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IT-Sicherheit: Der Mittelstand setzt auf das Prinzip Hoffnung

Neuer Report "Cyberrisiken im Mittelstand 2020" des GDV veröffentlicht.

Den meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland ist bewusst, wie sehr ihre Arbeit mittlerweile von funktionierenden Computersystemen abhängig ist. Sie wissen auch, dass Cyberkriminalität eine Gefahr darstellt. Doch das Risiko, selbst einmal Opfer eines Cyberangriffs zu werden, verdrängen viele – es trifft ja immer nur die anderen.
Betriebsunterbrechungen sind eine der häufigsten und in der Regel die teuersten Folgen von Cyberattacken – und können Unternehmen quer über alle Branchen ins Mark treffen. In der Produktion stehen die Bänder still, Händler können weder liefern noch Zahlungen abwickeln, Ärzte haben keinen Zugriff auf Patientendaten, Hoteliers keinen Überblick über Gäste und die noch freien Zimmer. Dieser Zustand ist in den wenigsten Fällen innerhalb kurzer Zeit behoben: Wie aus der diesjährigen Forsa-Umfrage zur Cybersicherheit des deutschen Mittelstandes hervorgeht, braucht die Hälfte der Betroffenen bis zu drei Tage, bis alle Systeme wieder laufen, bei 22 Prozent dauerte es sogar noch länger.
Das stellt die meisten vor große Probleme: Sechs von zehn kleinen und mittelständischen Unternehmen müssten ihre Arbeit in dieser Zeit einstellen oder zumindest stark einschränken. Je größer die Unternehmen, desto größer ist auch die Abhängigkeit von funktionierenden IT-Systemen: Unter den Firmen mit 50 oder mehr Mitarbeitern wären 87 Prozent bei einem mehrtägigen Ausfall der IT voraussichtlich lahmgelegt.
Wie sehr sie mittlerweile vom Funktionieren der Technik abhängig sind, haben die Unternehmen in Deutschland also längst verinnerlicht, und auch das Risikobewusstsein ist durchaus vorhanden – immerhin 69 Prozent erkennen ein hohes Risiko durch Cyberkriminalität für die mittelständische Wirtschaft.

Den Report mit vielen Grafiken können Sie hier nachlesen.

 

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