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Polizeiakademie Niedersachsen gründet Institut für Kriminalitäts- und Sicherheitsforschung

Geforscht wird grundlagen- und anwendungsorientiert in den Fächern Soziologie, Psychologie, Kriminologie, Kriminalistik, Rechtswissenschaft sowie der Polizei- und Demokratiegeschichte.

Bild: Polizeiakademie Niedersachen/Nienburg

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit den vielfältigen Themen der Inneren Sicherheit gehört seit jeher neben der Lehre und Fortbildung zur Arbeit an der Polizeiakademie Niedersachsen. Die engagierten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Polizeiakademie Niedersachsen können seit dem 1. Januar 2021 auf die Unterstützung durch das neu gegründete Forschungsinstitut zurückgreifen.
Das Institut für Kriminalitäts- und Sicherheitsforschung (IKriS) wird die wissenschaftlichen Projekte an der Polizeiakademie Niedersachsen in allen Phasen von der Projektidee, der Förderung, Beantragung, Durchführung bis zum Abschluss und der Veröffentlichung der Ergebnisse begleiten und koordinieren. Es dient außerdem dazu, regional, national und international den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und die öffentliche Sichtbarkeit der Forschung zu stärken.
Zu den besonders wegweisenden Forschungen am Institut der Polizeiakademie Niedersachsen gehört aktuell ein Projekt, das polizeiliche Alltagspraxis mit Blick auf Risikokonstellationen für Diskriminierungen analysiert. Das Projekt ist Bestandteil des "Netzwerk Demokratische Polizei" an der Polizeiakademie, das weitere Initiativen zu Bildung und Personalauswahl beinhaltet. Mit lang zurückliegenden, unaufgeklärten Kriminalfällen beschäftigt sich das Projekt Cold Cases, das international vernetzt auch Polizeistudierenden die Möglichkeit bietet, sich angeleitet durch ein Expertenteam auf Spurensuche zu begeben. In dem langfristigen Projekt Polizeiliches Professionswissen wird untersucht, wie berufsrelevantes Wissen in der Polizei vermittelt wird und wie es sich im Laufe der beruflichen Sozialisation verändert.
Geleitet wird das neu gegründete Institut von Dr. Daniela Klimke. Die promovierte Soziologin ist seit 2011 Professorin der Kriminologie an der Polizeiakademie Niedersachsen, davor leitete sie das Institut für Sicherheits- und Präventionsforschung in Hamburg.
Weitere Informationen zur Arbeit des Forschungsinstituts finden Sie in Kürze unter www.pa.polizei-nds.de/IKriS/.
Die Pressemeldung finden Sie hier.
Bildunterschrift:
Das Institut für Kriminalitäts- und Sicherheitsforschung wurde an der Polizeiakademie Niedersachsen gegründet (v.l.n.r.: Institutsleiterin und Professorin an der Polizeiakademie Dr. Daniela Klimke, Abteilungsleiterin 1 für Studium und Lehre Dr. Heike Matthias-Ripke, Geschäftsführung des Instituts Dr. Sybille Reinke de Buitrago, Direktor der Polizeiakademie Niedersachsen Carsten Rose, stellvertretende Institutsleiterin und Professorin an der Polizeiakademie Dr. Astrid Jacobsen)

 

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