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Norddeutsche Sicherheitswirtschaft begrüßt Ressortwechsel zu Seehofer

Die ASW Nord begrüßt den Wechsel der Zuständigkeit für das Bewachungsrecht in das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und formuliert Forderungen an das geplante Sicherheitsdienstleistungsgesetz.

Die Leitung des Bundesinnenministerium (Mitte Minister Seehofer) ist für das Sicherheitsgewerbe zuständig, Bild: BMI Bund

Der Zuständigkeitswechsel am 1. Juli 2020 für das Sicherheitsgewerbe vom Wirtschafts- auf das Innenministerium war der richtige Schritt: Staatliche Sicherheitsbehörden und die private Sicherheit sind jetzt im gleichen Bundesministerium verortet und werden von dort zentral gesteuert. Jetzt gilt es, ein neues Sicherheitsdienstleistungsgesetz zu schreiben, das als spezifische Rechtsgrundlage für die Sicherheitsdienste dient. In einem 7-Punkte-Plan haben die Verbände für Sicherheit in der Wirtschaft ihre wichtigsten Forderungen formuliert, wie sich mit dem neuen Gesetz sowohl rechtliche als auch qualitative Standards in der Branche verbessern lassen.

„Private Sicherheitsdienstleistungsunternehmen sind aus der deutschen Sicherheitsarchitektur nicht mehr weg zu denken und leisten bereits heute essenzielle Dienste. Der Schritt des Zuständigkeitswechsels ist daher nur konsequent und logisch“ sagt Volker Wagner, Vorstandsvorsitzender der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW Bundesverband). „Das neue Sicherheitsdienstleistungsgesetz gilt es nun zu formen und aktiv zu gestalten. Das Vertrauen in die Sicherheitsbranche muss weiter gestärkt und verbessert werden.“

Alle Verbände für Sicherheit in der Wirtschaft beteiligten sich an der Ausarbeitung des Positionspapiers, insbesondere die Regional- und Landesverbände des ASW Bundesverbandes, wie ASW Baden-Württemberg, ASW Nord, ASW Mitteldeutschland, ASW Sachsen, ASW West, BVSW, VSW und VSW Berlin-Brandenburg. Die Verbände der einzelnen Bundesländer vertreten Mitgliedsunternehmen verschiedener Branchen der Sicherheit, nämlich sowohl Auftraggeber (Industrie/Firmen) als auch Auftragnehmer (Sicherheitsdienstleistungsunternehmen) und kennen damit die unterschiedlichen Anforderungen beider Seiten genau. Alle Regional- und Landesverbände sind in dem Dachverband Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft organisiert. Ausschließlich die Sicherheitsdienstleister vertritt hingegen der Bundesverband für Sicherheitswirtschaft (BDSW).

Die vollständige Pressemeldung und unser Positionspapier kann nachgelesen werden.

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