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Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die Sicherheitsbranche

Sicherheitswirtschaft - ausgesetzte IHK Unterrichtungen und Sachkundeprüfungen stellen die Branche vor große Probleme.

Sicherheitsunternehmen an Flughäfen melden Kurzarbeit an. Luftsicherheitsassistenten haben kaum noch Arbeit.

 

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) werden ab sofort und bis auf Weiteres alle IHK-Unterrichtungen sowie Sach- und Fachkundeprüfungen einstellen. „Für die Sicherheitsbranche bedeutet dies, keine neuen Sicherheitskräfte mehr einstellen zu können,“ so BDSW Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok. Dies komme praktisch einer Verhinderung der Gewerbeausübung gleich.
„Unsere Unternehmen haben bereits durch die Probleme mit dem neuen Bewacherregister Schwierigkeiten neue Mitarbeiter zeitnah beschäftigen zu können - mit dem Wegfall der notwendigen Unterrichtungen und Prüfungen, wird sich diese Lage massiv verschlechtern“.
 
Besonders im Hinblick auf die momentan ungewissen Entwicklungen durch angeordnete Maßnahmen, die das öffentliche Leben betreffen, sieht der Verband die Entscheidung der IHK als äußerst kritisch an. „Es ist zu erwarten, dass immer mehr Behörden, Krankenhäuser, Altenheime, Supermärkte und Einkaufszentren ihren Zugang beschränken werden“, so Olschok. Die Polizei könne dies nicht leisten. Die Nachfrage nach privaten Sicherheitsdienstleistern werde deutlich steigen.

Der Absturz der Airline-Industrie wegen der Corona-Krise trifft nun auch die Flughäfen Düsseldorf und Köln direkt. Das Sicherheitsunternehmen Kötter Securities erklärte gegenüber der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Online-Ausgabe), Kurzarbeit an den zwei Standorten zu beantragen, weil man damit rechne, dass deutlich weniger Flugsicherheitsassistenten für die Kontrolle der Passagiere angefordert werden.
 

 
 

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