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Exzellenzinitiative Hamburg – positive Zwischenbilanz und die ersten vier Exzellenzausbildungsbetriebe

Ein guter Ausbildungsbetrieb ist die Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung und zufriedene Auszubildende - diesem Gedanken folgend, hat die BDSW Landesgruppe Hamburg gemeinsam mit der ASW Norddeutschland, der Gewerkschaft ver.di, der Handelskammer Hamburg und der Berufsschule 27 vor einem Jahr eine Exzellenzinitiative für die Ausbildung in der Sicherheitswirtschaft Hamburgs ins Leben gerufen. ASW Nord-Verbandsvorsitzender Carsten Klauer bei der Feierstunde anwesend.

Vertreter der vier zertifizierten Sicherheitsunternehmen, Bild: BDSW

„Unsere Initiative soll den Auszubildenden dabei helfen einen Ausbildungsplatz in einem qualifizierten und leistungsfähigen Sicherheitsunternehmen zu finden. Unternehmen können sich als „Exzellenzausbildungsbetrieb“ zertifizieren lassen, wenn sie die transparenten Qualitäts-anforderungen, die durch ein unabhängiges Gremium geprüft werden, erfüllen“, so der Landes-gruppenvorsitzende Jens Müller. Am Montag wurde den ersten vier Hamburger Sicherheitsunternehmen das Gütesiegel verliehen. Die zertifizierten Unternehmen sind KÖTTER SE & Co. KG Security, POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GMBH, Securitas GmbH Sicherheitsdienste und WISAG Sicherheit & Service Nord GmbH & Co. KG.

„Das Exzellenz-Siegel soll den Auszubildenden bei der Auswahl eines qualifizierten Ausbildungs-betriebes helfen“, so Müller. Es gebe in Hamburg viele Sicherheitsunternehmen, in denen man eine Berufsausbildung zur Fach- oder Servicekraft für Schutz und Sicherheit machen kann, wichtig sei es aber, dass sich die Auszubildenden in ihrem Unternehmen gut aufgehoben fühlen und eine qualitativ hochwertige Ausbildung erhalten.
Ein weiteres wichtiges Element der Exzellenzinitiative Hamburg sei die Bestellung von Johanna Reidt zur Ombudsfrau (Anm. d.R.:die ASW Nord hat sie in einem Portrait vorgestellt). Sie agiere in Problemfällen als unabhängiges Bindeglied zwischen den Auszubildenden und den Berufsschulen, Ausbildungsbetrieben sowie der Kammer. Durch Frau Reidt´s Einsatz habe sich innerhalb des ersten Jahres bereits einiges bewegt. „Eins der größten Probleme in der Ausbildung ist die Fehlquote der Auszubildenden in der Berufsschule durch Diensteinsätze. Diese konnte bereits signifikant reduziert werden“, so Jens Müller. Johanna Reidt sei als neutrale Anlaufstelle für die Auszubildenden bereits gut angenommen worden. Die Auszubildenden, die sich ihr anvertraut haben, bekamen Hilfe bei den unterschiedlichsten Aspekten ihrer Ausbildung.
„Ich freue mich, dass das erste Jahr der Initiative, und unsere Idee die Ausbildung in der Sicherheit zu verbessern, so gut gestartet ist und dass sich noch mehr Unternehmen anschließen“, so Müller abschließend.
Informationen zur Initiative finden Sie unter www.exzellenzinitiative.hamburg

Ombudsfrau Johanna Reidt ist unter ombudsfrau@remove-this.exzellenzinitiative.hamburg erreichbar.

 

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