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Warnung der IHK Schwerin: Unfairer Wettbewerb

Unfairer Wettbewerb bei Pflegekräften, IT-Fachleuten, Berufsschulen: Öffentliche Hand sägt am eigenen Ast! IHK Schwerin sagt eine unheilvolle Entwicklung bei der Abwerbung von Fachkräften voraus.

IHK Präsident Mathias Belke warnt vor Fachkräfteabwerbung, Bild IHK Schwerin

In der Diskussion um die Einstiegsprämie für Pflegekräfte bei der Universitätsmedizin Rostock begrüßt die IHK Schwerin die Intervention des Wissenschaftsministeriums und die Entscheidung, diese Prämien nicht zu zahlen.

Dazu merkt der Präsident der Industrie- und Handelskammer Schwerin Matthias Belke an: „Wir empfinden es als Kannibalisierung, wenn aus öffentlichen Mitteln finanzierte Einrichtungen diese Gelder dafür verwenden, privaten Unternehmen die dringend benötigten Arbeitskräfte abzuwerben. Ähnliche Tendenzen beobachten wir bereits seit langem in anderen Wirtschaftsbereichen, beispielsweise in der IT-Branche und an den Berufsschulen. Das ist schlicht und einfach ein unfairer Wettbewerb auf dem Rücken der Unternehmen. Das gilt besonders in der aktuellen Situation. Die öffentliche Hand darf die aktuelle Corona-Krise nicht dahingehend nutzen, der Wirtschaft Fachkräfte abzuwerben."

„Wer Steuermittel so verwendet, entzieht den Unternehmen ihre wirtschaftliche Grundlage. Wenn Unternehmen keine Arbeitskräfte mehr finden, dann verschwinden sie vom Markt und können auch keine Steuern mehr zahlen. Die öffentliche Hand sägt also mittelfristig an dem Ast, auf dem sie sitzt", so Belke abschließend.

 

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