitsunternehmen zu finden“, so der Vizepräsident des Verbandes und Vorsitzende der Landesgruppe Hamburg, Jens Müller. Der BDSW hatte sich deshalb mit der ASW Norddeutschland, der Gewerkschaft ver.di, der Handelskammer Hamburg und der Berufsschule 27 auf diese Initiative verständigt. Sie ist bundesweit einmalig in der Sicherheitswirtschaft. Ein wichtiges Element der Initiative ist die Bestellung von Johanna Reidt zur Ombudsfrau. Sie ist in Problemfällen das unabhängige Bindeglied zwischen den Auszubildenden und den Berufsschulen, Ausbildungsbetrieben sowie der Kammer.
Hohe Abbrecherquoten, unzureichende Ausbildung und Nichtbeachtung von rechtlichen und tariflichen Vorgaben waren damals noch die Hauptbeschwerden der Auszubildenden. „Gerade die Abbrecherquote ist deutlich zurückgegangen, aber auch die Zufriedenheit der Auszubildenden hat sich verbessert“, zieht Müller ein Fazit nach dem heutigen Treffen. „Natürlich gibt es immer noch Verbesserungsbedarf, aber daran arbeiten wir und das ist einer der Gründe, um in der Initiative mitzuarbeiten.“
Unternehmen können sich als „Exzellenzausbildungsbetrieb“ zertifizieren lassen, wenn sie die transparenten Qualitätsanforderungen, die durch ein unabhängiges Gremium geprüft werden, erfüllen. Derzeit sind KÖTTER SE & Co. KG Security, POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GMBH, Securitas GmbH Sicherheitsdienste und WISAG Sicherheit & Service Nord GmbH & Co. KG zertifiziert.
„Ich freue mich, dass schon nach 2,5 Jahren unsere Idee, die Ausbildung in der Sicherheit zu verbessern, so gute Erfolge zeigt und hoffe, dass sich noch mehr Unternehmen der Initiative anschließen“, so Müller abschließend.
Informationen zur Initiative finden Sie unter www.exzellenzinitiative.hamburg

 

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