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Hackerangriff auf Funke Mediengruppe

Immer wieder werden große Firmen Opfer von Hackerattacken. Nun wurde heute ein Angriff auf das Medienunternehmen Funke Mediengruppe gemeldet. Das hat eventuell auch Folgen für die Leser und den Druck der Zeitungen. Wie die Süddeutsche Zeitung meldet, soll es sich um eine Erpressersoftware handeln.

Die Funke Mediengruppe wurde von einer Epressersoftware angegriffen. Bild: Wikipedia.com

Die Funke Mediengruppe ist wohl Opfer eines Hackerangriffs geworden. Das berichtete der "MDR Thüringen" am Dienstagmittag. Mittlerweile hat die "Thüringer Allgemeine", eine Zeitung der Funke Mediengruppe, einen eigenen Artikel zum Vorfall veröffentlicht. Die Polizei Essen ermittelt, wie sie auf Anfrage der Deutschen Presseagentur bestätigte.
Laut der "Thüringer Allgemeine" sollen "zahlreiche Systeme bundesweit" betroffen sein. "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Lösung und Beseitigung des Problems", schreibt die Zeitung.
Ob die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Mittwoch erscheinen, sei laut dem "MDR Thüringen" unklar. Es werde eine "Notausgabe" vorbereitet, so die Nachrichtenseite. Auf Anfrage der Deutschen Presseagentur konnte eine Sprecher der Funke Mediengruppe zunächst nicht sagen, ob die Attacke Auswirkungen auf die Produktion der Tageszeitungen hat.
Auf Anfrage von t-online bestätigte eine Pressereferentin der Funke Mediengruppe, dass der Konzern am Dienstag Opfer eines Hackerangriffs geworden sei. "Damit alle unsere Leserinnen und Leser weiterhin gut informiert bleiben, haben wir unsere Paywalls deaktiviert und unsere Epaper freigestellt", so die Referentin. "Wir informieren Sie, sobald wir weitere Neuigkeiten haben."

Ein aktuelles Informationsschreiben des LKA Niedersachsen zur Prävention von Ransomeware finden Sie hier.

 

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