News

Gut und kompetent unterrichtet

Spionage, Wirtschaftskriminalität, Cyber-Crime... Unkenntnis und Fehleinschätzungen der Gefährdungslage sind nach wie vor weit verbreitet. Den Medien kommt daher eine besondere Bedeutung bei der Aufklärung und Information zu. Die ASWN unterstützt alle Medienvertreter mit qualifizierten Informationen in Wort und Bild – kompetent, engagiert, neutral.

News der ASWN...

Nach Urteil: Neue Regeln für Badestellen in SH

Gute Nachricht für alle Urlauber im Norden. In Schleswig-Holstein gibt es von heute an einheitliche Regeln für Badestellen. Sie geben vor, welche Sicherheitsmaßnahmen die Gemeinden treffen müssen. Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus.

In Schleswig-Holstein müssen Badestellen bewacht werden. Das DLRG im Einsatz. Bild: DLRG

Ab sofort gelten gleiche Regeln für alle: An Badestellen, an denen viel los ist - zum Beispiel bei Sommerwetter oder bei Events - ist künftig eine Badeaufsicht vorgeschrieben. Außerdem müssen die Bürgermeister weitere Sicherheitsvorkehrungen treffen: Dazu gehören Rettungsbojen, Flaggen, ein Beatmungsgerät oder ein Erste-Hilfe-Koffer. Heute tritt eine entsprechende Landesverordnung in Kraft. "Ich bin mir ganz sicher, dass wir damit den hohen Standard an Badesicherheit in Schleswig-Holstein aufrechterhalten können und wahrscheinlich noch verbessern können", sagte Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU). "Uns war es ganz wichtig, dass wir die Verordnung gemeinsam mit denjenigen erarbeiten, die auch vor Ort für die Badesicherheit zuständig sind."
Hintergrund ist ein Urteil aus Hessen. Dort wurde ein Bürgermeister wegen fahrlässiger Tötung verurteilt, nachdem drei Kinder in einem Dorfteich ertrunken waren. Daraufhin hatten viele Bürgermeister auch in Schleswig-Holstein Rechtssicherheit gefordert.
Der Städte- und Gemeindebund begrüßt die neuen Regeln, weil es nun Rechtssicherheit gebe. Es gibt aber auch Kritik - zum Beispiel aus Schacht-Audorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Bürgermeisterin Beate Nielsen (CDU) befürchtet, dass sich einige Kommunen die Anschaffungen und Vorkehrungen nicht leisten können und deshalb Badestellen schließen.
 

 

nach oben