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Vorbild Dänemark: OB Madsen plant Freiluft-Parlament für alle Rostocker

Madsen ist für unkonventionelle Lösungen bekannt. Können bei dem Versuch eines Polit-Festivals in Mecklenburg-Vorpommern Radikalisierungen in der politischen Gesellschaft eingedämmt werden?

OB Madsen plant ein Politik-Festival mit Freiversammlung der Bürger von Rostock. Bild: Madsen Xing

Im alten Island trafen sich die Bürger einmal im Jahr zum „Thingvellir“ , einer Volksversammlung. Unter freiem Himmel wurde die Lage der Nation diskutiert und Beschlüsse für die Verantwortlichen gefasst.

In Rostock sollen die Bürgerinnen und Bürger mehr Mitspracherecht bekommen. Das ist zumindest der Plan von Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen. Er will eine Art Festival über zwei Tage zum Segel-Festival „Hansesail“ für alle Rostocker organisieren. Dort soll über die Zukunft der Hansestadt entschieden werden. Im Iga-Park sollen Bürger und Politik, Vereine und Wirtschaft gemeinsam diskutieren.

Die Idee zu dem Freiluftforum stammt aus Dänemark: Das Folkenmøde auf der Insel Bornholm findet dort bereits seit zehn Jahren mit bis zu 25.000 Politikern, Wissenschaftlern, Wirtschaftsvertretern und Bürgern statt. Die Dänen „zelebrieren“ das Festival sogar vier Tage – und was dort Thema ist, landet oft tatsächlich im Parlament und wird dort offiziell besprochen.

Der Ostee-Zeitung sagte Madsen: "Die bisherigen und üblichen Versuche, die Bürger zu beteiligen, seien oft zum Scheitern verurteilt. Oft kämen nur jene, die direkt betroffen seien. „Wir müssen etwas Neues wagen, eine neue und viel offenere Form“.

 

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