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Schleswig-Holstein: Das Projekt „Ultramobile Polizeiarbeit“ schreitet voran

Bereits 1.000 Smartphones an Polizistinnen und Polizisten in Schleswig-Holstein ausgegeben. Das Projekt „Ultramobile Polizeiarbeit“ (Umopol) wurde heute der Öffentlichkeit im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Symbolfoto des Polizeismartphone mit der @rtus.app. Bild: Landespolizei SH (mit freundlicher Genehmigung)

Die Landespolizei soll Schritt für Schritt fit gemacht werden für die Zukunft. Für Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack ist ein weiterer wichtiger Baustein die moderne Ausrüstung und Ausstattung der nördlichen Landespolizei.
Die Ministerin sagte: "In diesem Zusammenhang sollen die im Einsatz befindlichen Polizistinnen und Polizisten im Rahmen des Projektes „Ultramobile Polizeiarbeit“ mit Smartphones ausgestattet werden. In der aktuell laufenden Pilotphase sind jetzt rund 1.000 Geräte im Einsatz. „Hinter dem – zugegebenermaßen - etwas schwer greifbaren Titel steht so etwas, wie eine kleine Revolution. Wir wollen nämlich nicht nur schicke Handys verteilen, sondern die Arbeit unserer Einsatzkräfte spürbar verbessern und erleichtern, indem Arbeitsschritte vereinfacht und den Beamtinnen und Beamten über die Anwendungen auf dem Smartphone bessere Ermittlungsmöglichkeiten im Einsatz an die Hand gegeben werden."
„Wir wollen ganz sichergehen, dass die Anwendungen nicht nur funktionieren, sondern dass auch die Sicherheit der Daten unserer Bürgerinnen und Bürger in jedem denkbaren Fall gewährleistet wird, das hat Priorität“, so die Ministerin weiter.
Aus Sicht von Landespolizeidirektor Michael Wilksen stellen Smartphones auf Grund ihrer vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten auch für die Polizei bei der Bewältigung der zugewiesenen Aufgaben ein zukunftsorientiertes Führungs- und Einsatzmittel dar:
„Sie werden Smartphones künftig verstärkt im dienstlichen Einsatz sehen. Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, die mit einem Smartphone arbeiten, gehören zur Normalität. Die Geräte werden im Bürgerkontakt für Datenerhebungen sowie für mobile dienstliche Anwendungen verwendet. Der Funktionsumfang der Smartphones wird mit der Umsetzung zusätzlicher Apps fortlaufend erweitert.“
Wilksen weiter:  „Die Smartphones verfügen unter anderem über eine @rtus-Mobile-App, Die App ist die mobile Variante des in der Landespolizei zum Einsatz kommenden Vorgangsbearbeitungssystem @rtus. Sie ermöglicht ein automatisiertes Erfassen von Daten. So müssen Personendaten von Ausweisdokumenten nicht mehr händisch aufgenommen werden. Die mit der App erfassten Daten werden anschließend direkt an das Vorgangsbearbeitungssystem @rtus übertragen, so dass Doppelerfassungen wegfallen.“
Weiterhin sei auf den Geräten eine Dokumentenprüf-App installiert. Die Dokumentenprüf-App sei in der Lage, gefälschte Dokumente bereits am Einsatzort zu erkennen. Darüber hinaus befinde sich auf dem Smartphone eine Geo-App und ein Messenger.
Zwei Polizisten vom Polizeirevier Norderstedt führten die Smartphones mit ihren Funktionen den Pressevertretern live vor. Polizeikommissar Robin Dieckert sagte: „Das Smartphones ist sehr praktisch und alltagstauglich, ich möchte es nicht mehr missen.

Weitere Informationen hier.

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