News

Gut und kompetent unterrichtet

Spionage, Wirtschaftskriminalität, Cyber-Crime... Unkenntnis und Fehleinschätzungen der Gefährdungslage sind nach wie vor weit verbreitet. Den Medien kommt daher eine besondere Bedeutung bei der Aufklärung und Information zu. Die ASWN unterstützt alle Medienvertreter mit qualifizierten Informationen in Wort und Bild – kompetent, engagiert, neutral.

News der ASWN...

Sicherheitsbranche: Vorschriften verschärfen die Krise

Wenn die Security am Flughafen nicht gebraucht wird, kann sie jetzt doch einfach im Supermarkt oder Flüchtlingsheim arbeiten? Weit gefehlt. Wenn die Politik nicht rasch ein paar Vorschriften lockert, wird es eng, warnt die Branche. Jeder dritte Mitarbeiter ist derzeit krank. Securitas schreibt Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Sicherheitspersonal an Flughäfen arbeitslos, Bild: Pixabay.com gemeinfrei

Keine Passagierkontrollen an den Flughäfen, keine Fußballspiele, weniger Geldtransporte: Den deutschen Sicherheitsdienstleistern brechen gerade ganze Geschäftszweige weg - und zugleich fehlt Personal an anderer Stelle. Laut Branchenverband BDSW ist jeder dritte Mitarbeiter krank gemeldet.
Aber Vorschriften machten es schwer, die Beschäftigten flexibel einzusetzen. Marktführer Securitas hat jetzt einen Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und alle Ministerpräsidenten geschrieben und Abhilfe gefordert.
Wer die vielen Ordner vor Supermärkten, Drogeriefilialen oder Krankenhäusern sieht, könnte meinen, die Sicherheitswirtschaft gehört eher zu den Gewinnern der Krise. Mit 267.000 Beschäftigten machte sie vergangenes Jahr 9,3 Milliarden Euro Umsatz. Allerdings erwirtschaftet sie gerade mal 4 Prozent der Umsätze im Einzelhandel - aber 50 Prozent im Objektschutz, 11 Prozent an Flughäfen und 7 Prozent mit Geldtransporten.
«Am dramatischsten ist die Lage bei der Luftsicherheit», sagt Securitas-Sprecher Bernd Weiler. Wo nicht mehr geflogen wird, müssen auch keine Passagiere und Beschäftigten kontrolliert werden. «Wir sprechen mit den Betriebsräten jetzt über Kurzarbeit. Wie es danach weitergeht, hängt von der Dauer dieser Krise ab.»
Den Zeitungsbericht können Sie nachlesen unter: https://www.stern.de/wirtschaft/news/jeder-dritte-mitarbeiter-krank-sicherheitsbranche--vorschriften-verschaerfen-die-krise--9220570.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Die Pressemeldung vom Sicherheitsunternehmen Securitas finden Sie hier.

nach oben