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Studie der Polizei Hamburg: „Risikofaktoren bei Polizisten, welche die Entstehung von Vorurteilen und radikalen Einstellungen begünstigen“

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) weist Forderungen nach einer Rassismus-Studie innerhalb der bundesdeutschen Polizei beharrlich zurück – doch Hamburg geht jetzt eigene Wege.

Studie der Polizei Hamburg "Risikofaktoren bei der Radikalisierung von Polizeibeamten". Bild: Pixabay.com gemeinfrei

Schon im Oktober startet eine große Studie, mit der erforscht werden soll, welche Risikofaktoren bei Polizisten die Entstehung von Vorurteilen und radikalen Einstellungen begünstigen. „Nur wer sich mit diesen Risiken offen und unvoreingenommen auseinandersetzt, kann Präventionsstrategien entwickeln, um die demokratische Widerstandsfähigkeit der Polizei gegen radikale Haltungen zu stärken“, sagte Innensenator Andy Grote (SPD) dem Abendblatt.

Für die repräsentative Studie der Akademie der Polizei in Kooperation mit der Universität Bielefeld sollen anonym mindestens 3000 Schutz- und Kriminalbeamte an verschiedenen Dienststellen sowie das Führungspersonal befragt werden, sagte Akademie-Leiter Thomas Model vor einem heute beginnenden, zweitägigen Symposium mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Polizei in den Messehallen. So solle erforscht werden, ob und wie sich Vorurteile verfestigen, wenn Beamte etwa an Brennpunkten tagtäglich mit den immer gleichen Gruppierungen und Problemstellungen konfrontiert seien, so Model.

 

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