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Resilienz in die Anwendung bringen – Fraunhofer stellt Gesamtkonzept vor

Entwicklungen wie der Klimawandel oder die Digitalisierung haben auch das Thema Resilienz in die öffentliche Diskussion gerückt. Durch die Corona-Pandemie wird die Resilienz neu auf die Probe gestellt. Fraunhofer-Forschende haben nun ein neues anwendungsorientiertes Konzept vorgestellt. Es bietet eine systemisch orientierte Betrachtung und zeigt praxisnah Lösungswege auf, wie Unternehmen und Organisationen sich in Zukunft besser auf Krisen und Schocks vorbereiten können.

Die fünf Phasen einer Resilienz für Wirtschaftsunternehmen. Bild: Fraunhofer Institut

Das Thema Resilienz wurde in den vergangenen Jahren häufig im Zusammenhang mit Herausforderungen wie Klimawandel oder öffentliche Sicherheit diskutiert. Durch die COVID-19-Pandemie ist der Begriff abermals in den Blickpunkt gerückt. Wie können Wirtschaft, Staat und Gesellschaft solche extremen Herausforderungen und Krisen meistern? Und was könnte man aus der aktuellen Situation für die Bewältigung künftiger Krisen lernen?

Die fünf Phasen bei der Bewältigung einer Krise: Prevent, Prepare, Protect, Respond und Recover. Wird die Leistung im Zeitverlauf betrachtet, wird deutlich, wie gut das Unternehmen oder die Organisation reagiert und in welcher Phase es noch Verbesserungsbedarf gibt.
»Souveränität und Resilienz in zentralen, strategisch wichtigen Technologiebereichen sind essentielle Eckpfeiler, um die Versorgung mit wichtigen Gütern, die Stabilität von Lieferketten und damit die Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen zu sichern«, erklärt Fraunhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer. »Denn der Indikator dafür, ob und wie Organisationen und Gesellschaften kritische Situationen technologisch, sozial und wirtschaftlich souverän meistern, ist ihre Resilienz. Fraunhofer legt hierfür nun ein ganzheitliches Kompetenzangebot vor, das praxisnahe Lösungen im Lichte der aktuellen Pandemie und zukünftiger Krisen offeriert.«
Das Fraunhofer-Konzept »Resilienz von Organisationen, Infrastrukturen und anderen komplexen Systemen« bewertet den Begriff Resilienz im Lichte der aktuellen Krisen und Erfahrungen neu und bettet ihn in eine umfassende Betrachtung ein. Die Fraunhofer-Forschenden wollen damit einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der komplexen Thematik leisten. Zugleich wollen sie aber auch Lösungswege für Entscheidungsträger aus Staat, Wirtschaft und Politik aufzeigen, um bestmöglich für künftige Krisen gewappnet zu sein.

Die vollständige Pressemeldung hier.

 

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