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Pressemitteilungen der ASWN...

Antrittsbesuch der ASW Nord bei der Hamburger Bürgerschaftsfraktion der GRÜNEN

Mit dem Credo mit vielen politischen Parteien zum Thema Wirtschaftsschutz ins Gespräch zu kommen besuchte am 22. August die ASW Nord die Bürgerschaftsfraktion der Partei DIE GRÜNEN.

Die GRÜNEN Hamburg im Gespräch mit Vertretern der ASW Nord. v.l.n.r.: Alexander Brückmann, Antje Möller, Klaus Kapinos

Die innenpolitische Sprecherin, Antje Möller, und der wissenschaftliche Mitarbeiter, Fabian Klabunde, trafen sich im Hamburger Rathaus mit unserem Geschäftsführer Alexander Brückmann und dem Pressesprecher Klaus Kapinos. Die Neuaufstellung und -ausrichtung des Vorstands der ASW Nord wurde von der Politikerin mit Interesse zur Kenntnis genommen. Frau Möller erklärte, dass der Wirtschaftsschutz auch für die GRÜNEN einen hohen Stellenwert habe.

Frau Möller und Herr Kapinos kennen sich schon aus seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Studiengangs Sicherheitsmanagement (SiMa) an der ehem. Hochschule der Polizei Hamburg. Das Nachfolgemodell von SiMa an der Hochschule Northern Business School Hamburg wurde von ihr begrüßt.

Neben der Vorstellung der Arbeit und Verbandsziele der ASW Nord wurden die Themenbereiche Bewacherregister, geplantes Sicherheitsdienstleistungsgesetz und Radikalisierung in der Gesellschaft angesprochen. Die Probleme des Bewacherregisters mit der zeitgerechten Befüllung wurden nicht verschwiegen. Die Zuverlässigkeitsüberprüfung aller Sicherheitsmitarbeiter im BewR fand das besondere Interesse von Frau Möller. Sie hofft, dass die politische Position der GRÜNEN nach möglichst keiner „Gesinnungsschnüffelei“ kein Kriterium der Überprüfung ist, sondern nur nachweisbare Fakten aus gesetzlichen Bestimmungen, wie dem Strafrecht, in Frage kommen.

Ein weiterer Gesprächspunkt war das von der Groko vereinbarte Sicherheitsdienstleistungsgesetz mit der Verschiebung der Zuständigkeit des Sicherheitsgewerberechts vom Wirtschafts- auf das Innenministerium. Frau Möller zeigte sich überzeugt, dass bei Umsetzung dieses Gesetzesvorhabens Auswirkungen auf die Bundesländer zukommen werden. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die derzeitige politische Diskussion über Sinn und Zweck dieser Verlagerung zu einseitig ist und auf breiterer Ebene durchgeführt werden sollte.

Als letzter Punkt wurden Tendenzen von Radikalisierungen in der Gesellschaft, auch in Unternehmen der Wirtschaft, angesprochen. Frau Möller betonte, dass in Hamburg Tendenzen der Radikalisierung nicht so ausgeprägt sind wie im übrigen Bundesgebiet. Allerdings sieht sie mit Sorge, dass sich die Sprache in unserer Gesellschaft verändert, die als Treiber für Radikalisierung in Frage kommt. Herr Brückmann betonte, dass sich die Wirtschaft gegen Radikalisierung wappnen müsse, um sie aus den Betrieben herauszuhalten.

Das Gespräch endete mit der Zusage der GRÜNEN, eine persönlichen Austausch fortzuführen und gegenseitige Einladungen zu Veranstaltungen auszusprechen. Die ASW dankt für das konstruktive Gespräch und dem Interesse der GRÜNEN für den Wirtschaftsschutz und die Stellung der Sicherheitswirtschaft in der inneren Sicherheit unseres Landes.
 

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